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20.03.2016, 17:36

Schalke: Startelf trotz Schulterproblemen

Goretzkas Siegtor war "Ironie des Schicksals"

Mit seinem Startelf-Einsatz gegen Borussia Mönchengladbach war nicht unbedingt zu rechnen, schließlich ist es keine vier Wochen her, dass sich Leon Goretzka eine Sprengung des Schultereckgelenks zugezogen hat. Der FC Schalke gab nach der Partie zu, dass die Verletzung noch nicht vollständig auskuriert sei. Dass dem 21-Jährigen der 2:1-Siegtreffer gelang, bezeichnete er selbst als "Ironie des Schicksals".

Leon Goretzka
Er bescherte den Königsblauen drei Punkte: Leon Goretzka.
© Getty ImagesZoomansicht

Vollständig genesen ist Goretzka noch nicht, damit hielten die Schalker nach dem Glücksritter-Sieg gegen Borussia Mönchengladbach gar nicht hinterm Berg. Eben weil keine vier Wochen nach einer solch schweren Verletzung nicht schon alles wieder heile sein kann, rechnete kaum einer mit einem Einsatz des 21-Jährigen. "Für mich war es aber nicht überraschend", sagte Goretzka. "Intern hatte ich mir das Spiel gegen Gladbach zum Ziel gesetzt. Ich muss unserer medizinischen Abteilung ein Kompliment aussprechen, dass sie sich rund um die Uhr an mich gekümmert und alles dafür getan hat, dass ich spielen konnte."

Goretzka ist nicht gerade für einen ausgeprägten Torinstinkt bekannt _ obwohl er es immer wieder auf einen Treffer anlegt. "Ich hatte bisher im Abschluss viel Pech, habe oft die Latte getroffen oder die Torhüter haben gut gehalten", sagte er. Gegen die Borussia bekam er unfreiwillige Unterstützung des Gladbachers Granit Xhaka, der Goretzkas Schuss mit der Schulter entscheidend zum 2:1 abfälschte. "Dass der Ball so reingetrudelt ist, war an solch einem Tag irgendwie vielleicht auch Ironie des Schicksals", meinte der Schalker.

Einmal Glück und einmal Ralf Fährmann.Leon Goretzka

Gegen die in allen Belangen überlegenen Gladbacher "haben uns zwei Komponenten zum Sieg geführt", sagte Goretzka und präzisierte: "Einmal Glück und einmal Ralf Fährmann, der erneut gezeigt hat, dass er ein Torhüter mit Weltklasseformat ist." Unter dem Strich bleibe aber folgende Erkenntnis: "In zwei Wochen wird niemand mehr fragen, wie wir dieses Spiel gewonnen haben, deshalb gehen wir alle mit einem Grinsen nach Hause."


Haften bleibt dennoch, dass die Schalker gegen disziplinierte Gladbacher kein Mittel gefunden haben. Dabei hatten sie durchaus ein paar Dinge probiert - mit Goretzka in tragender Rolle. Am Montag im kicker erläutert der Kapitän der U-21-Nationalmannschaft, welche Idee genau hinter der Schalker Spielidee steckte.

Toni Lieto

1. Bundesliga, 2015/16, 27. Spieltag
FC Schalke 04 - Bor. Mönchengladbach 2:1
FC Schalke 04 - Bor. Mönchengladbach 2:1
Bankdrücker

Klaas-Jan Huntelaar saß nur auf der Bank. Ebenso wie Mittelfeldstratege Johannes Geis.
© imago

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20.03.16
 
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