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02.02.2016, 16:33

Darum musste der Offensivmann Berlin verlassen

Handgreiflichkeit im Hertha-Bus: Das sagt Ben-Hatira

Änis Ben-Hatira ist am Montag noch durchs Transferfenster geschlüpft und zu Eintracht Frankfurt gewechselt - wegen eines handfesten Vorfalls im Mannschaftsbus nach Herthas 3:3 in Bremen. Jetzt hat der Betroffene selbst Stellung bezogen.

Änis Ben-Hatira in Frankfurt
Hatte nach vergangenem Samstag keine Zukunft mehr bei Hertha BSC: Änis Ben-Hatira.
© imagoZoomansicht

Ben-Hatira ist am Samstagabend auf der Rückreise nach Berlin gegenüber Mitspieler Mitchell Weiser handgreiflich geworden. Entsprechenden Medienberichten widersprach Hertha BSC in einer offiziellen Verlautbarung am Dienstag nicht: Es habe in der Tat "im Mannschaftsbus einen Vorfall gegeben", auf die man "sofort reagiert und die entsprechenden Konsequenzen gezogen" habe. "Denn Fairness, Anstand, Respekt und Teamgeist gehören bei uns zu den wichtigsten Grundsätzen im Verein."

Die Konsequenzen für Ben-Hatira sahen so aus: Der 27-Jährige löste seinen Vertrag in Berlin auf und wechselte zu Eintracht Frankfurt. Nach einer Unterredung zwischen den beiden Beteiligten, dem achtköpfigen Mannschaftsrat und Trainer Pal Dardai sei klar gewesen, dass Ben-Hatira nach viereinhalb Jahren keine Zukunft mehr beim Hauptstadtklub habe. "Natürlich hatte ich auch die Möglichkeit bei Hertha zu bleiben", beteuert Ben-Hatira, "doch dann hat sich die Chance ergeben, zur Eintracht zu gehen."

Ich habe etwas getan, was nicht in Ordnung war, was nicht zu korrigieren ist.Änis Ben-Hatira

"Ich habe etwas getan, was nicht in Ordnung war, was nicht zu korrigieren ist", sagte Ben-Hatira am Dienstagnachmittag, als er in Frankfurt vorgestellt wurde. "Ich habe mich entschuldigt. Jeder, der mich kennt, weiß, dass ich ein Spieler bin, der sich immer dem Erfolg des Vereins unterordnet. Es ist leider passiert, das kann ich nicht mehr ändern. Es wird auch nie wieder vorkommen, das ist ganz klar."

Hübner: "Wir haben die Chance gesehen und sie wahrgenommen"

Bei der Eintracht, die sich am Montag über eine "gute Alternative für das Offensivspiel" freute, gibt man sich gelassen. "Er hat uns darüber aufgeklärt, dass es zu einer Rauferei kam", so Sportdirektor Bruno Hübner. "Jeder, der mal Fußball gespielt hat, weiß, dass das mal vorkommen kann. Es ist bei Bayern München vorgekommen, bei Werder Bremen. Änis hat sich entschuldigt, für uns war das okay. Außerdem ist es hier ein Neustart. Und dadurch, dass er schon bei mir gearbeitet hat und bei Armin Veh, wissen wir um seinen Charakter. Ich glaube ganz fest, dass das eine Ausnahmesituation war."

Letztlich hätten "einfach die Vorteile gegenüber den Nachteilen überwogen", fuhr Hübner fort: "Wir haben die Chance darin gesehen und haben sie wahrgenommen. Wir haben uns mit Änis natürlich auch schon vorher beschäftigt. Wenn dann so eine Situation auftritt, dann bewertet man die Situation neu und trifft eine Entscheidung."

jpe

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© imago (4)

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02.02.16
 
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weitere Infos zu Ben-Hatira

Vorname:Änis
Nachname:Ben-Hatira
Nation: Deutschland
  Tunesien
Verein:Eintracht Frankfurt
Geboren am:18.07.1988

weitere Infos zu Weiser

Vorname:Mitchell
Nachname:Weiser
Nation: Deutschland
Verein:Hertha BSC
Geboren am:21.04.1994

1. Bundesliga - Tabelle

Pl. VereinTorePkte.
1Bayern München50:953
 
2Borussia Dortmund52:2445
 
3Hertha BSC29:2135
 
4FC Schalke 0429:2633
 
5Bayer 04 Leverkusen29:2132
 
6Bor. Mönchengladbach40:3532
 
71. FSV Mainz 0525:2430
 
8VfL Wolfsburg29:2827
 
91. FC Köln21:2626
 
10FC Ingolstadt 0414:2126
 
11SV Darmstadt 9821:2924
 
12VfB Stuttgart31:4124
 
13Hamburger SV22:2823
 
14FC Augsburg22:2821
 
15Eintracht Frankfurt26:3421
 
16Werder Bremen24:4119
 
17TSG Hoffenheim18:3014
 
18Hannover 9619:3514