Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
Werder Bremen

Werder Bremen

2
:
1

Halbzeitstand
1:0
Eintracht Frankfurt

Eintracht Frankfurt


WERDER BREMEN
EINTRACHT FRANKFURT
15.
30.
45.






60.
75.
90.








Augustinsson verletzt ausgewechselt - Rebic und Russ ebenso

Hradecky legt sich selbst ein Ei ins Nest

Werder Bremen bleibt unter Florian Kohfeldt zu Hause ungeschlagen. Gegen die Frankfurter Eintracht feierte der SV Werder in einem temporeichen und über weite Strecken völlig offenen Spiel ein 2:1, profitierte dabei aber auch von einem Frankfurter Fehler. Bremen ist damit seit fünf Spielen ungeschlagen (4/1/0).

Jubelsprung: Zlatko Junuzovic freut sich über sein 1:0, Marco Friedl (r.) eilt herbei.
Jubelsprung: Zlatko Junuzovic freut sich über sein 1:0, Marco Friedl (r.) eilt herbei.
© imagoZoomansicht

Bremens Trainer Florian Kohfeldt brachte im Vergleich zum 3:1-Auswärtssieg vor der Länderspielpause in Augsburg zwei Neue: Anstelle von Langkamp und Kainz (beide Bank) kehrten Veljkovic (nach Fuß-Prellung) und Junuzovic in die Startelf zurück.

Und auch Frankfurts Coach Niko Kovac tauschte gegenüber dem 3:0-Heimerfolg über Mainz zweimal: Russ und Chandler verdrängten Falette (Bank) und Willems (nicht im Kader).

Spielerisch entwickelte sich von Beginn an eine flotte und durchaus sehenswerte Partie, in der sich zwei ebenbürtige Mannschaften gegenüberstanden. Beide Teams agierten mit einer variablen Dreierkette und waren darauf bedacht, hinten nichts anbrennen zu lassen. Sowohl die Hanseaten als auch die Hessen stellten die Räume gut zu, verzichteten dabei auf hohes Pressing. Rund 40 Meter vor dem eigenen Kasten wurde der Gegner dann aber unter Druck gesetzt.

Kruse handlungsschnell - Junuzovic eiskalt

Lange Zeit neutralisierten sich beide Mannschaften, sodass klare Chancen rar gesät waren. In der Anfangsphase kamen lediglich Wolf (5.) und auf der Gegenseite Kruse (6.) zu vielversprechenden Abschlüssen. Ansonsten war es so, dass die Akteure auf beiden Seiten durchaus agil und munter nach vorne spielten - viel über die Außen -, nur dann aber den finalen Pass nicht zum Mann brachten.

Pech hatte Bremens Augustinsson, der in der 25. Minuten verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste. Für ihn kam Bayern-Leihgabe Friedl; und der Österreicher war gleich am 1:0 beteiligt. Kruse leitete einen einfachen Friedl-Pass blitzgescheit in den Lauf von Delaney weiter. Der Däne wiederum hatte das Auge für den im Zentrum stehenden Junuzovic, der aus etwa elf Metern vollstreckte - Hasebe fälschte noch entscheidend ab (28.). Kurz darauf hätte Kruse beinahe nachgelegt, doch hatte SGE-Schlussmann Hradecky etwas dagegen (30.).

Frankfurter Fußballkunst nach dem Seitenwechsel

Rückte zum Ende von Hälfte eins in den Fokus: Werders Jiri Pavlenka, hier im Duell mit Luka Jovic (l.).
Rückte spät in den Fokus: Werders Pavlenka, hier im Duell mit Jovic (l.).
© imagoZoomansicht

Wohl vom Rückstand angestachelt legten die Hessen in der Schlussphase der ersten Hälfte eine Schippe drauf und kamen über de Guzman (36.) und Wolf (37.) zu guten Möglichkeiten, brachten das Runde aber nicht im Eckigen unter. In der 39. Minute schlug das Verletzungspech zudem auch bei der Eintracht zu: Rebic musste mit Wadenproblemen frühzeitig aufgeben (39.). Für den Kroaten kam Fabian, der am 0:1-Pausenrückstand allerdings auch nichts mehr ändern konnte.

In Durchgang zwei sah die Sache wiederum etwas anders aus. Nachdem Belfodil an Hradecky gescheitert war (47.) und Eggestein knapp verpasst hatte (51.), zeigten die Frankfurter ganz großes Kino: Bei einem Konter schickte Fabian Boateng steil, der das Leder anschließend im Sechzehner mit der Hacke (!) über zehn Meter von links nach innen zu Jovic brachte. Der Serbe erzielte dann technisch Anspruchsvoll per Seitfallzieher das 1:1 (53.).

