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Arminia Bielefeld

Arminia Bielefeld

0
:
4

Halbzeitstand
0:0
1. FC Nürnberg

1. FC Nürnberg


ARMINIA BIELEFELD
1. FC NÜRNBERG
15.
30.
45.

60.
75.
90.











Hornig fliegt - Bulthuis fehlt im Topspiel

Der "Rekord-Club" und die letzte halbe Stunde

Auch im 16. Zweitligamatch in Folge geht der 1. FC Nürnberg nicht als Verlierer vom Platz und stellt dadurch den eigenen Vereinsrekord ein. Dabei reichte dem Club ein Zwischenhoch zum Glockenschlag und ein Schlussspurt, um mit einem 4:0-Sieg weiter Druck auf die direkten Aufstiegsplätze zu machen. Die Arminia kann gegen ein Team aus den Top-10 einmal mehr nicht gewinnen und muss nach sechs Partien ohne Sieg weiter nach unten blicken.

Bielefelds Coach Norbert Meier musste gegenüber dem 2:2 beim VfL Bochum auf Abräumer Schütz verzichten, den eine Innenbandverletzung ausbremste. Für ihn rückte Burmeister ins Team. Außerdem erhielt der wiedergenesene Behrendt den Vorzug vor Junglas.

Auf der Gegenseite entschied sich Nürnbergs Trainer René Weiler für Rakovsky als Schäfer-Ersatz, der Stammkeeper hatte sich beim 2:1 gegen den 1. FC Kaiserslautern einen Teilabriss der Achillessehne zugezogen. Brecko kehrte nach abgesessener Gelbsperre für Hovland rechts in die Viererkette zurück, auf dem Flügel startete Leibold für Möhwald.

Miso Brecko (li.) und David Ulm
Kampf um jeden Zentimeter: Miso Brecko (li.) und David Ulm.
© Getty ImagesZoomansicht

Bulthuis rustikal - Arminia schwungvoll

Form- und heimschwache Bielefelder erwarteten den voller Selbstbewusstsein strotzenden Aufstiegsanwärter aus Nürnberg (15 Spiele ohne Niederlage) - angesichts dieser Tatsachen klang das nach einer klaren Angelegenheit. Doch den wacheren Eindruck machten von Beginn an die Ostwestfalen. Richtig aufregend wurde es erstmals nach neun Minuten, als Bulthuis Gegenspieler Hemlein übel abräumte und seine fünfte Gelbe sah. Referee Petersen pfiff den Vorteil ab, obwohl Ulm frei vor Rakovsky aufgekreuzt wäre. Beinahe hätte der folgende Freistoß-Hammer von Behrendt eingeschlagen, doch die Kugel rauschte knapp rechts vorbei (11.).

Die Arminia blieb am Drücker, machte dem Aufstiegsaspiranten das Leben durch kompromissloses Zweikampfverhalten schwer und kombinierte sich selbst schnörkellos zu guten Gelegenheiten. Besonders Nöthe drängte sich auf, scheiterte bei druckvollen Abschlüssen aber an Rakovsky (25.) respektive der eigenen Körperhaltung (28.).

Ungekröntes Leibold-Solo

Wenn die Franken Tempo aufnahmen, näherten auch sie sich dem Führungstreffer an: Kerk drehte einen Freistoß gefährlich auf den langen Pfosten (24.), Leibold prüfte nach einem Solo Hesls Sprungkraft aus gut 18 Metern (30.). Nach einer kurzweiligen und kräftezehrenden Phase Mitte des ersten Durchgangs mussten beide Seiten die Batterien erst wieder aufladen. Der FCN tat dies in Form von lockerem Positionsspiel ohne großen Raumgewinn, die Meier-Elf zog sich etwas weiter zurück und agierte aus abwartender Haltung heraus, sodass es torlos in die Pause ging.

Nach Wiederanpfiff wackelte die bei Standards nicht immer sattelfeste FCN-Defensive (schon 13 Gegentore nach ruhenden Bällen), weil Rakovsky nicht konsequent genug zum Ball ging. Klos schloss aus knapp 15 Metern aber zu überhastet ab (49.). Ansonsten war die Partie durch Zweikämpfe und Unruhe, aber weniger durch technische Glanzpunkte geprägt.

