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19.09.2017, 10:48

DFB wird zu einer Stellungnahme aufgefordert

1. FC Köln verzichtet auf Einspruch

Der 1. FC Köln verzichtet auf einen Einspruch gegen die Wertung des Spiels bei Borussia Dortmund (0:5). Das teilte der Verein am Dienstagvormittag mit. Allerdings wird der DFB zu einer Stellungnahme aufgefordert.

Patrick Ittrich
Regeldiskussion: Kölns Manager Jörg Schmadtke beschwert sich bei Schiedsrichter Patrick Ittrich.
© imagoZoomansicht

Obwohl man beim FC weiterhin von einem "regelwidrigen" Tor spricht, habe man sich trotzdem "nach ausführlicher Abwägung aller Faktoren entschieden, auf einen formellen Einspruch gegen die Wertung der Partie zu verzichten. Grund dafür ist vor allem, dass die Erfolgsaussichten für einen solchen Protest gering sind", heißt es in der Pressemitteilung. Auch ein Blick in die Historie zeigt, dass ein Protest wohl erfolglos verlaufen wäre.

Weiterhin heißt es in der Pressemitteilung des Vereins: "Der FC hält es von der Frage des Protests unabhängig allerdings für dringend geboten, dass im Sinne der gesamten Liga Rechtssicherheit an den strittigen Punkten geschaffen wird. Der FC hat vom DFB daher am heutigen Dienstag in einem Schreiben zu einer entsprechenden Stellungnahme erbeten. Das vom 1. FC Köln immer unterstützte Projekt Videobeweis wäre zum Scheitern verurteilt, wenn die vereinbarten und vor der Saison kommunizierten Voraussetzungen nicht eingehalten werden."

Vor allem aus Dortmund gab es wenig Verständnis für einen möglichen Protest. "Man muss auch verlieren können", ärgerte sich etwa BVB-Boss Hans-Joachim Watzke angesichts der deutlichen Niederlage. Der FC wehrte sich gegen diesen Vorwurf, schließlich könne in der Endabrechnung "jedes einzelne Tor über Tabellenplätze entscheiden".

Folgendes war am Sonntag passiert: Der Dortmunder Sokratis und der Kölner Dominique Heintz rangelten vor dem FC-Tor, Heintz berührte seinen Keeper Timo Horn. Ittrich sah ein Foulspiel von Sokratis und pfiff ab - bevor der Ball die Torlinie überquert hatte. Dr. Felix Brych, der Videoassistent, griff ein und teilte dem Unparteiischen auf dem Platz mit, dass kein Foul vorgelegen habe. Den Zeitpunkt des Pfiffes konnte der in Köln im Replay-Center sitzende Brych nicht erkennen, Videoassistenten hören Pfiffe weder beim Studium ihrer Livebilder noch auf dem Headset, über das sie permanenten Kontakt zum Referee auf dem Platz haben. Daraufhin deutete Ittrich zur Mittellinie und erkannte den Treffer an.

tru

Erster Einsatz, erstes Tor, erste Rote Karte
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Videobeweis: Was bisher geschah
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Seit dieser Saison kommt in der Bundesliga der Videobeweis zum Einsatz. Trotz der Hilfe aus dem Übertragungswagen bleiben die Entscheidungen der Schiedsrichter nicht immer unstrittig. Hier eine kleine Auswahl, was nach vier Spieltagen in dieser Spielzeit bislang rund um den Videobeweis bereits geschah.
© imago

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71 Leserkommentare

Ani74
Beitrag melden
20.09.2017 | 18:19

Protest

Abgesehen davon soll, laut Toni Schuhmacher, der Herr Schmadtke gar keinen Protest angekündigt haben, [...]
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20.09.2017 | 00:35

1.FC Köln, ein Schritt in die richtige Richtung

Mein Lob für diese Aktion. Jetzt ist erst mal Luft aus der Sache.
Bueb78
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19.09.2017 | 22:55

Ganz abschaffen

Der VA gehört ganz abgeschafft, da haben die schon mehrere Zeitlupen und entscheiden immer noch falsch, [...]
Fohlentommi
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19.09.2017 | 22:55

@Bueb78

Also wenn ich ganz ehrlich sein soll überzeugt mich die Argumentationskette in Ihrem Kommentar nicht [...]
Z.Appel
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19.09.2017 | 22:00

Was hat das alles noch mit dem FC zu tun ?

Bitte Bitte lieber DFB - Setzt den Videoschiedsrichter nach Frankfurt (DFB Zentrale) oder sonst wohin [...]

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