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18.11.2012, 17:03

Junioren-Pokal: Titelverteidiger Freiburg kommt weiter

FCK überrascht den Vorjahres-Finalisten

An diesem Wochenende wurde das Achtelfinale des Junioren-Pokals ausgetragen. Mit Kaiserslautern, dem VfB Lübeck und dem 1. FC Saarbrücken hofften drei Underdogs auf das Weiterkommen. Während sich bereits am Samstag diese Hoffnung für den FCK mit einem 2:0-Erfolg über Hertha BSC erfüllte, sind die Pokalträume der Lübecker beendet. Sie verloren gegen Wolfsburg. Und auch Saarbrücken scheiterte in der Verlängerung gegen Rot-Weiß Erfurt.

Gunther Metz (U-19-Trainer 1. FC Kaiserslautern)
"Die Jungs haben viel gearbeitet", freute sich Kaiserslauterns A-Junioren-Trainer Gunther Metz über den Sieg gegen Hertha BSC.
© imago

FCK: Späte Tore reichen dem Absteiger

Am Samstag sicherte sich der Regionalligist Kaiserslautern mit einem 2:0-Erfolg über den Vorjahres-Finalisten Hertha BSC den Einzug ins Viertelfinale. Dabei mussten sich die Anhänger der Pfälzer bis zur zweiten Halbzeit gedulden, ehe sie jubeln durften. Hajtic markierte in der 63. Minute das 1:0, Antonaci legte nur fünf Minuten später den zweiten Treffer nach. "Es war heute ein Kampf. Man hat gesehen, was in der Junioren-Bundesliga für ein Fußball gespielt wird. Hertha war eine richtig gute Mannschaft. Ich denke aber, dass wir verdient gewonnen haben", zeigte sich Kaiserslauterns Juniorentrainer Gunther Metz mit der Leistung seiner Schützlinge zufrieden. "Die Jungs haben viel gearbeitet und sich das Weiterkommen verdient."

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Freiburg kann auf Titelverteidigung hoffen

Besser lief es da für den amtierenden Pokalsieger Freiburg: Ebenfalls am Samstag erreichte der SCF im Bundesliga-Süd-Duell einen 3:1-Erfolg über den VfB Stuttgart. Bereits nach 14 Minuten brachte Gabriele die Breisgauer in Front, ehe Mystakidis im zweiten Durchgang mit einem Doppelpack eine 3:0-Führung herausspielte (57., 63.). Zwar verkürzte Stuttgarts Werner in der 74. Minute noch auf 1:3, die Gegenwehr der Schwaben kam allerdings zu spät. Freiburg erreicht damit das Viertelfinale und hält sich den Weg zur Titelverteidigung offen.

Lübeck: Späte Tore lassen Traum platzen

Der Traum vom Finale ist für den VfB Lübeck aus der Regionalliga Nord ausgeträumt. Die Hansestädter verloren ihr Duell gegen den Tabellenführer der Bundesliga-Nordstaffel Wolfsburg deutlich mit 1:4. Dabei gelang es dem Außenseiter in der ersten Hälfte, ein torloses Remis zu halten. Doch nach Wiederanpfiff brachte Strompen die Wolfsburger in Front (49.). Palacios-Martinez erhöhte auf 2:0 (69.), ehe Gottschalk mit dem Anschlusstreffer des VfB noch einmal für Spannung sorgte (81.). Doch Arnold (86.) und Brandt (88.) brachten dem Bundesligisten in der Schlussphase das ungefährdete Weiterkommen.

Weite Reise nicht belohnt

Für den Nachwuchs des HSV lohnte sich die lange Anreise bis nach Karlsruhe nicht: Das Team von der Elbe verlor am Sonntag gegen den KSC mit 0:1. Günther-Schmidt markierte bereits nach 13 Minuten den einzigen Treffer der Partie, der den Karlsruhern das Viertelfinale und den Hanseaten eine freudlose Heimreise bescherte.

Die Begegnungen im Überblick

Saarbrücken scheitert in der Verlängerung

Fast hätte es neben dem FCK noch ein zweiter Regionalligist ins Viertelfinale geschafft. Der 1. FC Saarbrücken hielt sich wacker gegen Rot-Weiß Erfurt und ging durch einen Treffer von Koch sogar in Führung (65.). Doch Nietfeld besorgte per Strafstoß den Ausgleich (71.) und sicherte seiner Mannschaft damit die Verlängerung. Die Extraspielzeit nutzte der Bundesligist und erzielte durch Bernsdorf den Treffer zum 2:1-Endstand.

Last-Minute-Treffer bringt Fohlen weiter

In einem Duell zwischen zwei Bundesligisten hat sich das West-Team von Borussia Mönchengladbach bei Eintracht Frankfurt aus der Südstaffel durchgesetzt. Die Fohlen gewannen mit 3:2. Ritter (2.) und Joy Lance Mickels (23.) brachten die Borussia mit 2:0 in Führung, ehe Fahrenholz (59.) und Schnellbacher (76.) für die Treffer zum 2:2 sorgten. Erst in der Schlussminute verhinderte Joy Slayd Mickels, dass die Partie in die Verlängerung ging. Mit dem 3:2 sorgte er für das Weiterkommen der Gladbacher.

Klare Sache am Rhein

So spannend ging es zwischen dem 1. FC Köln und Energie Cottbus nicht zu: Die Geißböcke gewannen das Duell gegen den Nord-Bundesligisten deutlich mit 4:0. Budimbu (16.), Wiebe (21.), la Monica (34.) und Gerhardt (42.) besorgten die Kölner Treffer, die allesamt im ersten Durchgang fielen. Energie hatte den Domstädtern nach dem Seitenwechsel nichts mehr entgegenzusetzen und muss sich aus dem Wettbewerb verabschieden.

Last-Minute-Tor entscheidet das Topspiel

Den Abschluss der 2. Runde bildete die Partie zwischen Borussia Dortmund und Werder Bremen. Schon im Vorfeld hatte Werder-Coach Mirko Votava eine spannende Partie vorausgesagt, bei der "die Tagesform" entscheiden werde. Und der Trainer sollte Recht behalten: Beide Mannschaften schenkten sich in einer hart umkämpften Partie nichts. Die Partie blieb torlos und es sah bis zur Schlussminute nach der Verlängerung aus. Doch dann markierte Schwede das 1:0 für die Bremer. Die Emotionen auf dem Platz kochten nach dem späten Tor hoch, so dass im Anschluss von Haacke (grobes Foulspiel) und Deelen (Tätlichkeit) mit Roten Karten des Feldes verwiesen wurden.

Bremen komplettiert damit das Viertelfinale, das auf den 10. März 2013 terminiert ist. Ziel der verbleibenden acht Teams ist aber natürlich das große Finale am 1. Juni 2013, das im Vorfeld des DFB-Pokal-Endspiels der Herren in Berlin ausgetragen wird.

18.11.12
 
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