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Frankreich

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Deutschland

 
Frankreich

1:2 (1:0)

Deutschland
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Frankreich
Deutschland
1.
15.
30.
45.

46.
60.
75.
90.










Deutschland gewinnt nach Rückstand mit 2:1

Historischer Erfolg der DFB-Elf in Paris

Erstmals seit dem 17. März 1935 (!) gewann eine DFB-Auswahl ein Auswärtsspiel in Frankreich. In einem packenden, temporeichen und sehr unterhaltsamen Spiel fuhr die Nationalelf einen verdienten 2:1-Sieg ein. Dabei war die Equipe Tricolore vor der Pause in Führung gegangen, doch Löws Schützlinge bewiesen große Moral, wendeten das Blatt zu ihren Gunsten und sorgten so für einen erfolgreichen Start ins neue Länderspieljahr.

Valbuena
Kopfballungeheuer: Der 1,67 Meter große Valbuena bejubelt sein 1:0.
© Getty ImagesZoomansicht

Bundestrainer Joachim Löw musste vor dem Duell in Frankreich eine Absage-Flut erdulden: Schweinsteiger (Sprunggelenksverletzung), Reus (Adduktorenzerrung), Schmelzer (Sprunggelenkkontusion), Götze (Infekt) und Klose (Außenband-Teilabriss im rechen Knie) passten verletzungsbedingt und standen folglich nicht zur Verfügung. Im Vergleich zum 0:0 zum Jahresabschluss 2012 in den Niederlanden stellte Löw seine Startelf auf fünf Positionen um. Adler hütete anstelle von Neuer das Tor, während davor Khedira, Özil, Podolski und Gomez für Lars Bender, Holtby, Reus sowie Götze spielten.

Frankreichs Trainer Didier Deschamps dagegen konnte seine stärkste Elf aufbieten - so standen mit Ribery und Benzema die zwei Topstars in der Anfangsformation der Franzosen, die lediglich auf Real Madrids Youngster Varane (Oberschenkelverletzung) verzichten mussten.

Im ausverkauften Stade de France lieferten sich beide Mannschaften vom Anpfiff weg ein rassiges und äußerst temporeiches Duell. Weder die Franzosen noch die Deutschen hielten sich nach Balleroberung lange in der eigenen Hälfte auf, vielmehr wurde auf beiden Seiten der schnelle Weg nach vorne gesucht. Es entwickelte sich ein unterhaltsames und offenes Spiel, in dem die DFB-Auswahl die klareren Chancen hatte: Khedira (3.), Özil (6., 16.) und Mertesacker (21.) waren aber entweder zu ungenau oder scheiterten an Torhüter Lloris.

Valbuena macht's mit Köpfchen - Müller egalisiert

Khedira erzielt das 2:1
Und rein damit: Khedira erzielt das 2:1.
© Getty ImagesZoomansicht

Dass die Equipe Tricolore offensiv auch über versierte Spieler verfügt, zeigte sich allerdings in der 27. Minute, als innerhalb weniger Sekunden Benzema zuerst knapp vorbei schoss und dann am stark reagierenden Adler scheiterte. In dieser Phase nahm vor allem Bayern Münchens Ribery die Zügel in die Hand und trieb seine Teamkollegen immer wieder an. Weil auch die Löw-Elf nicht nachließ, blieb das Tempo immens hoch. Nur ging mittlerweile hüben wie drüben die Genauigkeit ein wenig flöten, sodass klare Torchancen kaum mehr zu sehen waren. Das änderte sich kurz vor dem Pausenpfiff: Khedira foulte Matuidi, Benzema knallte den anschließenden Freistoß noch ans Aluminium, von wo aus er bei Sissoko landete. Dieser stand zuvor leicht im Abseits, durfte aber den 1,67 Meter großen Valbuena bedienen, der aus kurzer Distanz per Kopf die französische 1:0-Halbzeitführung bewerkstelligte (44.).

