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1. FC Heidenheim

1. FC Heidenheim

2
:
3

Halbzeitstand
1:1
1. FC Nürnberg

1. FC Nürnberg


1. FC HEIDENHEIM
1. FC NÜRNBERG
15.
30.
45.





60.
75.
90.









Nürnberg siegt in Heidenheim

Premierenball dank Sabiri und Kammerbauer

Der 1. FC Nürnberg entführte am Samstag durch einen 3:2-Sieg drei Punkte aus Heidenheim. Für den Club sorgten mit Sabiri und Kammerbauer ausgerechnet zwei Spieler für die Tore, die zum ersten Mal überhaupt für den FCN trafen. Sabiri, der Nachfolger des nach Schalke abgewanderten Burgstaller, hat dank seinem Doppelschlag nun zwei Tore in zwei Spielen auf dem Konto und damit sogar eine bessere Quote als sein Vorgänger.

Nürnbergs Blitz-Start dank Sabiri

Abdelhamid Sabiri & Sebastian Griesbeck
Nürnbergs Abdelhamid Sabiri (l., gegen Sebastian Griesbeck) erzielte seine ersten Zweitliga-Treffer.
© picture allianceZoomansicht

Heidenheims Trainer Frank Schmidt tauschte nach dem 1:2 in Aue dreimal Personal: Beermann, Gnaase (Startelf-Debüt) und Philp spielten für Strauß (nicht im Kader), Titsch-Rivero (5. Gelbe) und Wahl (Bank). Nürnbergs Coach Alois Schwartz brachte im Vergleich zum 1:2 gegen Dresden ebenfalls drei Neue: Hovland, Kammerbauer und Lippert (Zweitliga-Debüt) begannen für Brecko (Muskelzerrung im Oberschenkel), Petrak (5. Gelbe) und Sepsi (Oberschenkelprobleme).

Gleich zu Beginn erwischte der Club die schwäbische Defensive auf dem falschen Fuß: Möhwald kam auf rechts gegen Gnaase zum Flanken und fand am zweiten Pfosten Sabiri, der gegen Philp zum Kopfball kam und die Kugel links im Eck versenkte (4.). Die frühe Führung spielte dem FCN voll in die Karten, denn nun konnten die Franken den Gegner kompakt stehend erwarten und auf schnelle Konterangriffe setzen. Der FCH leistete sich in der Vorwärtsbewegung immer wieder Fehlpässe, sodass kaum Druck aufgebaut werden konnte. Die beste Möglichkeit hatte Feick mit einem Freistoß, doch Kirschbaum parierte (11.).

Schmidt stellt um, dann trifft Kleindienst

Mit fortschreitender Spieldauer störte Nürnberg den Heidenheimer Spielaufbau deutlich früher und hatte damit Erfolg: Die Schwaben hatten nur wenig Ideen im Spielaufbau und schafften es nicht, das Mittelfeld zu überbrücken. Einzig Skarke tauchte aus spitzem Winkel im Strafraum auf, scheiterte aber an Kirschbaum (29.).

Schmidt, der sich kurz zuvor während einer Unterbrechung lange mit Kapitän Schnatterer ausgetauscht hatte, reagierte und brachte mit Thomalla einen zusätzlichen Stürmer für Gnaase (31.). Eine Umstellung, die Wirkung zeigte, denn der FCH wirkte fortan ein wenig griffiger. Ausgerechnet in einer Phase, in der die Franken teils gefällig und technisch anspruchsvoll nach vorne kombinierten, schlug Heidenheim zu: Skarke war nach einem Feick-Einwurf auf und davon, legte in den Strafraum für Kleindienst zurück, dessen Direktabnahme im Tor einschlug (41.). Mit dem 1:1 ging es in die Pause.

