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RB Leipzig

RB Leipzig

2
:
0

Halbzeitstand
1:0
Werder Bremen

Werder Bremen


RB LEIPZIG
WERDER BREMEN
15.
30.
45.







60.
75.
90.










Bremen kämpft, verliert aber

Bernardo erlöst Leipzig im dritten Anlauf

RB Leipzig mühte sich gegen Werder Bremen zu drei Punkten. Nach einem extrem dominanten ersten Durchgang bauten die Sachsen nach dem Seitenwechsel stark ab und hätten Werder beinahe ins Spiel zurückgeholt. Erst Abwehrmann Bernardo erlöste die Leipziger kurz vor Schluss.

Naby Keita
Punktgenauer Abschluss: Naby Keita bringt Leipzig mit einem präzisen Schuss in Führung.
© Picture AllianceZoomansicht

Leipzigs Trainer Ralph Hasenhüttl tauschte im Vergleich zum 4:1-Erfolg in der Champions League in Monaco gezwungenermaßen einmal Personal: Sabitzer, der sich beim Gastspiel im Fürstentum schwer an der Schulter verletzt hatte, wurde durch Demme ersetzt.

Auch Hasenhüttls Kollege Florian Kohfeldt musste einen personellen Ausfall zu beklagen. Der Werder-Coach konnte gegenüber dem 4:0-Sieg gegen Hannover nicht auf Kapitän Junuzovic (muskuläre Probleme) zurückgreifen. Abwehrmann Sané kehrte dafür in die Startelf zurück.

Dominante Leipziger, harmlose Bremer

Die personelle Veränderung bei Werder zog auch eine taktische Umstellung mit sich. Kohfeldt wechselte von seinem gewohnten 4-3-3-System auf ein Arrangement mit Dreierkette (Sané, Moisander, Veljkovic), welches sich defensiv zu einer Fünferreihe entwickelte. Davor sollten Bargfrede und Eggestein versuchen, den Laden dicht zu halten.

Allerdings entwickelte Leipzig vom Anpfiff weg großen Druck auf Werders Defensive. Mit anfangs extrem starken Ballbesitzzahlen um die 70 Prozent zogen die Sachsen mit hohem Tempo in Richtung Bremer Strafraum. Dort machten es die Grün-Weißen allerdings gut: Die Hanseaten verteidigten diszipliniert und machten die Räume eng. Über Balleroberungen inklusive schneller Umschaltbewegungen wollte Werder ebenfalls Akzente setzen, was aber nicht wirklich gelang.

In der 18. Minute kamen die Leipziger erstmals durch Demme zum Abschluss: Pavlenka parierte stark. Es war der Startschuss für eine weitere Tempoforcierung des Champions-League-Teilnehmers, der schier von Minute zu Minute den Druck auf das Bremer Bollwerk erhöhte. Die Belohnung folgte kurz darauf: Der spielfreudige Keita vollstreckte nach unfreiwilliger Vorlage von Delaney mit einem präzisen Schuss ins linke Eck zum 1:0 (34.).

Rückpass Upamecano? Stegemann winkt ab

Von Werder war nach dem Rückstand keine direkte Reaktion zu sehen. Stattdessen reagierten die Grün-Weißen fast ausschließlich. Halstenberg verpasste nach einem Forsberg-Freistoß per Kopf das 2:0 (39.). Ein einziges Mal wurde es noch einmal strittig im Leipziger Strafraum: Upamecanos Abwehraktion vor Bartels nahm Gulacsi mit den Händen auf, doch Schiedsrichter Sascha Stegemann wertete die Aktion nicht als zielgerichtete Rückgabe (44.).

Ohne Linksverteidiger Halstenberg (muskuläre Probleme) kam Leipzig aus der Kabine. Dort hatte RB offenbar auch die Souveränität liegen lassen, denn die Bremer kamen etwas dominanter zurück auf den Rasen. Kruse versprang der Ball jedoch in aussichtsreicher Position (49.), Upamecano köpfte die Kugel beinahe ins eigene Tor (53.) und Bartels prüfte Gulacsi per Fallrückzieher (58.).

