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SC Freiburg

SC Freiburg

0
:
2

Halbzeitstand
0:1
Eintracht Frankfurt

Eintracht Frankfurt


SC FREIBURG
EINTRACHT FRANKFURT
15.
30.
45.

60.
75.
90.









Freiburg hadert mit der eigenen Chancenverwertung

Müller belohnt effektive Frankfurter

Frankfurt feierte nach zwei Pflichtspielniederlagen im Supercup und DFB-Pokal zumindest einen erfolgreichen Start in die neue Bundesliga-Spielzeit. Gegen druckvoll agierende Freiburger präsentierten sich die Hessen in der Offensive dank Neuzugang Müller kaltschnäuzig und defensiv weitgehend kompakt. Das Resultat: ein 2:0-Auswärtssieg. Die Breisgauer hingegen müssen ihre eigene Chancenverwertung hinterfragen.

Nicolai Müller (li.)
Diesmal kein Hubschrauber: Nicolai Müller (li.) brachte die SGE in Führung, verzichtete aber auf den Jubel, bei dem er sich im letzten Jahr schwer verletzt hatte.
© ImagoZoomansicht

Freiburgs Co-Trainer Lars Voßler, der Christian Streich (kleiner Bandscheibenvorfall) an der Seitenlinie vertrat, vertraute der Elf, die bereits am Montag beim 5:3-Elfmeter-Krimi in Cottbus von Beginn an auf dem Feld gestanden hatte.

SGE-Coach Adi Hütter baute seine Anfangsformation nach der 1:2-Pokal-Schlappe beim SSV Ulm auf vier Positionen um: Hasebe (grippaler Infekt), Abraham (Oberschenkel), de Guzman und Jovic (beide Bank) wurden durch Ndicka, Tawatha, Fernandes (50. BL-Spiel und Kapitän) und Müller in einem 4-2-3-1 ersetzt.

Spielfreudige Freiburger, kaltschnäuzige Frankfurter

Durchaus spielbestimmend starteten die Hausherren in die Partie gegen den amtierenden Pokalsieger: Freiburg generierte schnell mehrere Abschlüsse und schoss SGE-Schlussmann Rönnow gleich warm. Auch die Ballbesitz- (61 Prozent) und Zweikampfquote (80 Prozent!) sprach in der Anfangsviertelstunde klar für die Breisgauer - doch das Führungstor erzielten die Gäste: Nach Hallers Hackenablage schloss Müller rechts im Strafraum platziert ab (10.).

Zwar waren die Statistikwerte auch nach wie vor ein Freund der Freiburger, so führten die Breisgauer beispielsweise mit 9:1 nach Torschüssen. Allerdings waren die Angriffe der Hausherren nur selten so gefährlich wie in der 22. Minute, als Petersen einen Gondorf-Freistoß aus fünf Metern neben das Tor setzte. Stattdessen hatte eine kompakte Frankfurter Defensive die Offensive der Freiburger gut im Griff.

Die SGE hätte sich kurz vor der Pause beinahe ein weiteres Mal kaltschnäuzig präsentiert, doch Gacinovic schlenzte die Kugel links im Strafraum rechts neben das Tor (38.). Vom Sport-Club kam hingegen bis zum Pausenpfiff nichts mehr.

Freiburger Chancenwucher

Ohne großes Abtasten begann der zweite Durchgang, indem für Frankfurt da Costa gleich zum Abschluss kam (46.). Auf der anderen Seite stand Niederlechner gleich mehrmals im Fokus: Erst schoss er nach toller Vorarbeit von Günter über das Tor (47.), wurde anschließend wegen einer Abseitsposition zurückgepfiffen (48.) und scheiterte zuletzt aus spitzem Winkel am aufmerksamen Rönnow (49.). Bei zwei Waldschmidt-Abschlüssen (55. und 60.) musste der Däne nicht eingreifen. Freiburg hatte sich ob des knappen Rückstandes noch nicht aufgegeben, musste sich aber langsam Gedanken über die eigene Chancenverwertung machen.

