Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
Nicht registriert?
MSV Duisburg

MSV Duisburg

2
:
1

Halbzeitstand
0:0
1. FC Union Berlin

1. FC Union Berlin


MSV DUISBURG
1. FC UNION BERLIN
15.
30.
45.


60.
75.
90.














Fünfte Gelbe für Wolze - Trimmel trifft die Latte

Gruev wechselt den Sieg ein

Duisburg schöpft nach einem 2:1 gegen Union neuen Mut im Abstiegskampf. Die Berliner waren spielerisch überlegen, hatten im torlosen ersten Durchgang ein leichtes Chancenplus und schienen gegen oft zu harmlose Zebras nach einer Stunde auf der Siegerstraße. Die Meidericher aber bewiesen Moral, drehten den Spieß binnen fünf Minuten um und feiern damit den dritten Saisonsieg.

Feltscher vs. Kreilach
Duisburgs Rolf Feltscher (h.) im Zweikampf mit Damir Kreilach.
© picture-allianceZoomansicht

Duisburgs Trainer Ilia Gruev tauschte nach dem 1:1 bei Eintracht Braunschweig einmal Personal aus und brachte Özbek für Albutat.

Union-Coach André Hofschneider musste im Vergleich zum 4:0-Sieg gegen den FSV Frankfurt wegen Muskelverletzungen auf Schönheim und Kroos verzichten, für die Trimmel und Daube zum Zug kamen.

In Duisburg war für die Gastgeber gegen selbstbewusste Köpenicker gleich mal Durchatmen angesagt, als Ratajczak bei Kreilachs Kopfball aus fünf Metern noch rechtzeitig abtauchte (3.).

Union bestimmte die Anfangsphase überhaupt klar, der MSV agierte ohne Idee und Mumm, kam aufgrund fehlerhaften Passspiels gar nicht erst vor das gegnerische Tor. Anders die Berliner, die ansehnlich kombinierten und sich auch Freiheiten erfreuten - wie Kreilach, der nach Brustannahme per Volleyschuss nahezu unbedrängt von der Strafraumgrenze verzog (10.).

Bajics Bogenlampe, Trimmels Lattenkracher

Wie aus dem Nichts wären dann aber fast die Zebras in Führung gegangen, Busk lenkte Bajics Kopfballbogenlampe nach Freistoßflanke mit Mühe über den Balken (14.). Eine Art Wachmacher für die Gruev-Elf, die nun engagierter zu Werke ging und etwas mutiger wurde, ohne allerdings zunächst weitere Chancen zu erarbeiten.

Die Spielanteile waren in der Folge etwas gleichmäßiger verteilt, die technisch besseren Eisernen blieben gefährlicher - Trimmels Schlenzer landete am Lattenkreuz (18.). Auch bei Kreilachs Kopfball, als der Kroate vor dem herausstürzenden Ratajczak am Ball war, aber drübernickte, fehlte nicht viel (25.).

Das Schlusslicht war engagierter in den Zweikämpfen als zu Beginn, meldete sich offensiv aber kaum zu Wort. Und wenn, fehlte es an Entschlossenheit, so bei Bröker in aussichtsreicher Position (28.). Seltenheit hatten zielstrebige Konter wie mit Chanturia und Bröker, nach dessen Flanke Quiring fast ein Eigentor unterlaufen wäre (32.). Union näherte sich dem 1:0 durch Wood (38.) und erneut Kreilach (42.) an, aber es ging mit der Nullnummer in die Pause, weil auch Chanturias verkappte Flanke auf der Gegenseite vorbeizischte (45.).

Mit einer Fehlentscheidung startete Durchgang zwei, als Quiring nach Woods Vorlage frei durch war, aber wegen vermeintlicher Abseitsstellung zurückgepfiffen wurde (47.). Auf der Gegenseite verzog Tomané bei seiner ersten Chance für nun energischere Zebras (48.), die nun das Risiko erhöhten, sich zunächst aber immer wieder festbissen.

Feltscher als Sünder und Torvorbereiter

Im nun intensiveren Duell folgte für den MSV dann ein echter Nackenschlag: Nach Strafraumduell zwischen Feltscher mit Quiring zeigte Referee Heft mit Verzögerung auf den Punkt. Wood trat zum Elfmeter an und versetzte Ratajczak zum 0:1 (61.). Doch der MSV schlug schnell zurück: Chanturia auf Feltscher, der den Ball halbrechts zu Iljutcenko stocherte. Das hoch abspringende Leder bugsierte der Stürmer mit dem Rücken zum Tor per Fallrückzieher aus drei Metern hoch in die Maschen (65.).

