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FC St. Pauli

 - 

1. FC Union Berlin

 

3:0 (3:0)

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FC St. Pauli
1. FC Union Berlin
1.
15.
30.
45.




46.
60.
75.
90.







4. Heimsieg für St. Pauli - 3. Pleite in Folge für Union

Ebbers ist kaum zu bremsen

Die faire Partie wurde schon früh zur klaren Angelegenheit für St. Pauli. Gegen das schwache Union, das vor allem in der Abwehr eklatante Aussetzer hatte, stellten die "Kiezkicker" den souveränen Sieg mit einer Klasse-Vorstellung im ersten Durchgang bereits zur Pause sicher.

St. Paulis Torjäger Marius Ebbers
Leitete den Sieg schon nach neun Minuten ein: St. Paulis Torjäger Marius Ebbers.
© imagoZoomansicht

St. Paulis Coach Holger Stanislawski stellte seine Elf nach der 2:3-Auswärtsniederlage beim FC Augsburg auf zwei Positionen um: Für Lechner (Rotsperre) und Boll (Magen-Darm-Grippe) kamen Kalla und Daube ins Team.

Bei den Berlinern musste Trainer Uwe Neuhaus im Vergleich zur 0:2-Heimniederlage gegen Kaiserslautern auf Benyamina verzichten, für den Gebhardt auflief.

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Auf der Baustelle St. Pauli - die ehemalige Haupttribüne wurde abgerissen und wird im kommenden halben Jahr neu wieder aufgebaut - war das Stadion mit verminderter Kapazität und 19800 Zuschauern ausverkauft.

Auf tiefem und rutschigem Boden suchten beide Teams in der Anfangsphase Sicherheit und Standfestigkeit. Dies gelang Union zunächst besser, die Kombinationen der Gäste liefen über mehrere Stationen, während bei den Hamburgern der Ball ganz schnell wieder weg war - echte Chancen ergaben sich daraus für den Aufsteiger jedoch nicht.

Der erste konstruktive Angriff der "Kiezkicker" brachte dann sogleich deren Führung: Bruns enteilte auf der linken Seite, seine Flanke wurde abgewehrt. Kruse setzte nach und spielte zu Takyi, der vom Elfmeterpunkt abzog. Glinker ließ abprallen, Ebbers staubte aus fünf Metern ab (9.).

Union hatte durch Gebhardt eine gute Möglichkeit (12.), doch am Drücker waren nun ganz klar die Gastgeber. Der Aufsteiger überstand eine turbulente Situation in der 14. Minute, die einen Eckball zur Folge hatte. Den verlängerte Ebbers per Kopf auf Kalla, der aus halblinker Position mit einem trockenen Flachschuss aus acht Metern ins kurze Eck einnetzte.

Die Neuhaus-Elf wollte und konnte sich angesichts des Spielstands nicht verstecken und suchte durchaus den Weg nach vorne. Dies spielte den Hamburgern, bei denen Takyi, Kruse und Ebbers nicht auszubremsen waren, in die Karten. Die Nordlichter fuhren in dieser Phase einen Konter nach dem anderen, agierten dabei aber trotz guten Nachsetzens oft auch beim zweiten Ball nicht präzise genug.

Nach einer knappen halben Stunde gönnte sich St. Pauli eine Verschnaufpause, Union wurde stärker. Hain musste sich bei einem Mattuschka-Schlenzer erstmals strecken (28.). Der Aufsteiger zeigte nun einige vielversprechende Ansätze: Dogan wurde prima freigespielt, passte aber in zehn Metern Torentfernung quer auf Gebhardt statt zu schießen. Sein Pass misslang (31.).

Die Minuten vor der Pause gehörten dann aber wieder den Hanseaten. Und wie: Lehmann steckte durch in den Lauf von Ebbers, der an Glinker scheiterte. Kruse setzte nach und schoss aus halblinker Position aus elf Metern ein (39.).

Die Berliner und vor allem die oft schlafmützige Abwehr konnten sich bei Glinker bedanken, dass es beim Kabinengang bei drei Gegentoren blieb: Der Keeper blieb gegen den frei vor ihm auftauchenden Ebbers Sieger (42.) und parierte auch klasse gegen Bruns (45.+1).

Nach der Pause begann Union mit Menz für Stuff. Besser im Spiel aber war sofort wieder St. Pauli, das teilweise brilliant konterte und durch Takyi nach Traumpass von Kruse die Riesenchance zum 4:0 vergab - der Mittelfeldmann schoss frei vor Glinker am Tor vorbei (50.). Fünf Minuten später Pech für die Stanislawski-Elf, als Lehmann nach gutem Freistoßtrick nur den Pfosten traf (55.).

Zwar bemühte sich der Aufsteiger nach Kräften, blieb offensiv aber in Abwesenheit von Mosquera und Benyamina bis auf Ausnahmen blass (Sahin, 57., 62.).

Die Hamburger hatten das Spiel meist unter Kontrolle und schalteten im Gefühl des sicheren Sieges einen Gang zurück. Offensiv gelang nicht mehr viel, defensiv fehlte das eine oder andere Mal die Konzentration: Göhlert verpasste nach Mattuschkas Freistoß vom linken Fünfmetereck die Resultatsverbesserung (75.), und auch Menz verfehlte das Tor aus der Distanz nur knapp (80.).

Am Ende blieb es beim klaren Erfolg der "Kiezkicker", die damit zumindest vorübergehend auf Platz zwei sprangen. Union muss sich nach der dritten Niederlage in Folge Richtung Mittelfeld orientieren.

Berlin empfängt am Freitagabend Energie Cottbus, während St. Pauli einen Tag später bei der TuS Koblenz antritt.

29.11.09
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

FC St. Pauli
Aufstellung:
M. Hain (3) - 
Rothenbach (3,5) , 
Morena (2)    
Gunesch (3) , 
Kalla (2,5)    
Daube (3)    
M. Lehmann (1,5) - 
F. Bruns (2,5) , 
Takyi (3)    
M. Kruse (1)        
Ebbers (2)    

Einwechslungen:
71. Hennings für Daube
76. Sako für Takyi
83. Bourgault für M. Kruse

Trainer:
Stanislawski
1. FC Union Berlin
Aufstellung:
Glinker (3,5) - 
Rauw (5) , 
Stuff (5,5)    
Göhlert (4,5) , 
Kohlmann (4,5) - 
Younga-Mouhani (4,5)    
Mattuschka (3,5) , 
Parensen (4,5) - 
Sahin (5)    
Gebhardt (4,5)    
Dogan (5)    

Einwechslungen:
46. Menz (3,5) für Stuff
64. Brunnemann für Dogan
82. Biran für Sahin

Trainer:
Neuhaus

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Ebbers (9., Linksschuss, Takyi)
2:0
Kalla (14., Rechtsschuss, Ebbers)
3:0
M. Kruse (39., Linksschuss, Ebbers)
Gelbe Karten
St. Pauli:
-
Union:
Younga-Mouhani
(6. Gelbe Karte)

Spielinfo

Anstoß:
29.11.2009 13:30 Uhr
Stadion:
Millerntor-Stadion, Hamburg-St. Pauli
Zuschauer:
19901 (ausverkauft)
Schiedsrichter:
Markus Wingenbach (Mainz)   Note 2
keine Fehlentscheidungen, mit einer angenehm unauffälligen Spielleitung.
Spieler des Spiels:
Max Kruse
machte über links mit Rauw was er wollte, trickreich und schnell, dazu Torschütze.
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