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Karlsruher SC

Karlsruher SC

3
:
0

Halbzeitstand
2:0
Dynamo Dresden

Dynamo Dresden


KARLSRUHER SC
DYNAMO DRESDEN
15.
30.
45.



60.
75.
90.







Kauczinski trifft die richtigen Entscheidungen

Drei Stürmer, drei Tore: KSC zerlegt die SGD

Mit zwei starken Serien im Rücken begegneten sich im Wildparkstadion die Aufsteiger des Karlsruher SC und die Kicker von der SG Dynamo Dresden. Doch nur die Badener konnten letztlich ihre Serie mit dem 3:0 ausbauen und postieren sich fortan auf Rang sechs. Die Sachsen bleiben dagegen im Tabellenkeller stecken. Beim KSC ragten vor allem die drei Stürmer heraus - und auch der unüberwindbare Orlishausen.

Philipp Klingmann (links) und Rouven Hennings
Das 1:0 unter sich: Vorbereiter Philipp Klingmann (links) und Torschütze Rouven Hennings.
© picture allianceZoomansicht

Karlsruhes Trainer Markus Kauczinski tauschte sein Startpersonal nach dem 0:0 bei Union Berlin auf einer Stelle aus: Nazarov musste raus, Hennings durfte sich bewähren. Olaf Janßen tat es seinem Gegenüber gleich und brachte mit Hinblick auf das 1:1 im Derby gegen Aue Menz für Trojan. Der SGD-Trainer sah sich im Vorfeld übrigens bei seinem neuen Klub angekommen: "Nach über zehn Wochen hab ich das Gefühl, die richtige Entscheidung getroffen zu haben."

Gute Voraussetzungen, guter KSC-Start

Die Begegnung versprach im Vorfeld einiges an Spannung und Qualität: Während nämlich der KSC aus den letzten vier Partien acht Punkte generierte, schafften die Sachsen gar elf Zähler in fünf Begegnungen. Den besseren Start verbuchten schließlich die Hausherren. Erst erspielten sich Alibaz und Hennings eine erste Torannäherung (7.), Klingmann und erneut Hennings machten es eine Zeigerumdrehung später besser: Die präzise Flanke des Verteidigers fand den Stürmer, der per Volleyabnahme Torwart Kirsten keine Chance ließ (8.). Nach einer kurzen Pause knallte es erneut: Torres setzte sich gegen Menz durch, der das taktische Foul fatalerweise nicht beging und schickte mit einem perfekten Pass van der Biezen steil. Der Holländer nahm den Außenrist und überlistete Schlussmann Kirsten (20.).

Koen van der Biezen
Vom Bomber der 3. Liga macht er sich auf, dasselbe in der 2. Liga zu tun: Koen van der Biezen erzielte mit dem 2:0 sein sechstes Saisontor.
© picture allianceZoomansicht

Zwei Schlüssel zum Erfolg

Warum sich die Hausherren eine komfortable Führung herausarbeiten konnten, lag vor allem an zwei Dingen. Einerseits setzte die Elf von Trainer Kauczinski auf schnelle Gegenzüge, andererseits versuchte die SGD zwar zu pressen - allerdings nur mit den Offensivleuten. Diese eine Welle konnte der KSC relativ einfach überspielen, um letztlich das flache Angriffsspiel aufzuziehen. Chancen blieben auf dem Rasen in der Folge Mangelware, da sich die Hausherren nicht sonderlich für das 3:0 bemühten, die Gäste zudem keinerlei Idee generieren konnten. Gefrustet davon zeigte sich kurz vor dem Halbzeitpfiff Poté, der Peitz niederstreckte und dafür zurecht die bis dato einzige Gelbe Karte sah (45. +1).

