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SC Freiburg

SC Freiburg

0
:
2

Halbzeitstand
0:1
VfL Wolfsburg

VfL Wolfsburg


SC FREIBURG
VFL WOLFSBURG
15.
30.
45.



60.
75.
90.









Freiburg ideenlos - Petersen verschießt Elfmeter

Didavi lässt Wolfsburg erstmals unter Labbadia jubeln

Der VfL Wolfsburg hat seine Serie von neun Spielen ohne Sieg beendet und im sechsten Anlauf unter Bruno Labbadia einen Dreier eingefahren. In Freiburg profitierten die Wölfe durch ein frühes Tor von Didavi, der auch in der Schlussphase zuschlug. Freiburg blieb über weite Strecke zu harmlos und muss nun den Blick weiter verstärkt nach unten richten.

Didavi trifft
Frühe Führung: Wolfsburgs Didavi (M.) schießt seine Farben in Freiburg in Front.
© imagoZoomansicht

Freiburgs Trainer Christian Streich verzichtete nach dem viel diskutierten 0:2 auf Schalke auf Veränderungen in seiner Startelf. Da Angreifer Petersen nach dem Entscheid des DFB-Bundesgerichts spielberichtigt war, spielte auch er von Beginn an.

VfL-Coach Labbadia veränderte seine Mannschaft nach der Nullnummer bei Hertha BSC dreimal: Bruma (grippaler Infekt), Guilavogui (Gelb-Rot-Sperre) und Osimhen (nicht im Kader) wurden durch Jackel, der sein Bundesliga-Debüt gab, Didavi und Malli ersetzt.

Blitzstart: Didavi trifft früh

Bei besten Rahmenbedingungen - die Sonne schien, das Stadion war ausverkauft - erwischte Wolfsburg den besseren Start und ging nach nicht einmal zwei Minuten in Führung. Der Sport-Club verteidigte an der eigenen Strafraumkante zu leichtfertig, Gulde klärte den Ball unzureichend vor die Füße von Didavi, der Schwolow mit einem platzierten Linksschuss keine Chance ließ (2.). Die Gäste spielten in den Folgeminuten mit entsprechendem Selbstvertrauen, den Breisgauern war der Schock ob des frühen Rückstands dagegen anzumerken. Die Streich-Elf leistete sich einige Zuspiel- und Stellungsfehler.

Besser wurde es erst nach rund 15 Minuten. Freiburg gelang es, die Partie zunächst offener zu gestalten und schließlich die Spielkontrolle zu übernehmen. Die Gastgeber verzeichneten nun konstant zwischen 60 und 70 Prozent Ballbesitz, im Angriffsdrittel fehlte es ihnen aber an der entscheidenden Präzision. Gefährlich wurde es so fast ausschließlich nach Standardsituation. Die beste Chance ließ Gulde liegen, der nach einer Ecke knapp am rechten Pfosten vorbeiköpfte (20.). Weitere zwingende Torabschlüsse waren ansonsten ebenso eine Rarität wie auf der Gegenseite. Wolfsburg trat offensiv so gut wie gar nicht mehr in Erscheinung.

Zähe Partie - Freiburg zu kopflos

Nach der Pause entwickelte sich eine zähe, von vielen Fouls unterbrochene Partie. Nach einer Ecke bot sich Camacho die erste Chance (50.), auf Freiburger Seite fehlten Sierro bei einer Direktabnahme ein, zwei Meter (57.). Mit dem zerfahrenen Spielverlauf konnte der VfL besser umgehen, Malli (55., 67.) und Arnold (57., 66.) sorgten für vielversprechende Torannäherungen.

Freiburg mühte sich, hatte aber weiterhin große Probleme im Übergang ins Angriffsdrittel. Im von den Wölfen abgeriegelten Zentrum mangelte es an Freilaufverhalten, der Weg über die Außen führte angesichts von zahlreichen Flanken, die keinen Abnehmer fanden, ebenfalls zu nichts.

