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SV Sandhausen

SV Sandhausen

1
:
2

Halbzeitstand
0:1
VfB Stuttgart

VfB Stuttgart


SV SANDHAUSEN
VFB STUTTGART
15.
30.
45.



60.
75.
90.











Wooten sorgt für Spannung, doch es reicht nicht für den SVS

Özcan führt den VfB zum Auswärtssieg

Mit einem 2:1-Erfolg beim SV Sandhausen schaffte der VfB Stuttgart den zweiten Erfolg in der neuen Saison. Nach dem 2:0-Vorsprung sah alles nach einem ungefährdeten Stuttgarter Sieg aus, doch dann kam der SVS nochmal auf und drängte auf den Ausgleich. Dieser sollte nicht mehr fallen, der VfB brachte den Vorsprung über die Zeit. Bei den Schwaben, bei denen eine Vielzahl an mitgereisten Fans für eine Heimspielatmosphäre sorgten, glänzte ein Youngster mit zwei Torvorlagen.

Simon Terodde
Traf das erste Mal für seinen neuen Verein in einem Pflichtspiel: Stuttgarts Simon Terodde.
© imagoZoomansicht

Sandhausens Trainer Kenan Kocak brachte gegenüber dem 2:1-Sieg in der 1. Runde des DFB-Pokals beim SC Paderborn zwei neue Akteure: Thiede und Karl durften von Beginn an ran, für sie rotierten Klingmann und Vollmann zunächst auf die Bank.

Jos Luhukay nahm dagegen keine Änderungen vor, der Stuttgart-Coach vertraute der Startformation vom 3:0-Erfolg in der 1. Pokalrunde beim FC 08 Homburg. Dies bedeutete auch, dass der erst 18-jährige Özcan erneut den Vorzug vor Maxim bekam.

Erste Chance gehört dem SVS

Bei hochsommerlichen Temperaturen fanden beide Mannschaften nur mühsam in die Begegnung. Der VfB hinterließ in den ersten Minuten zwar einen couragierten Eindruck, jedoch waren die Schwaben zu harmlos im Spiel nach vorne. Nachdem der Gastgeber den Stuttgartern zu Beginn noch Raum gegeben hatte und den VfB aus einer tiefen Formation kommen ließ, attackierte der SVS ab Mitte der ersten Hälfte früher. Die erste nennenswerte Aktion entstand aber aus einem langen Ball: Kulovits schickte Pledl auf die Reise, dieser brachte aber weder einen Schuss noch einen Pass zustande. In der Mitte stand Kosecki völlig frei - da wäre deutlich mehr drin gewesen (23.).

Kurz danach pfiff Schiedsrichter Frank Willenborg zur Pause - zur Trinkpause, bei den hohen Temperaturen durften alle Akteure kurz durchschnaufen. Auch diese kurze Unterbrechung sorgte nicht dafür, dass die Partie chancenreicher wurde. Kosecki war nach einem Pass von Sukuta-Pasu auf und davon - doch der Pole wurde wegen Abseits zurückgepfiffen, eine knappe Sache (37.). Der VfB tat sich weiterhin sichtlich schwer, Chancen herauszuspielen. Dementsprechend musste eine Standardsituation für die erste Stuttgarter Torchance herhalten - und diese nutzten die Gäste eiskalt: Özcan flankte einen Freistoß von halblinks in die Mitte, Terodde setzte sich gegen Kister durch und köpfte zu seinem ersten Pflichtspieltor für den VfB ein (39.).

Der Treffer gab den Gästen deutlich Auftrieb, in den letzten Minuten vor dem Seitenwechsel drängten die Stuttgarter auf ein 2:0, doch die Luhukay-Schützlinge waren in den entscheidenden Momenten zu unpräzise. Somit ging es mit dem knappen Vorsprung in die Pause.

Zu Beginn der zweiten Hälfte stand der SVS tief und ließ den Gegner kommen, doch dieser wusste mit dem Ballbesitz nicht viel anzufangen. Stattdessen kamen die Hausherren beinahe zum Ausgleich: Gentner brachte Pledl zu Fall, der Freistoß segelte von der linken Seite herein. Im Strafraum schraubte sich Kister in die Höhe und setzte den Ball an die Latte! Glück für den VfB und für Keeper Langerak, der bei dieser Situation alles andere als gut aussah (53.). Jetzt ging es Schlag auf Schlag, Gentner verfehlte nach einer Hereingabe von Insua aus kurzer Distanz das Tor (54.).

