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SV Sandhausen

SV Sandhausen

3
:
0

Halbzeitstand
2:0
FC St. Pauli

FC St. Pauli


SV SANDHAUSEN
FC ST. PAULI
15.
30.
45.



60.
75.
90.










Sandhausen stürzt St. Pauli tiefer in die Krise

Höler, Pledl und Wooten bei Kontern eiskalt

Im Duell zwischen Sandhausen und St. Pauli konnten sich die Hausherren einmal mehr auf ihre Konterstärke verlassen: Nach individuellen Fehlern der Hamburger schaltete der SVS blitzschnell um und nutzte seine Möglichkeiten konsequent. Am Ende hieß es auch in der Höhe verdient 3:0. Während sich die Kurpfälzer damit Luft im Abstiegskampf verschaffen, spitzt sich die Lage bei den Kiez-Kickern weiter zu.

Vorsicht und viele Zweikämpfe

Lukas Höler & Thomas Pledl
Strahlende Torschützen: Sandhausens Lukas Höler (l., 1:0) und Thomas Pledl (r., 2:0).
© imagoZoomansicht

Sandhausens Coach Kenan Kocak veränderte seine Startelf nach dem 2:2 in Bochum nur auf der linken offensiven Außenbahn: Vollmann spielte für Kosecki (nicht im Kader). St. Paulis Trainer Ewald Lienen warf im Vergleich zum 1:2 gegen Aue die Rotationsmaschine an und brachte drei Neue: Kalla, Rosin (Pflichtspiel-Debüt) und Sobiech begannen für Buballa, Choi (beide Bank) und Ziereis (Oberschenkelzerrung).

Das Kellerduell begann umkämpft mit vielen knackigen Duellen im Mittelfeld. Die Hamburger hatten sich vorgenommen, nicht in der Konterfalle des SVS zu tappen und ließen sich nicht locken. Dadurch konzentrierte sich das Geschehen aufs Mittelfeld - Torraumszenen waren kaum und meist nur nach Flanken oder Standards zu sehen. Spielerisch gelang nur wenig. Die Partie bewegte sich auf niedrigem Niveau.

Höler und Pledl profitieren von Kontern

Schließlich brachte ein individueller Fehler den Stein ins Rollen. Hornhschuh verlor den Ball leichtfertig, dann schaltete Sandhausen blitzschnell um. Am Ende schoss Pledl aus 16 Metern, Himmelmann rettete mit einem Reflex, doch landete die Kugel vor den Füßen von Höler, der aus der Nahdistanz nur noch ins leere Tor einschieben musste (26.).

Die Führung spielte den Hausherren voll in die Karten. Die Kiez-Kicker waren gezwungen, aktiver zu werden und agierten fortan spielbestimmend. Allerdings kam St. Pauli gegen kompakt verteidigende Sandhäuser nicht durch. Der SVS lauerte derweil auf seine gefürchteten Konter und schlug kurz vor der Halbzeit zum zweiten Mal zu: Nach Ballverlust von Sobota schaltete Vollmannn gedankenschnell um und schickte Pledl auf die Reise, der seinen Alleingang zum 2:0 verwertete (45.+1).

Wooten besorgt Nummer drei

Lienen reagierte zur Pause und brachte mit Wiederbeginn Stürmer Picault für den Zweitliga-Debütanten Rosin. Mehr Durchschlagskraft brachte das aber nicht. Immer wieder perlten die Hamburger am SVS-Bollwerk ab. Stattdessen hatten die Hausherren die Entscheidung mehrfach auf dem Fuß: Pledl (58.) und Wooten (59.) tauchten jeweils frei vor Himmelmann auf. Ersterer traf aber nur das Außennetz, Letzterer scheiterte am Torwart.