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Löw verzichtete auf personelle Änderungen zur Pause, Deschamps nicht. Zum Seitenwechsel kamen Rami und Capoue, der keinen guten Einstand feierte. Nach 51 Minuten wurde sein schlampiger Pass von Gündogan abgefangen. Der Dortmunder spurtete los und hatte das Auge für Müller, der aus elf Metern den verdienten 1:1-Ausgleich markierte. Das Tor tat dem deutschen Offensivspiel aber nicht gut, denn fortan ließ es die Löw-Elf vorne ruhiger angehen und kam daher lange Zeit nicht mehr zu zwingenden Abschlüssen. Anders Frankreich, das immer wieder gen Adler eilte und über Valbuena (64.), Ribery (68.) und Benzema (73.) für Aufregung sorgte.

Das Tor machten aber die Deutschen - und es war eine Co-Produktion von Real Madrid: Özil bediente mit einem Traumpass Khedira, der aus abseitsverdächtiger Position Lloris bezwang und das Blatt wendete (74.). Die Franzosen wollten sich nicht mit der drohenden Niederlage abfinden und drängten fortan auf den Ausgleich. Deschamps wechselte mit Giroud zudem einen weiteren Stürmer ein, doch es half nichts.

Für das deutsche Team geht es nun im Rahmen der WM-Qualifikation mit dem Doppelpack gegen Kasachstan weiter (22. und 26. März). Frankreich spielt am 22. März zu Hause gegen Georgien.

Bilder zum Länderspiel
Khedira schreibt Geschichte in Paris
Joachim Löw
Bekannte Pose

War vor der Partie im Stade de France die Ruhe selbst: Bundestrainer Joachim Löw.
© Getty Images

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06.02.13
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Frankreich
Aufstellung:
Lloris (2,5) - 
Sagna (3,5) , 
Koscielny (3,5)    
Sakho (3,5) , 
Evra (4) - 
Cabaye (3) , 
Matuidi (4)    
Sissoko (4)    
Ribery (2,5) - 
Valbuena (1,5)        
Benzema (4,5)

Einwechslungen:
46. Rami (3,5) für Koscielny
46. Capoue (4,5) für Matuidi
81. Giroud für Sissoko
87. Menez für Valbuena

Trainer:
Deschamps
Deutschland
Aufstellung:
Adler (2) - 
Lahm (3,5)    
Mertesacker (2,5) , 
Hummels (3,5) , 
Höwedes (4,5) - 
Khedira (3)    
Gündogan (2,5) - 
T. Müller (1,5)        
Özil (2) , 
Podolski (5)    
Gomez (5)    

Einwechslungen:
57. T. Kroos (4) für Gomez
68. Schürrle für Podolski
90. L. Bender für T. Müller

Trainer:
Löw

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Valbuena (44., Kopfball, Sissoko)
1:1
T. Müller (51., Rechtsschuss, Gündogan)
1:2
Khedira (74., Rechtsschuss, Özil)

Spielinfo

Anstoß:
06.02.2013 21:00 Uhr
Stadion:
Stade de France, Paris St. Denis
Zuschauer:
75000
Spielnote:  3
beide Teams mit hervorragenden Ansätzen im Mittelfeld, aber zu selten mit dem genialen finalen Pass. Interessantes Freundschaftsspiel ohne große Aufreger, weil beide Mannschaften sehr fair agierten.
Chancenverhältnis:
6:4
Eckenverhältnis:
5:4
Schiedsrichter:
Paolo Silvio Mazzoleni (Italien)   Note 3
hatte in dem französisch-deutschen Freundschaftsduell leichtes Spiel, hätte eine bessere Note verdient, wenn er und sein Assistent die klare Abseitsstellung von Benzema in der 27. Minute erkannt hätten. Aber dadurch konnte sich Adler mit einer Glanzparade auszeichnen.
Spieler des Spiels:
Thomas Müller
Der Münchner war sehr effizient. Glänzte mit Pässen auf die Mitspieler (zum Beispiel Özil, 6.Minute), erzielte den zwischenzeitlichen Ausgleich und sorgte somit auch mit für die Wende und dafür, dass ein historischer Sieg gelang.
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