2. Bundesliga
St. Pauli: Spieler leidet an Depressionen
Biermann begibt sich in Behandlung

Abwehrspieler Andreas Biermann vom FC St. Pauli hat sich wegen Depressionen in eine Klinik zur stationären Behandlung begeben. Der 29-jährige Abwehrspieler ging gleichzeitig an die Öffentlichkeit und berichtete dabei auch von einem Selbstmordversuch im Oktober. Seitdem wüssten auch seine Mitspieler und die Trainer von seiner Krankheit, unter der er jahrelang gelitten hat.
- Kratz fehlt Krüger 20.11., 15:39
- Timm fehlt "mehrere Monate" 20.11., 14:16
- Mosquera wird heimisch 20.11., 12:31
- Die aktuelle Tabelle
Karlsruhe: Schupp fühlt sich übergangen- 19.11., 18:40
KSC: Streit um Akins Vertrag legt die Probleme offen
Rostock: Zachhuber setzt auf Erfahrung - 19.11., 15:40
Sebastian: "Besonderes Spiel"
Tabellenrechner
Torjäger
Duisburg: Fahrenhorst muss passen
Das Dilemma des Milan Sasic
Große Laufbereitschaft, den unbedingten Willen zum Erfolg, die Bereitschaft und Verantwortung, die Initiative zu ergreifen - das sind die Eckpunkte der Philosophie von Milan Sasic, die der MSV-Trainer mit Strenge vorlebt. Und auch das Duisburger Team scheint dies gut zu verinnerlichen. Nach dem Ende des einwöchigen Trainingslagers in Bad Kreuznach zog der 51-Jährige jedenfalls ein positives Fazit.
St. Pauli: Freundschaftsspiel mit Schalke
Pause für Timo Schultz
Timo Schultz erlitt in der Vorbereitung auf das Auswärtsspiel beim FC Augsburg eine schwere Verletzung und muss vorerst pausieren. Wie lange der Mittelfeldspieler ausfällt ist noch unklar. "Die Kernspintomographie-Untersuchung ergab eine Teilruptur des medialen Seitenbandes", sagte Mannschaftsarzt Carsten Lütten am Mittwoch.
Energie Cottbus: Wollitz fordert Sieg in Düsseldorf
Shao kehrt nach Knie-OP zurück
Mit Zufriedenheit kann Energies Trainer Claus-Dieter Wollitz registrieren, dass sich der Kader nach den vielen Verletzungen der vergangenen Monate wieder füllt. Jüngst stand schon Stiven Rivic nach langer Pause wieder in der Startformation. Und nach seiner Knie-Operation kehrt auch Jiayi Shao für die Partie am Freitagabend bei Fortuna Düsseldorf ins Team zurück.
Fürth: Vertrag läuft drei Jahre - 250.000 Euro pro Saison
SpVgg kickt jetzt in der Trolli Arena
Die Fußballprofis der SpVgg Greuther Fürth spielen in Zukunft in der Trolli Arena. Am Mittwoch präsentierte der fränkische Zweitligist einen Fürther Süßwarenhersteller (Mederer) als neuen Partner. Hauptbestandteil der zunächst auf drei Jahre angelegten Vereinbarung ist, dass das Stadion im Ronhof ab der Saison 2010/2011 den Namen Trolli Arena erhält.
Bielefeld: Knieverletzung beim Stammspieler
Hinrunden-Aus für Kirch?
Für Mittelfeldspieler Oliver Kirch von Zweitliga-Spitzenreiter Arminia Bielefeld könnte die Hinrunde bereits beendet sein: Der 27-jährige Stammspieler zog sich im Dienstagstraining einen Innenbandriss im linken Knie zu. "Wir gehen von einem etwa vierwöchigen Heilungs- und Rehaprozess aus", teilte der Mannschaftsarzt der Ostwestfalen, Michael Dickob, mit.