Joker-Co-Produktion: 2:1!

Gruev hatte nach dem Rückstand mit Klotz und Obinna für Tomané und Bröker frisches Personal gebracht. Eine kluge Entscheidung, denn das Duo war nach Woods vergebener Großchance frei vor Ratajczak (67.) für die Führung der Hausherren verantwortlich: Klotz spielte am linken Strafraumeck Doppelpass mit Obinna und hob den Ball aus elf Metern hoch ins lange Eck. Tolles Tor (70.)!

Die Köpenicker versuchten in der Folge alles, um wenigstens noch zum Ausgleich zu kommen. Duisburg verteidigte aufopferungsvoll und ließ so manch vielversprechenden Konter liegen - am Ende reichte es aber zum Dreier, der im Kampf um den Klassenerhalt neuen Mut einhaucht. Auch weil der Unparteiische nach Foul von Bohl an Brandy auf der Strafraumlinie den Tatort Zentimeter nach außerhalb verlegte und Kreilachs direkter Freistoß drüberflog (90.+2).

Der MSV Duisburg ist am Freitag (18.30) beim SC Paderborn zu Gast. Zeitgleich empfängt Union Berlin Eintracht Braunschweig.

Tabellenrechner 2.Bundesliga
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

MSV Duisburg
Aufstellung:
Ratajczak (3,5) - 
Feltscher (4)    
St. Bohl (3,5) , 
Bajic (2,5)    
Wolze (3,5)    
Holland (3) , 
Özbek (3,5)    
Chanturia (3,5)    
Bröker (5)    
Tomané (5)    
Iljutcenko (3)        

Einwechslungen:
62. Obinna (2) für Tomané
62. Klotz     für Bröker
83. Albutat für Iljutcenko

Trainer:
Gruev
1. FC Union Berlin
Aufstellung:
Busk (3,5) - 
Kessel (4)    
Puncec (4,5) , 
Pogatetz (3,5) , 
Trimmel (4)    
Parensen (4)        
Daube (5)    
Kreilach (3,5) - 
Quiring (4)        
Wood (3,5)    
Brandy (4,5)

Einwechslungen:
69. Fürstner für Parensen
69. Redondo für Quiring
79. Zejnullahu für Daube

Trainer:
Hofschneider

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Wood (61., Foulelfmeter, Rechtsschuss, Quiring)
1:1
Iljutcenko (65., Rechtsschuss, Feltscher)
2:1
Klotz (70., Linksschuss, Obinna)
Gelbe Karten
Duisburg:
Wolze
(5. Gelbe Karte, gesperrt)
,
Özbek
(2.)
,
Feltscher
(5., gesperrt)
,
Chanturia
(3.)
Union:
Parensen
(5. Gelbe Karte, gesperrt)
,
Quiring
(1.)
,
Trimmel
(4.)

Spielinfo

Anstoß:
12.03.2016 13:00 Uhr
Stadion:
Schauinsland-Reisen-Arena, Duisburg
Zuschauer:
12702
Spielnote:  3,5
die spannende Endphase mit schönen Toren entschädigte für viele Längen, vor allem in der ersten Halbzeit.
Chancenverhältnis:
4:7
Eckenverhältnis:
3:2
Schiedsrichter:
Florian Heft (Neuenkirchen)   Note 4
lag bei der Elfmeterentscheidung für Union richtig, insgesamt gute Vorteilsauslegung. Nahm Quiring durch einen falschen Abseitspfiff allerdings eine klare Torchance (47.), hätte Brandy für sein hartes Einsteigen gegen Feltscher verwarnen (67.) und Union in der 90. Minute einen weiteren Elfmeter zusprechen müssen.
Spieler des Spiels:
Victor Obinna
war nach seiner Einwechselung Dreh- und Angelpunkt des MSV-Spiels und an beiden Toren beteiligt.

DIE GANZE WELT DER KICKER APPS!
Informieren Sie sich über unser vielfältiges App Angebot:
Smart TV Tippspiel eMagazine kicker MeinVerein FußballQuiz GloryRun