Bernardo
Hoch soll er leben: Kevin Kampl feiert Bernardo für dessen Treffer zum 2:0.
© Picture AllianceZoomansicht

Leipzig lässt Vorentscheidung liegen

Zwar verflachte der Bremer Druck in der Folge ein kleinwenig, doch das lag nicht zwingend an der Vorstellung der Leipziger, die im zweiten Durchgang nicht an die erste Hälfte anknüpfen konnten. Forsberg hätte dennoch für die Vorentscheidung sorgen können, allerdings spielte der Schwede eine Drei-gegen-eins-Situation schlampig aus (70.). Das hätte sich beinahe gerächt, denn Bartels hätte für Bremen in der 75. Minute den Ausgleich erzielen können, doch Gulacsi war zur Stelle.

Auch Poulsen vergab leichtfertig die Entscheidung (78.), ehe knapp zehn Minuten später Bernardo seine dritte Möglichkeit innerhalb von zwei Minuten zum 2:0 nutzte. Der Brasilianer brachte im Anschluss einer Ecke einen schwach abgewehrten Ball mit einem wuchtigen Linksschuss links im Netz unter, sodass Leipzig im sechsten Heimspiel seinen fünften Sieg feiern konnte (87.).

Leipzig tritt am nächsten Spieltag in Hoffenheim an (Samstag, 15.30 Uhr), Bremen empfängt zur gleichen Zeit den VfB Stuttgart.

1. Bundesliga, 2017/18, 13. Spieltag
RB Leipzig - Werder Bremen 2:0
RB Leipzig - Werder Bremen 2:0
Begrüßung

RB-Coach Ralph Hasenhüttl (rechts) heißt vor dem Duell am 13. Spieltag Werder-Trainer Florian Kohfeldt willkommen.
© Getty Images

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

RB Leipzig
Aufstellung:
Gulacsi (2,5) - 
Klostermann (3) , 
Orban (3)    
Upamecano (2) , 
Halstenberg (3)    
Demme (3) , 
Keita (2)    
Kampl (3) , 
Forsberg (4)    
Y. Poulsen (3,5) , 
Ti. Werner (4,5)    

Einwechslungen:
46. Bernardo (3)     für Halstenberg
75. Augustin für Ti. Werner
81. Laimer für Forsberg

Trainer:
Hasenhüttl
Werder Bremen
Aufstellung:
Pavlenka (2,5) - 
Veljkovic (3) , 
L. Sané (3)    
Moisander (3)    
Augustinsson (3) - 
Bargfrede (3,5)    
Bartels (3,5) , 
Delaney (4)    
M. Kruse (4,5)

Einwechslungen:
66. Kainz für Bargfrede
79. Belfodil für L. Sané

Trainer:
Kohfeldt

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Keita (34., Linksschuss)
2:0
Bernardo (87., Linksschuss)
Gelbe Karten
Leipzig:
-
Bremen:
Delaney
(2. Gelbe Karte)

Spieldaten

RB Leipzig       Werder Bremen
Tore 2 : 0 Tore
 
Torschüsse 15 : 9 Torschüsse
 
gespielte Pässe 526 : 457 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 431 : 347 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 95 : 110 Fehlpässe
 
Passquote 82% : 76% Passquote
 
Ballbesitz 53% : 47% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 53% : 47% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 9 : 11 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 11 : 9 Gefoult worden
 
Abseits 5 : 1 Abseits
 
Ecken 8 : 8 Ecken
 
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4.
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Spielinfo

Anstoß:
25.11.2017 15:30 Uhr
Zuschauer:
40172
Spielnote:  2,5
fußballerisch zwar mit etlichen Ungenauigkeiten, aber insgesamt ein intensives, abwechslungsreiches und bis zum Schluss spannendes Duell.
Chancenverhältnis:
8:5
Eckenverhältnis:
8:8
Schiedsrichter:
Sascha Stegemann (Niederkassel)   Note 2
angenehm großzügige Spielleitung. Moisanders gelbwürdigen Check gegen Keita (63.) nicht einmal als Foul zu ahnden, war aber des Guten zu viel.
Spieler des Spiels:
Naby Keita
Reaktionsschnell und technisch perfekt erzielte Naby Keita die Führung, war zudem Dreh- und Angelpunkt im Leipziger Spielaufbau.

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