Didavi zum Zweiten - Petersen scheitert vom Punkt

In der 83. Minute schlug Wolfsburg ein zweites Mal zu. Der eingewechselte Origi narrte Söyüncü und legte für Didavi auf, der mit seinem zweiten Streich auf 2:0 für die Wölfe stellte. Turbulent wurde es dann zu Beginn der siebenminütigen (!) Nachspielzeit. Nach einem Handspiel von Knoche, der den Ball an den ausgestreckten Arm bekam, griff der Videoschiedsrichter ein. Stegemann machte sich an der Seitenlinie selbst ein Bild und entschied auf Strafstoß. Petersen trat an, scheiterte jedoch an Casteels (90.+4), weshalb es beim 0:2 aus Freiburger Sicht blieb.

Für Freiburg, das nun der Abstiegszone wieder näher kommt, geht es am nächsten Montag (20.30 Uhr) mit dem Auswärtsspiel beim 1. FSV Mainz 05 weiter. Wolfsburg ist bereits wieder am Freitag (20.30 Uhr) zu Hause gegen den FC Augsburg in der Pflicht.

Bundesliga, 2017/18, 29. Spieltag
SC Freiburg - VfL Wolfsburg 0:2
SC Freiburg - VfL Wolfsburg 0:2
Herzliche Begrüßung

Trotz der prekären Lage begrüßen sich Christian Streich (li.) und Bruno Labbadia herzlich.
© Imago

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

SC Freiburg
Aufstellung:
Schwolow (3) - 
P. Stenzel (4,5) , 
Gulde (4,5) , 
Söyüncü (4,5)    
C. Günter (4) - 
Höfler (3,5) - 
R. Koch (4,5) - 
Haberer (5) , 
Kath (5)    
Sierro (4)    
Petersen (4,5)    

Einwechslungen:
74. Kleindienst für Kath
81. Kapustka für Sierro
85. Schuster für Söyüncü

Trainer:
Streich
VfL Wolfsburg
Aufstellung:
Casteels (2) - 
Verhaegh (3) , 
Jaeckel (2,5) , 
Knoche (2,5) , 
William (3,5)    
Camacho (3)    
Didavi (2)        
Arnold (4) - 
Brekalo (4,5)    
Malli (4)    
Dimata (5)    

Einwechslungen:
74. Origi für Dimata
90. + 4 Bazoer für Brekalo
90. + 7 Steffen für Malli

Trainer:
Labbadia

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Didavi (2., Linksschuss)
0:2
Didavi (83., Linksschuss, Origi)
Gelbe Karten
Freiburg:
-
Wolfsburg:
William
(4. Gelbe Karte)

Besondere Vorkommnisse
Casteels hält Handelfmeter von Petersen (90. + 4)

Spieldaten

SC Freiburg       VfL Wolfsburg
Tore 0 : 2 Tore
 
Torschüsse 13 : 11 Torschüsse
 
gespielte Pässe 477 : 324 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 376 : 220 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 101 : 104 Fehlpässe
 
Passquote 79% : 68% Passquote
 
Ballbesitz 60% : 40% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 51% : 49% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 17 : 16 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 14 : 16 Gefoult worden
 
Abseits 0 : 0 Abseits
 
Ecken 9 : 3 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
07.04.2018 15:30 Uhr
Stadion:
Schwarzwald-Stadion, Freiburg
Zuschauer:
24000 (ausverkauft)
Spielnote:  4,5
nach dem frühen Treffer plätscherte das Spiel lange ohne große Strafraumszenen vor sich hin und wurde erst in der Schlussphase durch die Spannung wieder attraktiver.
Chancenverhältnis:
4:4
Eckenverhältnis:
9:3
Schiedsrichter:
Sascha Stegemann (Niederkassel)   Note 2
sehr souveräner Auftritt, hätte allerdings Freiburg einen Freistoß nach Foul von Knoche an Petersen am Strafraumrand geben (28.) und Camacho für sein Foul an Kath verwarnen müssen (41.).
Spieler des Spiels:
Daniel Didavi
In den beiden entscheidenden Situationen stand Daniel Didavi richtig, vollendete technisch exzellent und unhaltbar. Der klassische Matchwinner.

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