Kerk stellt die Weichen - Füllkrug legt nach

Doch zum Glockenschlag nach einer Stunde war der Club dann präsent: 22 Treffer erzielte der FCN vor der Partie in der letzten halben Stunde, so viele wie kein anderer Zweitligist. Nach Ballgewinn von Erras im Mittelfeld schickte Burgstaller Flügelspieler Kerk auf die Reise, der Hesl umkurvte und die Kugel aus spitzem Winkel im Kasten unterbrachte (61.). Nur drei Zeigerumdrehungen später machte sich Füllkrug auf, konnte frei vor Hesl aber nur durch ein Foul von Hornig gestoppt werden. Die Konsequenz: Platzverweis, Strafstoß - und das 2:0 durch Füllkrug höchstpersönlich (65.).

Binnen kürzester Zeit war die Partie praktisch entschieden, obwohl Nöthe die vollen 1,87 Meter von FCN-Keeper Rakovsky aus 17 Metern noch einmal ausreizte (72.). Auch in der Schlussviertelstunde steckten wackere Arminen nie auf, doch Klos hämmerte den Ball nach schönem Zuspiel von Nöthe aus sieben Metern an den Querbalken (80.). Auch die letzte Bielefelder Großchance gehörte dem Angreifer, der im Eins-gegen-eins in Rakovsky jedoch seinen Meister fand (81.). Statt zu verkürzen kam es am Ende noch dicker, nachdem Börner die Kugel direkt vor die Füße von Burgstaller legte, schraubte dieser das Ergebnis auf 3:0 hoch (88.). Behrens setzte letztlich den Schlusspunkt (90.).

Bielefeld tritt am Sonntag (13.30 Uhr) bei 1860 München an. Zeitgleich empfängt der Club Tabellenführer RB Leipzig zum Spitzenspiel.

Tabellenrechner 2.Bundesliga
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Arminia Bielefeld
Aufstellung:
Hesl (2,5) - 
Dick (4) , 
Hornig (3,5)    
Börner (4) , 
Salger (3,5) - 
Behrendt (4) , 
Burmeister (3,5) - 
Hemlein (4)        
Ulm (3)    
Nöthe (2,5) - 
Klos (5)    

Einwechslungen:
63. M. Görlitz für Hemlein
77. F. Rodriguez für Ulm

Trainer:
Meier
1. FC Nürnberg
Aufstellung:
Rakovsky (2) - 
Brecko (3)    
Margreitter (2) , 
Bulthuis (4,5)    
Sepsi (4) - 
Behrens (3)    
Erras (3) - 
Kerk (3)        
Leibold (2,5)    
G. Burgstaller (1,5)    
Füllkrug (2)        

Einwechslungen:
72. Petrak für Kerk
78. D. Blum für Füllkrug
85. Hovland für Leibold

Trainer:
Weiler

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Kerk (61., Rechtsschuss, G. Burgstaller)
0:2
Füllkrug (65., Foulelfmeter, Rechtsschuss, Füllkrug)
0:3
G. Burgstaller (88., Rechtsschuss)
0:4
Behrens (90., Rechtsschuss, G. Burgstaller)
Rote Karten
Bielefeld:
Hornig
(64., Notbremse, Füllkrug)
Nürnberg:
-
Gelbe Karten
Bielefeld:
Hemlein
(3. Gelbe Karte)
Nürnberg:
Bulthuis
(5. Gelbe Karte, gesperrt)

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1.
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2.
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3.
Rensing, Michael
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16
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4.
Wulnikowski, Robert
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Würzburger Kickers
15
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5.
Tschauner, Philipp
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Hannover 96
13
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Spielinfo

Anstoß:
11.03.2016 18:30 Uhr
Stadion:
Schüco-Arena, Bielefeld
Zuschauer:
15003
Spielnote:  2
eine sehr unterhaltsame, ausgeglichene Partie, in der die Nürnberger ihre Chancen eiskalt ausnutzten.
Chancenverhältnis:
7:8
Eckenverhältnis:
7:4
Schiedsrichter:
Martin Petersen (Stuttgart)   Note 5
ohne Linie, viele Fehler bei der Zweikampfbewertung, pfiff zudem der Arminia einen klaren Vorteil ab, als er Ulms Tor (9.) nicht gab. Der Foulelfmeter und damit die Rote Karte für Hornig waren sehr strittig.
Spieler des Spiels:
Guido Burgstaller
ein ständiger Unruheherd, krönte seine Leistung mit zwei Vorlagen und einem Tor.

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