1860 München: Kein Kreuzbandriss
Aufatmen bei Cooper
"Nur" ein Anriss des Innenbandes und der Patellasehne. Dieses Ergebnis einer Kernspintomografie am Dienstag ließ Löwen-Stürmer Kenny Cooper sowie die Verantwortlichen beim TSV 1860 München dennoch aufatmen. Denn bei dem 25-Jährigen wurde zunächst ein Kreuzbandriss befürchtet. Diese erste Diagnose bestätigte sich zum Glück für Cooper, der nun Trainer Ewald Lienen für rund drei Wochen fehlen wird, aber nicht.
Bielefeld: Torschütze und Vorbereiter im Test
Guela beeindruckt Gerstner
Der Spitzenreiter hat sich eingespielt. Das kann man mit Blick auf die seltenen Wechsel in Bielefelds Startelf sagen. Thomas Gerstner änderte die Anfangself zuletzt nur, wenn es zu verletzungsbedingten Ausfällen gekommen war - siehe die von Verteidiger Markus Bollmann oder von Sturmspitze Pavel Fort. "Warum sollte ich wechseln?", lautete Gerstners rhetorische Frage angesichts der Siegesserie der vergangenen Wochen.
Im Wiederholungsfall droht Platzsperre
Hohe Geldstrafe für St. Pauli
Der Deutschen Fußball-Bund hat den Zweitligisten FC St. Pauli mit einer empfindlichen Geldstrafe belegt und zudem noch härtere Sanktionen im Wiederholungsfall angedroht. Das Sportgericht des DFB hat die Hanseaten wegen der Ausschreitungen beim Heimspiel am 25. Oktober gegen Energie Cottbus und bei der Auswärtspartie am 2. November bei Hansa Rostock zu einer Geldstrafe von 20.000 Euro verdonnert.
Augsburg: Angreifer fällt länger aus
Rückschlag für Szabics
Zuletzt gegen Greuther Fürth (5:4) war Imre Szabics nicht mehr erste Wahl beim FC Augsburg, im Testspiel am Freitag in Reutlingen (0:0) sollte der 28-Jährige deshalb Spielpraxis sammeln und sich wieder für höhere Aufgaben empfehlen. Doch daraus wurde nichts. Der Stürmer verletzte sich in der Partie gegen den Regionalligisten, musste früh ausgewechselt werden und fällt in den nächsten Wochen aus.
Rückrundenspieltage 18 bis 22 terminiert
Sasic trifft montags den FCK
Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat die Ansetzungen der Spieltage 18 bis 22 bekanntgegeben. Der Rückrundenauftakt findet am Freitag (15.1.) mit Spielen in Berlin, Aachen und Paderborn statt. In der ersten Montagspartie im neuen Jahr stehen sich Rostock und Tabellenführer Bielefeld gegenüber. Arminia-Verfolger Kaiserslautern tritt zweimal am Montagabend an. Auch in Duisburg. Dort wartet Ex-Coach Milan Sasic.
Aachen: Krüger will im Winter vorne nachlegen
Nemeth trifft - aber vergeblich?
Ausgerechnet am ligafreien Wochenende ist der Alemannia das gelungen, worauf die Fans bei einem Meisterschaftsspiel schon seit 21 Monaten warten: Beim 2:1-Sieg im Test gegen den belgischen Erstligisten KVC Westerlo haben die Schwarz-Gelben einen Rückstand in einen Sieg verwandelt. In der 2. Liga war ihnen das zuletzt im Februar 2008 beim 3:2-Heimerfolg über den 1. FC Köln gelungen.
Koblenz: Verletzungspech wirft Team zurück
Forkel betreibt Ursachenforschung
Die TuS bleibt sich selbst ein Rätsel. Nach dem überraschenden 2:1 in Fürth wähnte sich die Mannschaft auf dem Weg der Besserung. Umso größer ist die Enttäuschung nach den beiden jüngsten Niederlagen gegen Duisburg (0:3) und Paderborn (1:2). "Keine Frage, wir müssten vier, fünf Punkte mehr haben", grübelt auch Martin Forkel, warum es dem Team einfach nicht gelingt, konstant an die Leistungsgrenze zu gehen.


























