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09.12.2018, 23:08

Pinola jubelt nach 3:1-Endspielsieg in Madrid

Packendes Finale! River zieht Boca spät den Zahn

Was für ein Endspiel: Beim Superclasico in Madrid war zwischen River Plate und den Boca Juniors eigentlich alles geboten. Lange sah es nicht besonders gut für Argentiniens Rekordmeister aus, doch Pratto brachte River zurück ins Spiel. In der Verlängerung brach Boca vor allem eine Ampelkarte das Genick.

Erlösung: Nach dem Ausgleichstor wird River-Angreifer Lucas Pratto (#27) von den Mitspielern geherzt.
Erlösung: Nach dem Ausgleichstor wird River-Angreifer Lucas Pratto (#27) von den Mitspielern geherzt.
© imagoZoomansicht

Die Vorgeschichte war unrühmlich, doch der Superclasico zwischen River und Boca ist längst keine ganz normale Rivalität mehr. Nach dem emotionalen Hinspiel (2:2) stieg das Rückspiel nach langen Überlegungen im legendären Bernabeu in Madrid. Bei River waren den europäischen Fans speziell Verteidiger Pinola (einst 1. FC Nürnberg) und Mittelfeld-Abräumer Perez (Benfica, Valencia) ein Begriff. Bei Boca saß derweil der einstige Premier-League-Superstar Tevez wie erwartet vorerst nur auf der Bank.

Dennoch war seine Mannschaft von Beginn an das aktivere und gefälligere Team. Brandheiß wurde es vor frenetisch, aber friedlich feiernden Fanlagern auf den Tribünen erstmals in der elften Minute: Boca-Kapitän Perez war am zweiten Pfosten komplett blank, doch er zielte genau auf River-Schlussmann Armani. River fehlte häufig die Genauigkeit beim letzten Pass oder im Abschluss - Fernandez zielte nach einer Eckball-Variante ein Stück zu hoch (20.).

Benedetto sticht eiskalt zu

Deutlich lauter noch war der Aufschrei, als auf der Gegenseite ein von Benedetto getretener Freistoß abgefälscht bei Perez landete. Erneut bot sich dem Boca-Spielführer die dicke Chance zur Führung, doch der abgefälschte Schuss zischte am linken Pfosten vorbei (30.). Kurz vor der Pause war es aber doch passiert: River war nach einer eigenen Chance zu weit aufgerückt und in der Folge schlecht sortiert. Nandez nutzte das für den perfekten Pass in die Schnittstelle, Benedetto vernaschte erst Verteidiger Maidana - und schoss dann eiskalt zum 1:0 für Boca ein (44.).

Pratto will Elfmeter

Nach dem Seitenwechsel musste von River mehr kommen, Fernandez gab auch direkt einen brandgefährlichen Warnschuss ab (49.). Acht Minuten später forderten tausende River-Fans Elfmeter: Pratto spitzelte die Kugel vor Boca-Keeper Andrada weg und wurde anschließend von diesem abgeräumt. Es bildete sich ein großes Rudel, doch Referee Andres Cunha aus Uruguay entschied sich gegen einen Elfmeter - er ahndete wohl das hohe Bein des Angreifers (57.).

Indirekter Freistoß: Pinola hält den Fuß drauf

Durch die klare Leistungssteigerung von River war der Ausgleich dann eigentlich nur eine Frage der Zeit. In Minute 68 war es passiert: Nach einer perfekten Kombination stand Pratto genau richtig und vollstreckte kühl ins lange Eck - 1:1. In der Schlussviertelstunde kochten die Emotionen nochmal hoch, nach einem Pressschlag mit Pinola gab es indirekten Freistoß für Boca - Olaza drosch das Leder in die Mauer (80.). Letztlich ging es aber tatsächlich in die Verlängerung, denn eine Auswärtstorregel sucht man in der Copa Libertadores vergeblich.

Moment für die Ewigkeit: Diese River-Fans werden das Finale in Madrid nie vergessen.
Moment für die Ewigkeit: Diese River-Fans werden das Finale in Madrid nie vergessen.
© imago

Der Start in diese misslang Boca gewaltig, denn Mittelfeldmann Barrios holte sich im Mittelfeld unnötigerweise die zweite Gelbe Karte ab (92.). Mit seiner Ampelkarte erwies er seiner Mannschaft einen Bärendienst, denn River legte sich den Gegner nun zurecht. Nach 109 Minuten stockte den Boca-Fans dann der Atem, Joker Quintero knallte die Kugel von außerhalb des Strafraums wuchtig wie sehenswert an die Unterkante der Latte, von wo sie ins Tor sprang - 2:1 für River.

Jara trifft tatsächlich den Pfosten

In der Folge warf Boca nochmal alles nach vorne, auch Tevez durfte Finalluft schnuppern. In der 120. Minute war es aber Teamkollege Jara, der die Kugel an den linken Pfosten nagelte. Sekunden später durften die River-Fans endgültig in den Feiermodus schalten: Martinez lief aufs verwaiste Boca-Tor zu und schob lässig ein, das 3:1 war gleichzeitig der Endstand (120.+2).

Das bedeutete auch: Boca verpasst seinen siebten Titel in der Copa Libertadores - es wäre der erste seit 2007 gewesen. River dagegen feiert den vierten Titel in der südamerikanischen Ausgabe der Champions League. Ein ungewöhnlicher Superclasico fernab der Heimat, den die Fans noch lange im Gedächtnis behalten werden.

msc

 

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