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SV Sandhausen

SV Sandhausen

1
:
1

Halbzeitstand
0:0
FC St. Pauli

FC St. Pauli


SV SANDHAUSEN
FC ST. PAULI
15.
30.
45.

60.
75.
90.











Stieflers Führungstreffer reicht dem SV Sandhausen nicht

Schneiders Premierentor sorgt für ein spätes Remis

Der SV Sandhausen und der FC St. Pauli haben sich zum Abschluss des 11. Spieltags 1:1 getrennt. Beide Tore fielen erst spät in der zweiten Hälfte. Sandhausen war zunächst dank Stiefler in Führung gegangen, kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit konterte St. Pauli aber durch den eingewechselten Schneider, der das verdiente 1:1 erzielte. Beide Mannschaften bleiben damit punktgleich im oberen Tabellendrittel der 2. Bundesliga.

Nehrig scheitert an Schuhen
Die beste Chance im ersten Durchgang: St. Paulis Nehrig (M.) scheitert aus kurzer Distanz an Sandhausens Keeper Schuhen (re.).
© imagoZoomansicht

Sandhausens Trainer Kenan Kocak nahm nach dem 0:2 in Bochum sechs Veränderungen vor. Seegert, Paqarada, Stiefler, Ibrahimaj und Förster begannen für Kister (5. Gelbe Karte), Jansen (Gehirnerschütterung), Höler (Muskelfaserriss), Karl, Daghfous und Wright (alle Bank).

St. Paulis Trainer Olaf Janßen tauschte nach dem 1:1 gegen den 1. FC Kaiserslautern zwei Akteure aus: Dudziak (Bank) und Cenk Sahin (Innenbandanriss) wurden durch Buballa und Möller Daehli ersetzt.

Beide Mannschaften begannen in einer 4-2-3-1-Grundformation und waren durch geordnetes Pass- und Positionsspiel um Torchancen bemüht. Nachdem der SVS in den Anfangsminuten mehr Ballbesitz hatte und Derstroff (6.) und Paqarada (9.) zu ersten Annäherungen kam, übernahmen die Gäste die Spielkontrolle.

Buchtmann hat die erste Chance

Nach elf Minuten tauchte der FC St. Pauli erstmals gefährlich vor dem Tor der Sandhäuser auf: Allagui verlängerte eine Sobota-Flanke vor die Füße von Buchtmann. Der tauchte frei vor Schuhen auf, schlug aber, statt abzuziehen, noch einen Haken und wurde dann vom zurückeilenden Klingmann im entscheidenden Moment gestört. St. Pauli blieb danach die aktivere Mannschaft und kam durch Allagui (19.), Buchtmann (24.) und Möller Daehli (44.) zu weiteren Chancen.

Kurz vor der Pause hatte Nehrig die beste Möglichkeit der ersten Hälfte: Nach einer Ecke prallte der Ball von Sandhausens Förster vor die Füße des defensiven Mittelfeldmanns, der aus fünf Metern abzog, aber am aus seinem Tor herausstürzenden Schuhen scheiterte (45.). Der SVS kam bis zur Pause nur noch durch Vunguidica (15.) und Knipping zu gefährlichen Aktionen (39.).

Nach dem Seitenwechsel hatten die Sandhäuser die erste Möglichkeit: Förster prüfte Himmelmann mit einem satten Flachschuss aus der Distanz (51.). Auf der Gegenseite hatte Schuhen mit einem unplatzierten Sobiech-Kopfball keine Mühe (57.).

St. Pauli aktiver - Stiefler trifft für Sandhausen

Die Partie spielte sich nun auf mäßigem Niveau ab, wobei St. Pauli den aktiveren Part inne hatte, in dieser Phase aber nur durch Avevor (65.), Buchtmann (71.) und Dudziak (78.) zu Halb-Chancen kam. Sandhausen zog sich tiefer zurück und lauerte auf Umschaltsituationen. Eine solche schloss Klingmann nach Zuspiel von Sukuta-Pasu mit einem Schuss an das Außennetz ab (70.).

