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09.10.2017, 22:45

WM-Qualifikation, 10. Spieltag

Islands Premiere, Serbien Erster, Kroatien in Play-offs

Island feiert Premiere und ist erstmals bei einer WM-Endrunde dabei. Die Wikinger besiegten zum Abschluss der Qualifikation den Kosovo und lassen die Kroaten als Zweiten und die Ukrainer als Dritten hinter sich. Auch Serbien fährt im Sommer 2018 nach Russland, der Balkan-Staat gewann gegen Georgien und ist damit Erster. Dahinter rangieren die Iren, die knapp in Wales gewannen. Italien jubelte über ein 1:0 in Albanien und steht sicher in den Play-offs. Spanien stand schon vorher als Gruppensieger fest und schloss die Quali mit einem 1:0 in Israel ab.

Gruppe I: Island löst erstmals das WM-Ticket

Sigurdsson brachte Island gegen den Kosovo in Führung.
Sigurdsson brachte Island gegen den Kosovo in Führung.
© Getty ImagesZoomansicht

Nach den erfrischenden EM-Auftritten der Isländer beim Turnier in Frankreich 2016 darf sich die Fußballwelt auf die Wikinger nun auch bei der WM in Russland freuen. Der kleine Inselstaat aus dem Atlantik qualifizierte sich erstmals für eine globale Endrunde, die die Isländer mit einem 2:0 gegen Schlusslicht Kosovo als Gruppensieger erreichen. Der Ex-Hoffenheimer Sigurdsson brachte Island in Führung, Gudmundsson machte mit dem zweiten Treffer den Deckel drauf.

Das Verfolgerduell zwischen der Ukraine und Kroatien ging dank einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit mit 2:0 an die Gäste. Der Matchwinner für das Team vom Balkan war der Hoffenheimer Stürmer Kramaric, der die wenigen Chancen mit einem Doppelpack nutzte. In der ersten Halbzeit waren die Ukrainer um Yarmolenko und Konoplyanka das klar tonangebende Team, doch vor dem gegnerischen Gehäuse haperte es. Als Tabellenzweiter ziehen Mandzukic, Modric und Co. sicher in die Play-offs ein.

Zweimal ging die Türkei in Führung, zweimal antwortete Finnland - und so endeten die 90 Minuten im Veritas-Stadion in Turku mit einem leistungsgerechten 2:2. Die Türkei erarbeitete sich zwar ein Plus in Sachen Ballbesitz, doch Finnland war ebenbürtig und egalisierte den Rückstand durch den Ex-Frankfurter Cenk Tosun (57.) mit Anbruch der Schlussviertelstunde (76.). Auch auf Tosuns zweiten Treffer (83.) hatten die Skandinavier eine Antwort: Leverkusens Pohjanpalo traf kurz vor dem Ende zum Endstand (88.).


Gruppe D: Serbien schüttelt Irland und Wales ab - Tränen bei den Drachen

Serbien jubelt über die zweite WM-Teilnahme nach 2010.
Serbien jubelt über die zweite WM-Teilnahme nach 2010.
© Getty ImagesZoomansicht

Serbien sicherte sich im Parallelspiel gegen Georgien den Gruppensieg und löste damit das direkte Ticket für die WM-Endrunde in Russland. Prijovic erlöste die Gastgeber nach 74 Minuten, indem er einen Querpass vor dem Tor über die Linie grätschte.

Irland hat sich in einem spannenden aber nicht hochklassigen Spiel gegen Wales durchgesetzt und damit in letzter Sekunde das Ticket für die Play-offs gesichert. Die Mannschaft von Nationaltrainer Martin O'Neill agierte fast das komplette Spiel über defensiv und kompakt, überließ dafür den Gastgebern den Ball - schlug aber im zweiten Durchgang eiskalt zu. McClean traf nach bärenstarker Vorarbeit von Hendrick per Flachschuss ins rechte Eck. Wales' Offensivbemühungen blieben im Anschluss zu harmlos, weshalb es beim knappen Sieg der Gäste blieb.

Österreich hat sich derweil mit einem Sieg verabschiedet. Die Mannschaft von Nationaltrainer Marcel Koller spielte ab der 55. Minute in Überzahl, nachdem Ionita (55.) mit Gelb-Rot vom Platz geflogen war. In der 69. Minute traf schließlich Schaub nach einer verlängerten Eck aus kurzer Distanz zum entscheidenden 1:0.


Gruppe G: Schaulaufen für Spanien und Italien mit 1:0-Siegen

In der Gruppe G war schon vor dem letzten Spieltag alles entschieden, insofern waren die Auswärtsspiele der Top-Mannschaften aus Spanien und Italien reines Schaulaufen. Entsprechend wenig bissig ging es in Israel und Albanien zu. Während der Gruppensieger von der iberischen Halbinsel in Jerusalem dank Illarramendis Gewaltschuss ein knappes 1:0 einfuhr, sorgte Candreva für einen ebenso schmeichelhaften 1:0-Erfolg der Squadra Azzurra, der vor allem Italiens Coach Gianpiero Ventura helfen dürfte.

Tore hingegen gab es in Mazedonien, wo der Gruppenvorletzte das Schlusslicht aus Liechtenstein mit 4:0 zurück ins Fürstentum schickte. Die Mannschaft von René Pauritsch schließt damit die Qualifikation ohne Zähler und mit nur einem Tor ab. Am 3. Spieltag verlor Liechtenstein nur mit 1:2 in Isarel.

kon

 
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