Joker sorgen für Spannung

Wenig später machte es der VfB-Kapitän besser: Bei einem schönen Spielzug setzte Klein auf rechts Özcan ein, der 18-Jährige legte das Leder von der Torauslinie überlegt zurück. In der Mitte lauerte Gentner, der ins lange Eck vollstreckte - Knaller streckte sich vergebens (65.). Nach dem Zwei-Tore-Vorsprung sah alles nach einem sicheren Stuttgarter Sieg aus, doch die Joker von Kocak sorgten nochmal für Spannung. Höler passte in den Lauf von Wooten, Sunjic hatte die Möglichkeit, die Situation zu bereinigen. Der Innenverteidiger traf den Ball jedoch nicht richtig, sodass Wooten frei vor Langerak einschießen konnte (76.).

Die Hausherren warfen in der Folge alles nach vorne, viele lange Bälle fanden ihren Weg in den Strafraum des Bundesliga-Absteigers. Allerdings zeigte sich die VfB-Defensive hellwach, meist war ein Stuttgarter Abwehrbein oder der Kopf eines Defensivspielers rechtzeitig dazwischen. Die Schwaben brachten somit den knappen Vorsprung über die Zeit.

Aufgrund der Länderspielpause geht es für Sandhausen erst am Sonntag, den 11. September (13.30 Uhr), in der 2. Liga weiter, am 4. Spieltag gastiert der 1. FC Kaiserslautern im Hardtwaldstadion. Bereits zwei Tage zuvor, am Freitag, den 09. September (18.30 Uhr), ist der VfB zu Hause gegen Heidenheim gefordert.

kon

Tabellenrechner 2.Bundesliga
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

SV Sandhausen
Aufstellung:
Knaller (3) - 
Thiede (4,5) , 
Kister (3) , 
Knipping (3,5)    
Paqarada (3) - 
Linsmayer (3,5) , 
Karl (3,5)    
Kulovits (3)    
Pledl (4)    
Kosecki (3,5)    
Sukuta-Pasu (4,5)    

Einwechslungen:
64. Wooten     für Karl
69. Kuhn für Pledl
75. Höler für Sukuta-Pasu

Trainer:
Kocak
VfB Stuttgart
Aufstellung:
Langerak (3) - 
Klein (3,5)    
Sunjic (4,5) , 
Sama (4) , 
Insua (3)    
Gentner (2,5)        
M. Zimmermann (3,5) - 
J. Zimmer (4)    
To. Werner (4)        
B. Özcan (2)    
Terodde (3,5)    

Einwechslungen:
43. Tashchy (4) für J. Zimmer
66. Maxim für To. Werner
86. Grgic für B. Özcan

Trainer:
Luhukay

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Terodde (39., Kopfball, B. Özcan)
0:2
Gentner (65., Rechtsschuss, B. Özcan)
1:2
Wooten (77., Rechtsschuss)
Gelbe Karten
Sandhausen:
Knipping
(1. Gelbe Karte)
,
Kosecki
(1.)
Stuttgart:
To. Werner
(2. Gelbe Karte)
,
Klein
(2.)
,
Insua
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
26.08.2016 18:30 Uhr
Stadion:
BWT-Stadion am Hardtwald, Sandhausen
Zuschauer:
13083
Spielnote:  3,5
viel Kampf und Krampf, wenige gelungene Ballstafetten und Torraumszenen. Erst der Sandhäuser Sturmlauf in der Schlussviertelstunde entschädigte die Zuschauer.
Chancenverhältnis:
4:3
Eckenverhältnis:
7:4
Schiedsrichter:
Frank Willenborg (Osnabrück)   Note 3
pfiff am Ende etwas kleinlich, allerdings nicht bei spielentscheidenden Szenen.
Spieler des Spiels:
Berkay Özcan
bereitete beide Treffer vor, war ein präziser Passgeber, strahlte große Präsenz aus.

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