Besser machte es Stiefler, der nach einem verunglückten Klärungsversuch Avevors im Anschluss an eine Ecke an den Ball kam, Allagui umkurvte und aus 18 Metern ins rechte Eck traf (80.). Die durchaus schmeichelhafte Führung für den SVS wurde von zwei kniffligen Strafraumszenen auf der Gegenseite eingerahmt: Erst räumte Schuhen mit grenzwertigem Einsatz Mitspieler Knipping und St. Paulis Sobiech ab (79.), zwei Minuten später ließ Förster Dudziak heftig auflaufen (81.). Beide Male entschied Schiedsrichter Schmidt auf weiterspielen.

Schneider trifft spät zum verdienten Ausgleich

Die letzten Minuten waren von Spannung geprägt. St. Pauli drängte nun auf den Ausgleich und wurde in der 90. Minute belohnt. Sobota bediente den eingewechselten Dudziak im Strafraum. Der folgende Querpass landete beim ebenfalls ins Spiel gekommenen Schneider, der aus der Drehung sein erstes Zweitliga-Tor erzielte und damit den späten, aber verdienten Ausgleich markierte. Karl und Klingmann hatten bei der Torentstehung nicht gut ausgesehen. In den folgenden fünf Minuten Nachspielzeit wagte sich Sandhausen noch einmal nach vorne, mehr als zwei unplatzierte Versuche von Klingmann (90.+3) und Vunguidica (90+5) sprangen aber nicht mehr heraus.

Für Sandhausen geht es in der Liga am Samstag (13 Uhr) in Fürth weiter. Der weiterhin punktgleiche FC St. Pauli empfängt bereits am Freitag (18.30 Uhr) Erzgebirge Aue.

Tabellenrechner 2.Bundesliga
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

SV Sandhausen
Aufstellung:
Schuhen (2,5) - 
Klingmann (3)    
Seegert (3) , 
Knipping (3) , 
Paqarada (3)    
Linsmayer (3)    
Stiefler (2)    
Ibrahimaj (5)    
P. Förster (4) , 
Derstroff (5)    

Einwechslungen:
46. Karl (3,5) für Linsmayer
64. Sukuta-Pasu für Derstroff
69. Daghfous     für Ibrahimaj

Trainer:
Kocak
FC St. Pauli
Aufstellung:
Himmelmann (3) - 
Zander (4)    
L. Sobiech (2,5) , 
Avevor (3) , 
Buballa (3,5)    
Flum (3,5)    
Nehrig (3,5)        
Möller Daehli (3,5)    
Buchtmann (3) , 
Sobota (3) - 

Einwechslungen:
56. Schneider (2)     für Nehrig
77. Dudziak für Möller Daehli
87. Schoppenhauer für Flum

Trainer:
Janßen

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Stiefler (82., Rechtsschuss)
1:1
Schneider (90., Rechtsschuss, Allagui)
Gelbe Karten
Sandhausen:
Paqarada
(2. Gelbe Karte)
,
Daghfous
(2.)
St. Pauli:
Zander
(2. Gelbe Karte)
,
Buballa
(1.)

Spieldaten

SV Sandhausen       FC St. Pauli
Tore 1 : 1 Tore
 
Torschüsse 18 : 16 Torschüsse
 
gespielte Pässe 441 : 459 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 346 : 343 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 95 : 116 Fehlpässe
 
Passquote 78% : 75% Passquote
 
Ballbesitz 49% : 51% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 46% : 54% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 16 : 11 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 11 : 16 Gefoult worden
 
Abseits 0 : 1 Abseits
 
Ecken 5 : 4 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
23.10.2017 20:30 Uhr
Stadion:
BWT-Stadion am Hardtwald, Sandhausen
Zuschauer:
8514
Spielnote:  3
eine temporeiche und kampfbetonte Partie, die am Ende richtig dramatisch wurde
Chancenverhältnis:
3:4
Eckenverhältnis:
5:4
Schiedsrichter:
Markus Schmidt (Stuttgart)   Note 2,5
keine gravierenden Fehler
Spieler des Spiels:
Manuel Stiefler
kampfstark und mit dem Durchblick, im richtigen Moment die Lücke zu erkennen und diese zum 1:0 zu nutzen

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