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30.01.2016, 21:25

Meyer erleidet Knöchelbessur - Notfall am Böllenfalltor

Geis: "Diskussion erübrigt sich"

Der Haussegen hing in Gelsenkirchen ein wenig schief nach dem 1:3 zu Hause gegen Werder Bremen zum Auftakt der Rückrunde. Das 2:0 in Darmstadt mit zumindest einer überzeugenden Spielhälfte werteten die Verantwortlichen indes durchweg als Rehabilitierung für die Heimschlappe und Reaktion auf die aufgekommenen, insbesondere an der Person von Coach André Breitenreiter festgemachten, Gerüchte um schlechte vereinsinterne Stimmung.

Johannes Geis, Sead Kolasinac, Leroy Sané (v.l.)
Hatten nach dem 2:0 in Darmstadt Grund zur Freude: Leroy Sané und S04.
© Getty ImagesZoomansicht

"Wenn man sieht, wie wir heute gespielt haben, erübrigt sich die Diskussion. Jeder tritt für jeden ein. Der Trainer erreicht uns. Wenn er uns nicht erreichen würde, hätten wir heute nicht so ein Spiel abliefern können", erklärte Mittelfeldspieler Johannes Geis. Der 42-jährige Trainer selbst hatte zuletzt von "Rufschädigung" gesprochen, äußerte sich nach dem Spiel aber lediglich zu Sportlichem und war dabei froh, dass sich seine Königsblauen "die verlorenen Punkte zurückgeholt" hätten.

Dass sich S04 dabei in der ersten Hälfte auf schwierigem Geläuf und bei zeitweilig starkem Regen zwar sehr schwer tat, sich aber letztlich dennoch durchsetzte, werteten die Schalker Spieler durchweg als Zeichen der Stärke: "Es war brutal schwer und nahezu nicht möglich, auf diesem Boden schön zu spielen. Der Auftritt unserer jungen Truppe war ganz stark. Wir haben gezeigt, dass wir ein eingeschworener Haufen sind, der zusammen hält", lobte Torhüter Ralf Fährmann seine Vorderleute.

Spielbericht

Auch Torschütze Leroy Sané, der zusammen mit Max Meyer gerade in der zweiten Hälfte spielerisch den Unterschied im Vergleich zu den in der Offensive arg limitierten Lilien ausgemacht hatte, zeigte sich zufrieden: "Uns war bewusst, dass es nur über den Kampf geht und dass es keine leichte Begegnung wird. Wir haben alles gegeben und unter diesen Rahmenbedingungen auch eine starke Leistung gezeigt."

Kleine Sorgenfalten blieben bei Breitenreiter am Ende dennoch, zumal der agile Meyer kurz vor dem Ende mit einem stark angeschwollenen Knöchel ausgewechselt wurde. "Ich hoffe, dass es nichts Schlimmes ist. Er hat heute gezeigt, welche großen Qualitäten er besitzt", meinte Breitenreiter.

Zuschauer von Notarzt behandelt

Einen wirklich dramatischer Nebenschauplatz tat sich am Böllenfalltor in der zweiten Spielhälfte auf. Denn ein Darmstädter Anhänger brach im Fanblock der Hausherren zusammen und musste von einem Notarzt zunächst reanimiert werden, ehe er anschließend ins Krankenhaus gebracht wurde, wie der Verein mitteilte. Weil sich diese Ereignisse im mit 17.000 Zuschauer ausverkauften Stadion schnell herumsprachen, herrschte einige Zeit lang fast schon gespenstische Stille, während das Spiel auf dem Rasen weiterlief.

"Das ganze Stadion war ruhig. Wir haben uns auf dem Platz gefragt: Was ist hier los? Wir wünschen dem Mann alles Gute", sagte Geis.

jom

1. Bundesliga, 2015/16, 19. Spieltag
SV Darmstadt 98 - FC Schalke 04 0:2
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Vorname:André
Nachname:Breitenreiter
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