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13.12.2018, 20:57

Europa League, 6. Spieltag

Makellose Frankfurter feiern auch bei Lazio

Sechs Spiele, sechs Siege - die Vorrunde von Eintracht Frankfurt in der Europa League verlief makellos. Denn auch Lazio Rom konnte die Hessen trotz Führung nicht stoppen. Frankfurt knackte den Rekord, noch nie hatte eine deutsche Mannschaft eine perfekte Gruppenphase hingelegt. Chelsea indes verpasste Sieg Nummer sechs. Sevilla löste doch noch das Ticket, ebenso wie Rapid Wien. Besiktas ist ausgeschieden.

Gruppe H: Frankfurt - sechstes Spiel, sechster Dreier, Rekord!

Marco Russ, Simon Falette und Mijat Gacinovic (v.li.)
Frankfurter Freude pur: Marco Russ, Simon Falette und Mijat Gacinovic (v.li.).
© Getty ImagesZoomansicht

Noch nie hat eine deutsche Mannschaft alle sechs Gruppenspiele in der Europa League gewonnen - bis zum Donnerstagabend! Frankfurt, das mit fünf Siegen nach Rom gereist war, gewann bei Lazio trotz Rückstand mit 2:1 und schaffte so mit sechs Dreiern in sechs Partien die perfekte Runde. "Dass wir 18 Punkte erreichen können, ist etwas Besonderes", hatte Trainer Adi Hütter zuvor erklärt und "100-prozentige Einstellung und Mentalität" von seinem Team gefordert. Das ging auch engagiert zur Sache, ließ aber die letzte Konsequenz vor dem Lazio-Tor vermissen. Der Serie-A-Klub zeigte sich effektiv und ging durch Correa (56.) in Führung. Die Eintracht erhöhte die Schlagzahl - mit Erfolg. Erst hämmerte Gacinovic (65.) den Ball aus der Distanz in den linken Winkel, dann war Haller (71.) mit dem 2:1 für die Hessen zur Stelle.
Wer hätte das gedacht: Olympique Marseille schließt die Gruppe als Tabellenletzter ab - sieglos! Auch gegen Limassol wurde es nichts mit dem Dreier für die lange dezimierten Franzosen, weil Maglica nach einer Notbremse und Rot für Kamara erst vom Punkt (8.) und nach dem Ausgleich dann per Kopf traf (30.). Stylianou machte den 3:1-Sieg des Teams aus Zypern perfekt (56.). Marseilles Ocampos holte sich in der Nachspielzeit noch eine Gelb-Rote Karte.

Gruppe J: Ben Yedder schießt Sevilla weiter - Aus für Lüttich

Der FC Sevilla, der die Europa League 2014, 2015 und 2016 gewann, hat weiter die Chance, sich erneut in die Titelliste einzutragen. Die Spanier, die in der Liga nach zwei Unentschieden die Tabellenführung an Barcelona abgeben mussten, starteten gegen Krasnodar furios: Ben Yedder traf doppelt (5., 10.) und stellte so die Weichen. Die Russen fanden keine Antwort, waren ab der 48. Minute dezimiert (Rot gegen Ramirez, Handspiel) und 0:3 hinten - Banega traf vom Punkt (49.). Dabei blieb es. Krasnodar ist neben Gruppensieger Sevilla dennoch eine Runde weiter - beide mit zwölf Zählern.
Auf der Strecke blieb dagegen Lüttich, das zehn Punkte sammelte. Die Belgier lösten ihre Aufgabe beim bis dahin punktlosen Schlusslicht Akhisar Belediyespor mit einer Nullnummer nur bedingt, hätten bei einem eigenen Dreier aber ohnehin zwingend eine Niederlage von Sevilla benötigt.

Gruppe I: Besiktas raus, Malmö und Genk weiter

Besiktas Istanbul hat die Zwischenrunde der Europa League verpasst: Im Heimspiel gegen Malmö FF unterlag der türkische Traditionsklub mit 0:1. Antonsson (51.) vollendete einen Sololauf mit dem Führungstreffer der Gäste, Ricardo Quaresma schwächte sein Team weiter und kassierte eine unnötige Rote Karte (65.). In der Nachspielzeit hatte Besiktas großes Pech, weil Larin nur die Latte traf. Besiktas wurde somit von Malmö noch auf den dritten Tabellenplatz verdrängt.
Der KRC Genk setzte sich dagegen souverän gegen Sarpsborg 08 FF mit 4:0 (2:0) durch. Schon nach fünf Minuten war im Prinzip alles klar, Gano (2.) und Paintsil (5.) brachten die Belgier auf die Siegerstraße, Berge (64.) und Aidoo (67.) legten noch nach. Genk verteidigte damit die Tabellenführung.

Gruppe G: Villarreal und Rapid machen das Rennen

Rapid Wien hat seine Heimaufgabe gegen die Glasgow Rangers mit einem 1:0 gelöst und zieht in die Zwischenrunde ein. Ljubicic ließ die Österreicher, die auch mit einem Unentschieden weiter gewesen wären, in der 84. Minute jubeln.
Für Rapid bleibt der zweite Gruppenplatz, weil Villarreal Rang eins nicht mehr abgab. Die Spanier setzten sich gegen Spartak Moskau durch Tore von Samu (11.) und Toko-Ekambi (48.) mit 2:0 durch. Villarreal blieb damit in allen sechs Spielen ungeschlagen (2/4/0). Spartak hätte gewinnen müssen, um in die Zwischenrunde einzuziehen.

Gruppe L: Baryssau folgt Freistoßkönig Chelsea

Chelsea zog in Gruppe L einsam seine Kreise, verpasste aber im abschließenden Spiel Sieg Nummer sechs. Bei Vidi FC Szekesfehervar in Ungarn musste sich der Premier-League-Klub mit einem 2:2 begnügen. Die Blues gingen durch Willian in Führung (30.), lag dann aber nach einem Eigentor von Ampadu (32.) und einem Treffer von Nego (56.) sogar 1:2 hinten. Giroud (75.) sorgte dafür, dass Chelsea zumindest ungeschlagen blieb. Beide Tore der Engländer entsprangen Freistößen.
Baryssau hatte vor dem Spieltag die besten Karten mit Blick auf Platz zwei, den die Weißrussen mit einem 3:0 bei PAOK Saloniki absicherten. Skavysh (18.) und zweimal Signevich (42., Elfmeter; 45.+1) zeigten sich treffsicher.

Gruppe K: Sarr-Doppelschlag erlöst Rennes

Dynamo Kiew ging zum Abschluss der Gruppenphase durch ein 0:1 gegen Jablonec (Dolezal, 10.) erstmals leer aus, an Rang eins der Ukrainer änderte dies allerdings nichts mehr.
Indes eroberte Rennes im Endspiel gegen Astana Platz zwei. Stade durfte sich bei Sarr bedanken, der einen Doppelpack schnürte (68., 73.) und so den Franzosen den Weg ebnete. Für die Kasachen, die nach vier Spieltagen mit acht Punkten aussichtsreich im Rennen lagen, endet der Wettbewerb.

nik

Bilder des Spieltages
Europa League, 2018/19, Gruppenphase, 6. Spieltag
Europa League, 2018/19, Gruppenphase, 6. Spieltag
Vorbeigezogen

Larnacas Tete (li.) lässt Leverkusens Sam Francis Schreck stehen.
© Getty Images

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