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08.02.2013, 15:16

Afrika-Cup: Nigeria auf Titelkurs

"Super Eagles" auf dem Höhenflug

Mit einem 4:1-Sieg über Mali zog Nigeria ins Finale ein, völlig verdient setzten sich die "Super Eagles" durch. Dabei setzt Trainer Stephen Keshi (51) nicht nur auf international erprobte Profis, sondern gibt auf Spielern aus der heimischen Liga eine Chance. Sie zahlen es mit Leistung zurück.

Stephen Keshi
Mit Spielern aus der heimischen Liga auf Titelkurs: Nigerias Coach Stephen Keshi.
© imagoZoomansicht

Große Spannung hatte es nicht, doch schön anzuschauen war das 4:1 der Nigerianer gegen Mali allemal. Die "Super Eagles" schlagen also wieder heftig mit den Flügeln. Ein Jahr, nachdem sie sich nicht für den "Cup of Nations" in Gabun und Äquatorial-Guinea qualifizieren konnten, hat sich der Olympiasieger von 1996 in Südafrika rehabilitiert. Auf dem Weg ins Finale schalteten sie erst den Topfavoriten Elfenbeinküste aus, und nun auch Mali.

Zurück zu den Wurzeln - so lautete das Motto von Coach Stephen Keshi (51), der erstmals nach vielen Jahren wieder sechs Talenten aus der nigerianischen Liga eine Chance gab. 1992 hatte man sogar sieben Akteure aus der heimischen Premier League dabei, seither wurden nur noch ein oder zwei Ergänzungsspieler aus der Heimat nominiert - vor allem aus Anstandsgründen.

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"Wir müssen diesen Spielern die Chance geben, sich zu beweisen", deutet Keshi sein Credo an, "sonst werden wir nie mehr neue Okochas oder Olisehs entdecken." Während Jay-Jay Okocha (39) im Regen auf der Tribüne saß, analysierte Sunday Oliseh (38) beim TV-Sender Supersport: "Wir sind auf dem richtigen Weg." Schließlich konnten sich zwei der einheimischen Spieler in Südafrika in den Vordergrund spielen. Schon gegen die Ivorer hatte im Viertelfinale Sunday Mba mit dem Siegtor zugeschlagen, ein Mittelfeldakteur, der bei den Enugu Rangers kickt. Und in der Innenverteidigung tut Godfrey Oboabona seinen Dienst, der bei den Sunshine Stars in Akure spielt.

Dagegen fehlen außer Chelseas John Obi Mikel namhafte und erfahrene Stars im Aufgebot. Kein Peter Odemwingie (West Bromwich Albion), kein Victor Anichebe (FC Everton) und kein John Utaka (Montpellier HSC) sind dabei. Stattdessen junge, hungrige Auslands-Profis wie Emmanuel Emenike (25, Spartak Moskau), der gegen Mali schon seinen vierten Turniertreffer erzielte, oder Chelsea-Stürmer Victor Moses (22), der auch schon zweimal traf und ein eminent starkes Halbfinale spielte. Es scheint fast, als habe Coach Keshi, der 1994 als Kapitän Nigerias letztmals den "Cup of Nations" für die "Super Eagles" gewann, jetzt wieder die richtige Mischung gefunden hat.

Das einzige "Handicap": Sollte Nigeria am Sonntag triumphieren, dann steigen die Erwartungen im dem Land mit 160 Millionen "Nationaltrainern" für die WM 2014 ins Unermessliche. Dabei ist man noch nicht mal qualifiziert. Immerhin aber dürfte Nigeria im Sommer dann schon mal zum Confed Cup anreisen.

Aus Südafrika berichtet Hardy Hasselbruch

Video zum Thema
kicker.tv Hintergrund- 07.02., 15:29 Uhr
"Hengste" gegen "Super Eagles" im Afrika-Cup-Finale
Der große Außenseiter Burkina Faso steht nach dem 3:2-Sieg im Elfmeterschießen gegen den Favoriten Ghana im Finale des Afrika Cups. Auf den Straßen wurde bis in die Morgenstunden gefeiert. Die "Hengste" aus Burkina Faso treffen im Endspiel auf die "Super Eagles" aus Nigeria, die ihr Halbfinale gegen Mali klar gewannen.
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08.02.13
 

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Vorname:Stephen
Nachname:Keshi
Nation: Nigeria
Verein:Nigeria

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