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16.03.2016, 19:11

264,5 Mio. Umsatz, 22,5 Mio. Euro Überschuss

Schalke präsentiert Rekordzahlen

Die Qualifikation zur lukrativen Champions League hatte der FC Schalke 04 in der vergangenen Saison zwar verpasst, gleichwohl hat der Klub im Vorjahr so viel Umsatz erwirtschaftet wie nie zuvor in seiner 112-jährigen Geschichte. Auch der Überschuss erreichte einen Rekordwert. Der Verkauf von Julian Draxler und Jefferson Farfan schlägt deutlich zu Buche, es gibt aber noch weitere Gründe fürs königsblaue Rekordjahr.

Finanzvorstand Peter Peters
Lässt die Rekorde purzeln: Schalkes Finanzvorstand Peter Peters.
© imagoZoomansicht

Schalkes Finanzvorstand Peter Peters legte am Mittwoch den Konzerngeschäftsbericht vor, in seinem Vortrag schwang eine gehörige Portion Stolz mit. Peters präsentierte einen Rekordumsatz und einen Rekordüberschuss und verwies auf die deutliche Verringerung der Finanzverbindlichkeiten.

264,5 Millionen Euro und damit 49,1 Millionen Euro mehr Umsatz als im Jahr zuvor konnte der FC Schalke 2015 erwirtschaften - Rekord! Auch der Konzernüberschuss erreichte mit 22,5 Millionen Euro einen Höchststand. Die Finanzverbindlichkeiten sanken von 163,9 auf 146,3 Millionen Euro. Im April 2010 betrug diese Schuldensumme noch rund 250 Millionen Euro. Das Ziel sei nun, die Verbindlichkeiten noch vor 2020 auf unter 100 Millionen Euro zu drücken, verriet Peters.

Rechnet man die Boni hinzu, kassiert der FC Schalke für den Transfer von Julian Draxler im vorigen Sommer zum VfL Wolfsburg 40 Millionen Euro. Mehr Ablöse als für sein Eigengewächs hat der Verein bisher noch nie erzielt. Der Verkauf von Jefferson Farfan brachte zusätzlich sieben Millionen Euro ein. Klar, dass sich beides gravierend auf die Jahreszahlen auswirkt. Für den Rekordumsatz "gibt es jedoch noch weitere Gründe", sagte Peters. So seien die Einnahmen "aus der medialen Verwertung" (TV-Gelder) sowie aus dem Sponsoring nahezu gleich geblieben, zudem seien die Personalkosten geringer gewesen.

"Der Verein hat inzwischen erreicht, dass er finanziell Luft zum Atmen hat", sagte Peters. "Finanziell könnte es der FC Schalke 04 verkraften, wenn er mal ein Jahr nicht im internationalen Wettbewerb vertreten wäre." Dass der Klub für das laufende Jahr mit einer Qualifikation für die Europa League und nicht gleich für die Königsklasse kalkuliert und somit Vorsicht walten lässt, habe indes nichts mit mangelndem Vertrauen in die Mannschaft zu tun, so Peters, sondern mit Seriosität seitens der Finanz-Verantwortlichen.

Leroy Sané
Könnte den Knappen bei einem Verkauf ein weiteres Rekordumsatz-Jahr bescheren: Schalke-Juwel Leroy Sané.
© picture alliance

Nach seinem Rekordjahr rechnet der FC Schalke nun damit, dass der Umsatz in 2016 wieder drastisch zurückgeht - um 51,5 Euro. Warum? Weil der Klub glaubt, dass die Transfererlöse nicht annähernd so hoch sein werden wie im Vorjahr durch den Verkauf von Draxler und Farfan.

Wenn Shootingstar Leroy Sané die Königsblauen in diesem Sommer allerdings für eine Summe von rund 50 Millionen Euro verlassen sollte, was angesichts des signalisierten Interesses von Weltklubs wie Real Madrid oder dem FC Barcelona nicht unwahrscheinlich ist, dann könnte es sein, dass 2016 erneut ein Rekordumsatz-Jahr für den FC Schalke wird. Erst recht, wenn sich die Mannschaft diesmal für die Champions League qualifizieren sollte?

Toni Lieto

 
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