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SC Paderborn 07 |
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1860 München |
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0:1 (0:1) |
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Paderborns Trainer André Schubert, der am vorletzten Spieltag der vergangenen Saison das Ruder beim SCP übernommen und diesen mit vier Siegen in Serie über die Relegation zurück in die zweite Liga geführt hatte, setzte im ersten Saison-Pflichtspiel im wesentlichen auf die erfolgreiche Aufstiegself. Einzig auf der rechten Außenverteidiger-Position und im defensiven Mittelfeld kamen mit dem Ex-Gladbacher Schachten und dem ehemalige Emder Zedi neu verpflichtete Spieler zum Einsatz.
Ewald Lienen, der seit Mitte Mai auf der Trainerbank der 60er verantwortlich zeichnet, setzte auf vier Neuzugänge in seiner Startformation: Neben Kiraly zwischen den Pfosten und dem Tunesier Felhi in der Innenverteidigung schickte er im Mittelfeld Lovin und Ludwig auf den Rasen.
In einer von beiden Seiten abwartend geführten, tempoarmen Anfangsphase boten sich den Zuschauern in der Energieteam-Arena wenig zwingende Aktionen und Torraumszenen. Da kreative Impulse ausblieben, dauerte es bis zur 16. Minute, bis sich der Gastgeber das erste Mal durch einen Brückner-Distanzschuss gefährlich vor dem Tor von "Löwen"-Keeper Kiraly zu Wort meldete.
Ab der 20. Minute zeigten sich dann auch die Gäste aus der bayerischen Metropole in der Vorwärtsbewegung. Erst schnippelte Ludwig einen Freistoß knapp am rechten Pfosten des SCP-Gehäuses vorbei (21.), nur drei Minuten später konnten die 60er dann jubeln: Nach Rösler-Ecke brannte es lichterloh im Paderborner Fünfmeter-Raum. Innenverteidiger Holst konnte zwar noch zweimal gegen Lauth vor der Torlinie klären, der aufgerückte Felhi staubte letztlich aber ab.
Die Lienen-Schützlinge verdienten sich in der Folge die Führung. Während beim SCP das finale Zuspiel nicht gelang, zeigten die "Löwen" die reifere Spielanlage und agierten auch in der Vorwärtsbewegung überzeugender. Dennoch hätte in der 32. Minute um ein Haar SCP-Goalgetter Löning ausgeglichen, doch Kiralys Hand schnellte in der Eins-gegen-Eins-Situation heraus und verhinderte den Ausgleich. Vor dem Kabinengang hatte 1860 durch Lars Bender noch eine gute Torgelegenheit, so dass die Führung zur Halbzeit durchaus in Ordnung ging.
Beide Teams gingen mit unverändertem Personal in den zweiten Durchgang. Unverändert blieb auch, dass die Partie weiterhin nichts für Fußball-Gourmets war. Die erste Tormöglichkeit der zweiten Hälfte blieb den Münchnern und dem agilen Kaiser überlassen (53.). Dann allerdings legte die Schubert-Elf einen Zwischenspurt ein und brachte Kiralys kultige Jogging-Hose zum Fliegen. Der Ungar zeigte sich allerdings bei guten Torchancen von Güvenisik, Guié-Mien und Löning (55., 59. und 60.) auf dem Posten.
Paderborn investierte gegen Mitte der zweiten Häfte deutlich mehr als noch im ersten Durchgang und erkämpfte sich eine Feldüberlegenheit. Die Lienen-Elf agierte bei Kontermöglichkeiten zu lethargisch, aber auch dem SCP mangelte es im Endeffekt an Durchschlagskraft, um den Ausgleich in der Folge zu erzwingen.
Trotz Chancen von Guié-Mien und Krause (80., 85.) hatten die "Löwen" in der Schlussphase gute Möglichkeiten, um durch Konter den Sack zuzumachen. Da die Münchner diese Gelegenheiten teilweise nahezu fahrlässig liegen ließen, hatten in einer dramatischen Nachspielzeit sowohl Heithölter als auch Krause die Möglichkeit, den Ball aus kürzester Distanz über die Linie zu drücken, das Leder jedoch sprang letztlich vom Pfosten zurück ins Feld (90. + 4.).
Der SC Paderborn gastiert am ersten Spieltag der zweiten Liga samstags bei Mitaufsteiger Fortuna Düsseldorf in der LTU-Arena. 1860 München empfängt einen Tag darauf die TuS Koblenz.
| SC Paderborn 07 |
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| 1860 München |