Kammerbauer stellt den Spielverlauf auf den Kopf

Nach dem Seitenwechsel gönnte sich die Partie eine längere Leerlaufphase - diese wurde nach knapp zehn Minuten von einer FCH-Drangphase mit Chancen für Verhoek (54., 61.), Kleindienst (55., 58.), Feick (59.) und Schnatterer (67. abgelöst. Ein Treffer aber blieb aus. Zudem hatte der Club Glück, dass Schiedsrichter Arne Aarnink bei einem Handspiel von Sabiri nicht auf Elfmeter entschied (65.).

Wie so oft sollte sich eine schwache Chancenverwertung rächen: Der FCN kombinierte mit Direktpässen am rechten Strafraumeck nach vorne, dann zog Kammerbauer aus 14 Metern rechter Position ab und traf ins linke Eck zum 2:1 (68.). Schmidt reagierte erneut und brachte mit Halloran einen frischen Flügelflitzer (73.). Schwartz schenkte derweil Winter-Neuzugang Hufnagel das Club-Debüt (75.). Der FCH blieb engagiert, doch störten mehrere kleine Fouls immer wieder den Spielfluss.

Sabiri hilft das Glück

Dann verhalf eine ordentliche Portion Glück den Nürnbergern zum 3:1: Ein Behrens-Schuss wurde zu Möhwald abgefälscht, der sofort abzog, aber den Ball nicht richtig traf. Der Querschläger landete dann bei Sabiri, der aus sieben Metern per Kopf vollendete (79.). Der FCH gab sich trotz diesem Nackenschlag nicht auf und kam in der Nachspielzeit noch einmal heran: Verhoek verkürzte auf 2:3 (90.+2), doch der Ausgleich sollte nicht mehr fallen.

Heidenheim reist nächste Woche am Samstag (13 Uhr) zu den Würzburger Kickers, Nürnberg empfängt am Freitagabend (18.30 Uhr) die Eintracht aus Braunschweig.

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Heidenheim
Aufstellung:
Ke. Müller (4) - 
Philp (4) , 
Beermann (3,5) , 
Wittek (4) , 
Feick (3,5) - 
Gnaase (4,5)    
Griesbeck (4) - 
Skarke (3)        
Schnatterer (3,5)    
Kleindienst (3)    
Verhoek (3)    

Einwechslungen:
31. Thomalla (3) für Gnaase
73. Halloran für Skarke

Trainer:
Schmidt
1. FC Nürnberg
Aufstellung:
Kirschbaum (3) - 
P. Kammerbauer (2,5)        
Margreitter (3,5)    
Hovland (3,5) , 
Lippert (3)    
Behrens (2,5) , 
Mühl (3)    
Kempe (3)    
Möhwald (2,5)    
Sabiri (1,5)            
Matavz (4)

Einwechslungen:
75. Hufnagel für Kempe
84. Djakpa für Lippert
88. Gislason für Möhwald

Trainer:
Schwartz

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Sabiri (4., Kopfball, Möhwald)
1:1
Kleindienst (41., Linksschuss, Skarke)
1:2
P. Kammerbauer (68., Linksschuss, Behrens)
1:3
Sabiri (79., Kopfball, Möhwald)
2:3
Verhoek (90. + 2, Rechtsschuss, Kleindienst)
Gelbe Karten
Heidenheim:
Skarke
(2. Gelbe Karte)
Nürnberg:
P. Kammerbauer
(2. Gelbe Karte)
,
Sabiri
(1.)
,
Mühl
(3.)

Spielinfo

Anstoß:
04.02.2017 13:00 Uhr
Stadion:
Voith-Arena, Heidenheim
Zuschauer:
13300
Spielnote:  2,5
eine abwechslungs- und temporeiche Partie mit vielen Torraumszenen.
Chancenverhältnis:
11:8
Eckenverhältnis:
7:4
Schiedsrichter:
Arne Aarnink (Nordhorn)   Note 4,5
mit etlichen kleinen Fehlern in der einfach zu leitenden Partie, hätte beim Handspiel von Sabiri auf Strafstoß (65.) entscheiden müssen.
Spieler des Spiels:
Abdelhamid Sabiri
wendig, dribbelstrak, riss immer wieder Löcher in Heidenheims Abwehr, krönte seine Leistung mit zwei Toren.

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