Mutiger SGD-Start

Aus den Katakomben kamen die Gäste spritziger als noch im gesamten ersten Durchgang: Ouali zog aus knapp 15 Metern scharf ab, Orlishausen parierte gekonnt (48.). Dann folgte eine gute Doppelgelegenheit für Poté (49. und 52.). Dazwischen stürmte jedoch auch der KSC: Alibaz bugsierte seinen Schuss haarscharf am langen Pfosten vorbei (51.). In den Folgeminuten pausierte das Chancenfestival dann erst einmal. Die Bühne betrat danach Kempe und Orlishausen: Ersterer zog stark ab, doch gegen die Flugparade des Torhüters war kein Kraut gewachsen (59.). Auf der Gegenseite versuchte sich Alibaz kunstvoll, hievte das Leder aber knapp am langen Pfosten vorbei (69.).

Olaf Janßen
Erlebte einen gebrauchten Tag: SGD-Trainer Olaf Janßen.
© picture allianceZoomansicht

Stürmer drei, Tor drei

Zur Halbzeit brachte KSC-Coach Kauczinski übrigens den von Hennings auf die Bank verdrängten Nazarov. Und auch der dritte Stürmer sollte sich an diesem Tag effektiv zeigen: Exzellent von Klingmann bedient, jagte der Angreifer aus kurzer Distanz das Leder unter die Querlatte (72.). Die SGD war damit geschlagen und dürfte sich ordentlich geärgert haben, aus der guten Anfangsphase im zweiten Durchgang nicht ein Tor generiert zu haben. Die Sachsen gaben sich zwar nicht auf, konnten aber keinen Ehrentreffer mehr markieren. Poté prüfte zwar noch einmal Orlishausen, doch der Torwart zeigte sich abermals als unüberwindbarer Riese (84.). Beste Gelegenheiten auf das 4:0 vergaben dagegen noch Micanski (85.) und Yabo, der per Kopf nur die Latte fand (87.). Während sich der KSC mit dem Dreier auf Rang sechs hievt, bleiben die Sachsen tief im Keller stecken (Relegationsrang 16).

Der KSC spielt am Freitag (18.30 Uhr) in Düsseldorf, Dresden hat am Samstag (13 Uhr) ein Heimspiel gegen Kaiserslautern.

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Karlsruher SC
Aufstellung:
Orlishausen (1,5)    
Klingmann (2,5) , 
Gordon (3) , 
Mauersberger (2,5) , 
Kempe (3) - 
Peitz (2) , 
Yabo (3) - 
Torres (3)    
Alibaz (3) - 
Hennings (2)        
van der Biezen (3)        

Einwechslungen:
62. Nazarov     für Hennings
78. Micanski für van der Biezen
82. Park für Torres

Trainer:
Kauczinski
Dynamo Dresden
Aufstellung:
Kirsten (3) - 
Gueye (4)    
Bregerie (5)    
Susac (5) , 
T. Schulz (4) - 
Menz (5)    
Losilla (3) - 
R. Koch (3,5) , 
Ouali (4,5) - 
Poté (4)    
Dedic (5,5)    

Einwechslungen:
33. Kempe (3,5) für Menz
46. Aoudia (4,5) für Dedic
72. Milde für Gueye

Trainer:
Janßen

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Hennings (8., Rechtsschuss, Klingmann)
2:0
van der Biezen (20., Rechtsschuss, Torres)
3:0
Nazarov (72., Rechtsschuss, Klingmann)
Gelbe Karten
Karlsruhe:
-
Dresden:
Poté
(4. Gelbe Karte)

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Himmelmann, Robin
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9
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Gikiewicz, Rafal
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1. FC Union Berlin
9
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Spielinfo

Anstoß:
24.11.2013 13:30 Uhr
Stadion:
Wildparkstadion, Karlsruhe
Zuschauer:
16520
Schiedsrichter:
Sascha Stegemann (Niederkassel)   Note 2
unauffällig, lag in den wenigen prekären Situationen mit seinem Urteil immer richtig.
Spieler des Spiels:
Dirk Orlishausen
unglaublich ruhig, souveräner Rückhalt, parierte alles, was auf sein Tor kam.

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