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VfL Bochum

VfL Bochum

1
:
1

Halbzeitstand
0:1
Karlsruher SC

Karlsruher SC


VFL BOCHUM
KARLSRUHER SC
15.
30.
45.




60.
75.
90.







Bochums Kapitän Fabian erleidet Gehirnerschütterung

Kein Sieger, keine Spitze

Der VfL Bochum wollte die Tabellenspitze verteidigen, der Karlsruher SC diese erklimmen. Am Ende klappte gar nichts von beidem: Durch je einen Treffer pro Seite teilten die Mannschaften die Punkte (1:1). Damit kam der VfL auch im dritten Heimspiel nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus, während die Badener auswärts erstmals keinen Dreier einfuhren. Immerhin blieben beide Teams auch zum fünften Mal in dieser Saison ohne Niederlage.

Kauczinski muss wechseln

Bochums Übungsleiter Peter Neururer beließ es im Vergleich zum 2:1-Sieg bei Bundesliga-Absteiger Braunschweig bei einem personellen Wechsel: Terrazzino übernahm für Gregoritsch auf der linken Offensivseite. Karlsruhes Trainer Markus Kauczinski musste seine Startformation, die in allen fünf Pflichtspielen bislang stets gleich aussah, zum ersten Mal verändern: Die verletzten Mauersberger (Fingerverletzung) und Traut (Kreuzbandriss) waren im Vergleich zur Vorwoche, einem 1:1-Unentschieden gegen Zweitliga-Aufsteiger Heidenheim, nicht mit an Bord. Klingmann bekleidete die rechte Stelle der Viererkette, Gordon verteidigte zentral. Zudem feierte Valentini sein Startelfdebüt, Yamada blieb vorerst draußen.

"Das wird bestimmt eine interessante, eine heiße Partie. Wenn wir unser Spiel machen, dann sind wir nur ganz, ganz schwer zu besiegen", hatte Kauczinski im Vorfeld angekündigt. Der Trainer sollte richtig liegen: Die Hausherren starteten zwar wesentlich schwungvoller, Perthel benötigte kaum Anlaufzeit für den ersten Abschluss. Sein 25-Meter-Hammer rauschte nur knapp rechts vorbei (1.). Danach musste Orlishausen an der Strafraumgrenze gegen Terodde in Not klären (5.). Das war es dann auch schon mit den Offensivbemühungen des VfL, nach kurzer Eingewöhnungsphase schwangen die Gäste klar das Zepter, wirkten griffiger in den Zweikämpfen und brachten die Bochumer Defensive allen voran durch den quirligen Torres ein ums andere Mal in Verlegenheit.

Manuel Torres (Mitte)
Auffälligster Akteur beim KSC: Torschütze Manuel Torres (Mitte).
© imagoZoomansicht

Torres macht Dampf

Immer wieder suchte der Flügelflitzer Sturmspitze Micanski, der im Abschluss aber äußerst unglücklich agierte: Erst schlug er aus sieben Metern über die Kugel (8.), dann scheiterte der Bulgare aus bester Abschlussposition an Essers Fußabwehr (21.). Zu diesem Zeitpunkt lagen die Badener schon vorne: Der am Elfmeterpunkt lauernde Torres hatte Kempes Flanke von der linken Seite im linken Eck untergebracht (19.).

Die passende Antwort der Neururer-Elf blieb aus: Bochum fehlte das Tempo im Spielaufbau, um den ohnehin schon stabilen Defensivverbund des KSC ernsthaft zu gefährden. Tormaschine Terodde wurde kaum mit verwertbaren Bällen gefüttert und trat daher selten in Erscheinung. Bei den Gästen war der emsige Torres kaum zu halten, stach immer wieder in die sich bietenden Lücken hinein, ließ bei seinen Vorlagen für Sturmspitze Micanski aber ebenso häufig die nötige Präzision vermissen (32., 34.). Eine unglückliche Szene ereignete sich dann kurz vor dem Kabinengang: VfL-Kapitän Fabian und Yabo prallten mit den Köpfen zusammen, beide konnten nicht mehr weitermachen (42.). Cacutalua debütierte für die Gastgeber (44.), Nazarov ersetzte nach der Pause Yabo (46.).

