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Dynamo Dresden

 - 

VfL Osnabrück

 
Dynamo Dresden

2:0 (1:0)

Hinspiel: 0:1

Nach Hin- & Rückspiel: 2:1

VfL Osnabrück
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Dynamo Dresden
VfL Osnabrück
1.
15.
30.
45.





46.
60.
75.
90.










Dynamo dreht 0:1-Niederlage aus dem Hinspiel

Ouali rettet Dresden den Klassenerhalt

Dynamo Dresden spielt auch in der kommenden Spielzeit in der Zweiten Liga. Die Sachsen setzten sich im Relegations-Rückspiel gegen den VfL Osnabrück mit 2:0 (1:0) durch und drehten damit die 0:1-Pleite aus dem Hinspiel. Die SG Dynamo, die sich als erster Zweitliga-Klub gegen einen Drittligisten durchgesetzt hat, machte von Beginn an klar, dass sie gewillt war, vor eigener Kulisse auf Sieg zu spielen. Nach einigen vergebenen Möglichkeiten brach Fiel den Bann in der ersten Hälfte, ehe Ouali in Durchgang zwei zum Matchwinner avancierte. Offensiv schwache Osnabrücker müssen somit die Träume von Liga zwei ad acta legen.

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Cristian Fiel (rechts)
Glücksmoment: Cristian Fiel dreht nach seinem sehenswerten Treffer zum 1:0 ab zum Jubeln.
© picture alliance Zoomansicht

Dynamo-Coach Peter Pacult nahm im Vergleich zur 0:1-Niederlage im Hinspiel eine Veränderung vor: Solga ersetzte Streker auf einer der beiden Sechserpositionen. Ebenfalls einmal tauschte VfL-Interimstrainer Alexander Ukrow. Beermann begann nach ausgeheilter Oberschenkelverletzung anstelle von Neumann in der Viererkette.

Die Dynamos gingen das Relegations-Rückspiel entschlossen und mit viel Tempo an. Der erste Abschluss ließ auch gar nicht lange auf sich warten: Trojan rutschte die Kugel allerdings über den Spann (3.). Der Pacult-Elf war anzumerken, dass sie ein frühes Tor erzielen wollte, doch auch die Osnabrücker blieben in der Anfangsphase nicht ohne Möglichkeit: Mannos Schuss innerhalb des Strafraums konnte von der Dresdner Abwehr aber geblockt werden (10.).

Ansonsten blieb Dresden die spielbestimmende Mannschaft in einer Partie, die nach knapp 20 Minuten etwas ruppiger wurde. Schließlich stand für beide Klubs einiges auf dem Prüfstand. Beermann (19.) und Müller (22.) sahen beide nach harten Fouls jeweils die Gelbe Karte, kurz darauf folgte auch Manno (29.) wegen eines taktischen Vergehens mit einer Verwarnung. Sekunden zuvor riss VfL-Keeper Riemann gegen Ouali noch rechtzeitig die Fäuste nach oben (29.), ehe der 24-Jährige bei Fiels anschließendem 20-Meter-Schuss machtlos war. Nach Zuspiel von Ouali wuchtete der Dresdner Routinier das Spielgerät unhaltbar ins rechte Eck (30.).

Die Sachsen hatten den Rückstand aus dem Hinspiel somit egalisiert. Osnabrück musste hingegen kurz nach dem Gegentreffer den nächsten Rückschlag hinnehmen. Fischer konnte nach Müllers Foul aus der 22. Minute nicht mehr weiterspielen und wurde fortan durch Thomik ersetzt (36.). Just in dieser Phase hätte der Drittligist dann auch noch einen Elfmeter bekommen müssen: Kirsten stoppte Zoller im Strafraum, doch die Pfeife von Schiedsrichter Peter Gagelmann blieb stumm (37.). Das Pech blieb den Lila-Weißen treu, denn auch Beermann scheiterte wenig später, als ausgerechnet der nur 1,72 Meter große Trojan einen Kopfball des Osnabrückers auf der Linie klärte (43.).