Frankfurt hingegen präsentierte sich kaum noch im Vorwärtsgang, zog sich stattdessen zurück. Dazu brachte Hütter mit Kostic einen konterstarken Außenstürmer (69.) und mit De Guzman einen defensivstarken Abräumer. Mit Erfolg: Wirklich gefährlich kam Freiburg Mitte der zweiten Hälfte nicht vor das gegnerische Tor.

Haller entscheidet die Partie

Freiburgs Joker Terrazzino (kam in der 69. Minute für Waldschmidt) brachte zwar noch einmal frischen Wind ins Offensivspiel und prüfte zudem Frankfurts Rönnow mit einem Aufsetzer-Freistoß (81.), danach jedoch spielte die Eintracht die Defensive der Breisgauer nach einem Einwurf aus und stellte in Person von Haller auf 2:0 (82.). Der Sport-Club steckte noch immer nicht auf und kam durch Frantz auch noch zwei Mal zum Abschluss (89. und 90.+4). Letztendlich aber gingen die drei Punkte nach Hessen, die nach zwei Pflichtspielniederlagen zumindest einen erfolgreichen Start in die Liga hinlegten.

Freiburg spielt am kommenden Samstag (15.30 Uhr) bei der TSG Hoffenheim. Frankfurt empfängt im Parallelspiel Werder Bremen.

Bundesliga, 2018/19, 1. Spieltag
SC Freiburg - Eintracht Frankfurt 0:2
SC Freiburg - Eintracht Frankfurt 0:2
Viele Fragen...

...beschäftigten Frankfurts Neu-Coach Adi Hütter nach dem verkorksten Pflichtspielstart mit dem Pokal-Aus.
© imago

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

SC Freiburg
Aufstellung:
Schwolow (3) - 
P. Stenzel (3,5) , 
Gulde (4) , 
Heintz (3,5) , 
C. Günter (2,5) - 
Höfler (3,5) - 
Gondorf (3)    
Waldschmidt (4,5)    
Frantz (2,5)    
Petersen (4) , 
Niederlechner (4,5)    

Einwechslungen:
69. Terrazzino für Waldschmidt
73. Höler für Niederlechner

Trainer:
Voßler
Eintracht Frankfurt
Aufstellung:
Rönnow (3) - 
da Costa (3,5) , 
Salcedo (3)    
Ndicka (2,5) , 
Willems (3,5) - 
Torro (3,5) , 
G. Fernandes (3,5)    
N. Müller (3)            
Gacinovic (3)    
Tawatha (4,5)    
Haller (2)    

Einwechslungen:
69. Kostic für Tawatha
73. de Guzman für N. Müller
88. D. Blum für Gacinovic

Trainer:
Hütter

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
N. Müller (10., Rechtsschuss, Haller)
0:2
Haller (82., Rechtsschuss, de Guzman)
Gelbe Karten
Freiburg:
Gondorf
(1. Gelbe Karte)
Frankfurt:
N. Müller
(1. Gelbe Karte)
,
Salcedo
(1.)

Spieldaten

SC Freiburg       Eintracht Frankfurt
Tore 0 : 2 Tore
 
Torschüsse 22 : 10 Torschüsse
 
gespielte Pässe 417 : 384 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 309 : 274 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 108 : 110 Fehlpässe
 
Passquote 74% : 71% Passquote
 
Ballbesitz 52% : 48% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 47% : 53% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 7 : 13 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 11 : 7 Gefoult worden
 
Abseits 4 : 1 Abseits
 
Ecken 6 : 4 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
25.08.2018 15:30 Uhr
Zuschauer:
24000 (ausverkauft)
Spielnote:  3
zwischendurch immer mal wieder Leerlauf, insgesamt aber ein unterhaltsames Spiel mit vielen Torraumszenen.
Chancenverhältnis:
11:5
Eckenverhältnis:
6:4
Schiedsrichter:
Manuel Gräfe (Berlin)   Note 2
hätte zwar Torro für sein Foul an Petersen verwarnen müssen (13.), ansonsten jedoch eine souveräne und wohltuend unaufgeregte Spielleitung.
Spieler des Spiels:
Sebastien Haller
Stürmer Sebastien haller tauchte teils ab, zeigte in entscheidenden Situationen aber seine Klasse: Vor dem 1:0 steckte er den Ball gut durch, sein Tor zum 2:0 leitete er selbst mit ein.

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