Hradeckys Fehler macht Bremen froh

Auf den Ausgleich folgte eine Phase, in der das Tempo ein wenig nachließ und in der Hektik aufkam. Die Hessen verlegten sich mehr und mehr auf Verwaltung, scheinbar schienen sie mit einem Punkt an der Weser leben zu können. Werder indes probierte es und kam über Delaney (67.) sowie Belfodil (71.) zu weiteren Gelegenheiten. Pech hatte Russ, der nach 76 Minuten humpelnd den Platz verlassen musste.

Dann ging es in eine turbulente Schlussphase, in der zuerst da Costa das 2:1 für die SGE vergab, als er aus spitzem Winkel danebenschoss (78.), ehe Hradecky ein folgenschwerer Fehler unterlief. Der finnische Schussmann ließ einen missglückten Kopfball von Abraham durch die Arme rutschen und legte sich so am Ostersonntag selbst ein Ei ins Nest (79.). Drei Minuten später verhinderte Hasebe gegen Junuzovic den vorzeitigen K.o., allerdings schob der Japaner mit seiner Rettungstat die 1:2-Niederlage nur auf.

Für die Hanseaten geht es bereits am Freitagabend (20.30 Uhr) in Hannover weiter, Frankfurt empfängt am darauffolgenden Sonntag (18 Uhr) die TSG Hoffenheim.

Bundesliga, 2017/18, 28. Spieltag
Werder Bremen - Eintracht Frankfurt 2:1
Werder Bremen - Eintracht Frankfurt 2:1
Blick gen Europa

Frankfurts Coach Niko Kovac hat mit der Eintracht Europa, oder gar die Champions League im Blick.
© imago

vorheriges Bild nächstes Bild
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Werder Bremen
Aufstellung:
Pavlenka (2) - 
Veljkovic (3) , 
Moisander (2)    
Augustinsson    
Bargfrede (3) - 
Delaney (2) - 
Belfodil (3)    
Junuzovic (2,5)            
M. Kruse (2)    

Einwechslungen:
25. Friedl (3,5) für Augustinsson
75. Johannsson für Belfodil
89. Langkamp für Junuzovic

Trainer:
Kohfeldt
Eintracht Frankfurt
Aufstellung:
Hradecky (5) - 
da Costa (3) , 
Abraham (3)    
Russ (2,5)    
Chandler (3)    
Hasebe (2,5) , 
de Guzman (3) - 
M. Wolf (3) , 
K.-P. Boateng (2,5) , 
Rebic (3)    
Jovic (2)    

Einwechslungen:
39. Fabian (2) für Rebic
65. Tawatha für Chandler
76. Falette für Russ

Trainer:
Kovac

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Junuzovic (28., Rechtsschuss, Delaney)
1:1
Jovic (53., Linksschuss, K.-P. Boateng)
2:1
Abraham (79., Eigentor, Kopfball, Junuzovic)
Gelbe Karten
Bremen:
Moisander
(5. Gelbe Karte, gesperrt)
,
M. Kruse
(2.)
Frankfurt:
-

Spieldaten

Werder Bremen       Eintracht Frankfurt
Tore 2 : 1 Tore
 
Torschüsse 9 : 11 Torschüsse
 
gespielte Pässe 425 : 519 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 320 : 425 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 105 : 94 Fehlpässe
 
Passquote 75% : 82% Passquote
 
Ballbesitz 45% : 55% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 49% : 51% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 16 : 9 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 9 : 16 Gefoult worden
 
Abseits 4 : 3 Abseits
 
Ecken 6 : 3 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
01.04.2018 15:30 Uhr
Stadion:
Weser-Stadion, Bremen
Zuschauer:
42100 (ausverkauft)
Spielnote:  1,5
taktisch und spielerisch hochklassig, dazu intensiv und spannend bis zum Ende.
Chancenverhältnis:
8:7
Eckenverhältnis:
6:3
Schiedsrichter:
Felix Zwayer (Berlin)   Note 3
grundsätzlich mit konsequent großzügiger Linie, allerdings einigen wenigen krassen Fehlern in der Zweikampfbewertung.
Spieler des Spiels:
Jiri Pavlenka
Die Torhüter machten letztlich den Unterschied. Jiri Pavlenka avancierte vor allem mit der Rettungstat gegen Jovic (56.) zum Matchwinner.

DIE GANZE WELT DER KICKER APPS!
Informieren Sie sich über unser vielfältiges App Angebot:
Smart TV Tippspiel kicker MeinVerein Voice & VR eMagazine