Die Hiobsbotschaften, sie rissen nicht ab für die Niedersachsen. Direkt nach Wiederbeginn knickte Piossek ohne Einwirkung eines Gegenspielers unglücklich um und musste sofort ausgewechselt werden. Glockner kam in die Partie (49.). Ansonsten blieb alles beim Alten: Osnabrück war fast ausschließlich mit Defensivaufgaben beschäftigt, da Dresden nach wie vor die aktivere Mannschaft im Vorwärtsgang war. So verzeichneten die Sachsen durch Fort (49.) und Müller (50.) auch die ersten Chancen der zweiten Hälfte.

Idir Ouali
Matchwinner: Idir Ouali sichert Dynamo Dresden mit seinem Treffer den Klassenerhalt.
© picture alliance

Außer einem Thiel-Schuss (53.) blieb der VfL weiterhin blass und konnte sich bei seinem Schlussmann bedanken, dass es noch 0:1 stand. Gegen Oualis Schnippel-Schuss reagierte Riemann richtig stark (58.). Minuten später war aber auch der starke Torwart geschlagen: Joker Kempe setzte sich auf der rechten Seite gegen Staffeldt durch und setzte anschließend Ouali mustergültig in Szene. Der Franzose musste nur noch einschieben und stieß mit seinem Treffer das Tor zum Klassenerhalt für Dresden ganz weit auf (71.).

In der Folge verpassten es die Dynamos ihre zahlreichen Konterchancen durch Ouali (74., 79.), Kempe (75.) und Fort (85.) zu nutzen, um somit frühzeitig den Sack zuzumachen. Stattdessen mussten die Sachsen bis in die Schlusssekunden um den Liga-Verbleib zittern. Da schwache Osnabrücker aber keine weitere Torchance zustande bekamen, blieb es letztlich beim 2:0, welches Dynamo Dresdens Zweitklassigkeit bestätigt.

Die 2. Bundesliga beginnt ihre neue Spielzeit zeitgleich mit der der 3. Liga am 19. Juli 2013.

Bilder zum Relegations-Rückspiel
Ouali erhält Dynamo mit seinem Tor in der 2. Liga
Die Dresdner Fans
Volle Unterstützung

Das Glücksgas-Stadion zu Dresden war zu Beginn der Partie in den Farben Gelb und Schwarz getunkt.
© picture alliance

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28.05.13
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Dynamo Dresden
Aufstellung:
Kirsten (3) - 
Jungwirth (3) , 
Bregerie (3)    
Losilla (3)    
Subasic (4) - 
Solga (3,5) , 
Fiel (2,5)    
Ouali (2)        
Trojan (3)        
T. Müller (3,5)        
Fort (4)

Einwechslungen:
67. Kempe für T. Müller
90. Schuppan für Trojan
90. + 3 Gueye für Ouali

Trainer:
Pacult
VfL Osnabrück
Aufstellung:
Riemann (2)    
Fischer (4,5)    
Pisot (3) , 
Beermann (4)    
Dercho (4)    
Staffeldt (5) , 
Costa (4)    
Piossek (3)    
Thiel (3,5) , 
Manno (3,5)    
Zoller (5)

Einwechslungen:
36. Thomik (3,5) für Fischer
49. Glockner (4,5) für Piossek
81. Grimaldi für Costa

Trainer:
Ukrow

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Fiel (30., Linksschuss, Ouali)
2:0
Ouali (71., Rechtsschuss, Kempe)
Gelbe Karten
Dresden:
T. Müller
(3. Gelbe Karte)
,
Losilla
(7.)
,
Trojan
(5.)
Osnabrück:
Beermann
(4. Gelbe Karte)
,
Manno
(5.)
,
Dercho
(8.)

Spielinfo

Anstoß:
28.05.2013 20:30 Uhr
Stadion:
Glücksgas-Stadion, Dresden
Zuschauer:
29253 (ausverkauft)
Schiedsrichter:
Peter Gagelmann (Bremen)   Note 3,5
hatte das sehr schwierige, intensive und teilweise nicklige Spiel souverän im Griff. Der große Schönheitsfehler: Als Kirsten im Strafraum nicht den Ball, sondern den Fuß von Zoller erwischte (37.), hätte er Elfmeter geben müssen.
Spieler des Spiels:
Idir Ouali
ein Tor, ein Assist, ein Pfostentreffer. Erzeugte trotz seines Eigensinns die meiste Torgefahr.
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