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FC St. Pauli

 - 

SC Freiburg

 

5:0 (3:0)

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FC St. Pauli
SC Freiburg
1.
15.
30.
45.





46.
60.
75.
90.










Aufsteiger dominiert Freiburg nach Belieben

Doppelpack durch Schnitzler

Der FC St. Pauli rehabilitierte sich eindrucksvoll für die blamable 1:4-Niederlage beim Schlusslicht Paderborn vor Wochenfrist. Beim 5:0 gegen den SC dominierte der Aufsteiger von der ersten Minute an und fuhr einen hoch verdienten und wichtigen Dreier im Abstiegskampf ein. Für Freiburg ist es dagegen ein böser Rückschlag im Aufstiegsrennen.

"Superman" René Schnitzler.
Doppelpack: "Superman" René Schnitzler.
© dpaZoomansicht

Das Trainergespann Trulsen/Stanislawski des FC St. Pauli hatte sich vor der Partie für einen Torwartwechsel entschieden. Nach den letzten schlimmen Patzern von Borger in Paderborn erhielt Pliquett die Chance zu seinem Profidebüt. Drei weitere Spieler tauschten Trulsen und Stanislawski nach der Blamage in Paderborn: Gunesch, Schultz und Schnitzler ersetzten Biermann, Braun und Kuru. Freiburgs Trainer Robin Dutt brachte gegenüber dem 1:0-Sieg gegen Aachen Uzoma und Debütant Glockner. Dafür mussten Pitroipa und Matmour überraschend auf der Bank Platz nehmen.

In den ersten Minuten rettete Freiburgs Keeper Langer zweimal glänzend, doch die Führung von Trojan ging klar auf sein Konto. Der Torhüter ließ eine harmlose Flanke von Schnitzler aus den Händen gleiten und der Tscheche konnte abstauben (22.).

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In der ersten Hälfte spielte fast nur der FC St. Pauli. Die Freiburger agierten zu zaghaft in den Zweikämpfen und hatten bei Standards immer wieder Mühe mit hohen Bällen vor den Fünfmeterraum. In den letzten Minuten vor dem Wechsel nutzten die Gastgeber diese Überlegenheit zu zwei wichtigen Treffern. Nach einer weiten Freistoß-Flanke stieg Schnitzler am Fünfmeterraum höher als Banovic und köpfte zum 2:0 ein (40.). Unmittelbar vor der Pause legte St. Pauli nach: Nach einer Ecke von Trojan sprang Innenverteidiger Eger am höchsten und überwand mit seinem Kopfball Langer zum dritten Mal (45.).

Im zweiten Durchgang brachte SC-Trainer Dutt mit Pitroipa und Matmour zwei frische Offensivkräfte, die man schon in der Startformation erwartet hatte. Doch das Tor machte wieder St. Pauli. Rothenbach bediente in der Mitte Schnitzler, der seinen zweiten Treffer erzielte (52.).

Damit war die Begegnung endgültig entschieden. Die Hamburger zogen sich etwas weiter zurück, spielten aber weiter hoch konzentriert und ließen nichts mehr anbrennen. Der Sportclub resignierte von Minute zu Minute mehr und ergab sich seinem Schicksal.

Der eingewechselte Kuru setzte den Schlusspunkt unter ein großes Spiel des FC St. Pauli (90.). Dass der Treffer aus Abseitsposition erzielt wurde, ist nicht mehr als eine Randnotiz der tollen Vorstellung des Aufsteigers.

Der FC St. Pauli tritt am kommenden Freitag beim SV Wehen Wiesbaden an, während Freiburg am Sonntag gegen Jena Wiedergutmachung betreiben kann.

06.04.08
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

FC St. Pauli
Aufstellung:
Pliquett (3) - 
Rothenbach (2,5) , 
Morena (3) , 
Eger (2)    
Gunesch (2,5) - 
Boll (2) , 
Schultz (2)   
Takyi (2,5) , 
Ludwig (2,5)   
Trojan (2)       
Schnitzler (1,5)           

Einwechslungen:
72. Kuru     für Schnitzler
75. Bruns für Trojan
81. Braun für Ludwig

Trainer:
Trulsen
SC Freiburg
Aufstellung:
Langer (6) - 
Schwaab (4,5) , 
Krmas (5) , 
Butscher (5) , 
Schlitte (5)      
Uzoma (4,5)   
Banovic (4,5) - 
Glockner (5) , 
Aogo (4,5)   
Jäger (5,5) - 
Akrout (5)   

Einwechslungen:
46. Pitroipa (4) für Akrout
46. Matmour (4) für Uzoma
72. Ollé Ollé für Schlitte

Trainer:
Dutt

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Trojan (22., Linksschuss)
2:0
Schnitzler (40., Kopfball, Ludwig)
3:0
Eger (44., Kopfball, Trojan)
4:0
Schnitzler (52., Rechtsschuss, Rothenbach)
5:0
Kuru (90., Rechtsschuss, Rothenbach)
Gelbe Karten
St. Pauli:
Schultz
(7. Gelbe Karte)
Freiburg:
Schlitte
(2. Gelbe Karte)
,
Aogo
(5., gesperrt)

Spielinfo

Anstoß:
06.04.2008 14:00 Uhr
Stadion:
Millerntor-Stadion
Zuschauer:
21017
Schiedsrichter:
Dr. Felix Brych (München)   Note 2
gute Leistung, unauffällig, immer Herr der Lage.
Spieler des Spiels:
René Schnitzler
ständiger Unruheherd, immer anspielbar, erzielte zwei Tore.
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