Von St. Pauli kam weiterhin nur wenig. Einzig Nehrig setzte vereinzelt mit Fernschüssen Impulse - ein wuchtiger Versuch strich knapp über die Latte (66.). Wirkliche Torgefahr entwickelte aber weiterhin nur Sandhausen - selbstverständlich über Konterangriffe. Höler scheiterte mit dem nächsten Alleingang an Himmelmann (71.). Besser machte es Wooten, der - gekonnt von Höler in Szene gesetzt - noch den eingewechselten Buballa austanzte und dann aus acht Metern zum 3:0 vollendete (72.).

Zum ersten Mal St. Pauli

Erst zehn Minuten später folgte die beste Chance der Kiez-Kicker: Ducksch blieb aus elf Metern am vor der Linie postierten Klingmann hängen, den Nachschuss von Joker Miyaichi parierte Knaller sehenswert (81.). Ansonsten plätscherte die Partie relativ ereignislos zu Ende. Während der SVS im Keller ein wenig durchatmen kann, bleibt der FCSP Tabellenschlusslicht.

Beide Mannschaften sind nun im DFB-Pokal gefordert. Am Dienstag (18.30 Uhr) tritt Sandhausen beim Bundesligisten in Freiburg an. Etwas später am Abend (20.45 Uhr) empfängt St. Pauli mit Hertha BSC ebenfalls einen Erstligisten.

Tabellenrechner 2.Bundesliga
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

SV Sandhausen
Aufstellung:
Knaller (3,5) - 
Klingmann (3) , 
Gordon (2,5)    
Knipping (2) , 
Paqarada (3) - 
Linsmayer (3) , 
Kulovits (3,5)            
Pledl (2)    
Vollmann (2,5)    
Wooten (3)        
Höler (2,5)    

Einwechslungen:
66. Karl für Kulovits
75. Sukuta-Pasu für Wooten
82. Vunguidica für Vollmann

Trainer:
Kocak
FC St. Pauli
Aufstellung:
Himmelmann (3) - 
Hornschuh (5) , 
L. Sobiech (4)    
Avevor (5,5) , 
Kalla (5)        
Buchtmann (4) , 
Nehrig (5)    
Sobota (5,5) , 
Rosin (5)    
Dudziak (5)    
Ducksch (5,5)

Einwechslungen:
46. Picault (4,5) für Rosin
60. Buballa (5,5) für Kalla
68. Miyaichi für Dudziak

Trainer:
Lienen

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Höler (26., Linksschuss, Pledl)
2:0
Pledl (45. + 1, Rechtsschuss, Vollmann)
3:0
Wooten (72., Rechtsschuss, Höler)
Gelbe Karten
Sandhausen:
Gordon
(2. Gelbe Karte)
,
Kulovits
(5., gesperrt)
St. Pauli:
Kalla
(3. Gelbe Karte)
,
Nehrig
(4.)

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Pl. Torhüter Sp. Weisse Westen
1.
Pollersbeck, Julian
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Hamburger SV
13
8x
 
2.
Riemann, Manuel
Riemann, Manuel
VfL Bochum
13
6x
 
Gikiewicz, Rafal
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1. FC Union Berlin
13
6x
 
4.
Lomb, Niklas
Lomb, Niklas
SV Sandhausen
11
4x
 
5.
Heuer Fernandes, Daniel
Heuer Fernandes, Daniel
SV Darmstadt 98
13
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Spielinfo

Anstoß:
22.10.2016 13:00 Uhr
Stadion:
BWT-Stadion am Hardtwald, Sandhausen
Zuschauer:
6653
Spielnote:  4
in der ersten Halbzeit wenig unterhaltsam. Nach der Pause mit etwas mehr Feuer und Torraumszenen.
Chancenverhältnis:
6:3
Eckenverhältnis:
0:3
Schiedsrichter:
Florian Badstübner (Windsbach)   Note 2
agierte in einer einfach zu leitenden Partie unauffällig und fehlerlos.
Spieler des Spiels:
Thomas Pledl
ein Tor und ein Assist, der Münchner kommt immer besser in Fahrt, bestritt sein bisher bestes Spiel im SVS-Trikot.

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