Nach Wiederanpfiff nahm der KSC den Fuß vom Gas und beschränkte sich zusehends auf die Abwehrarbeit. Diese musste allerdings kaum verrichtet werden, weil das Kreativzentrum der Westfalen schier abgemeldet war. Eine klare spielerische Idee suchte man beim VfL vergeblich. Glück hatten die Westfalen, dass Nazarov nach Torres' Vorlage aus 16 Metern zentraler Position an Esser scheiterte (58.).

Tasaka steht richtig

Ein Tor lag in dieser Phase nicht zwingend in der Luft - und dennoch zappelte die Kugel im Netz: Terodde ließ Gulde links im Sechzehner aussteigen und legte an die Strafraumgrenze auf Latza zurück. Dessen abgefälschter Schuss wurde zur perfekten Vorlage für den eingelaufenen Tasaka, der aus drei Metern nur noch einnetzen musste (62.).

Tabellenrechner 2.Bundesliga

Ein Weckruf für die Gastgeber? Mitnichten. Der Gastgeber verfiel wieder in seine alte Lethargie, verbuchte zwar Feldvorteile, wusste damit aber nichts Gefährliches anzustellen. Neururer sendete von der Seitenlinie frische Impulse, erhoffte sich mit Neuzugang Forssell mehr Durchschlagskraft (78.).

Seinen Stempel konnte allerdings auch der Finne nicht wirklich aufdrücken, bei Gregoritsch' unplatziertem Volley war Forssell immerhin beteiligt (81.). In den letzten Minuten ging es hin und her, in Abschlussposition brachte sich jedoch keiner mehr, sodass es letztlich beim 1:1 blieb.

Am Samstag (13 Uhr) tritt der VfL Bochum beim FSV Frankfurt an, während der KSC am Sonntag (13.30 Uhr) zu Hause gegen den Bundesliga-Absteiger 1. FC Nürnberg spielt.

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfL Bochum
Aufstellung:
Esser (2,5) - 
Celozzi (4) , 
Simunek (3,5) , 
Fabian (3)        
Perthel (4,5) - 
Latza (3) , 
Losilla (3) - 
Tasaka (3)    
Sestak (4)        
Terodde (4) , 
Terrazzino (4)    

Einwechslungen:
44. Cacutalua (3) für Fabian
61. Gregoritsch für Terrazzino
78. Forssell für Sestak

Trainer:
Neururer
Karlsruher SC
Aufstellung:
Orlishausen (3)    
Klingmann (3) , 
Gordon (3) , 
Gulde (2,5) , 
Kempe (3) - 
Peitz (3,5)    
Torres (2)    
Yabo (3,5)        
G. Krebs (3,5) , 
Valentini (4)    
Micanski (3,5)    

Einwechslungen:
46. Nazarov (4) für Yabo
66. Yamada für Valentini
78. van der Biezen für Micanski

Trainer:
Kauczinski

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Torres (19., Kopfball, Kempe)
1:1
Tasaka (62., Rechtsschuss, Latza)
Gelbe Karten
Bochum:
Sestak
(3. Gelbe Karte)
Karlsruhe:
Yabo
(1. Gelbe Karte)
,
Peitz
(3.)

Spielinfo

Anstoß:
12.09.2014 18:30 Uhr
Stadion:
Rewirpower-Stadion, Bochum
Zuschauer:
21168
Spielnote:  2
eine intensive und temperamentvolle Partie, in der der KSC die erste Halbzeit bestimmte, Bochum die zweite.
Chancenverhältnis:
6:7
Eckenverhältnis:
3:0
Schiedsrichter:
Knut Kircher (Rottenburg)   Note 1,5
war ein souveräner Spielleiter, der problemlos alles im Griff hatte.
Spieler des Spiels:
Manuel Torres
wirbelte in der ersten Hälfte leichtfüßig die Bochumer Defensive immer wieder durcheinander, zudem ein schöner Kopfball zum Führungstreffer.

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