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Eintracht Frankfurt

Eintracht Frankfurt

0
:
0

Halbzeitstand
0:0
Hamburger SV

Hamburger SV


EINTRACHT FRANKFURT
HAMBURGER SV
15.
30.
45.




60.
75.
90.












Hamburger SV ist seit zehn Spielen gegen Frankfurt sieglos

Hector scheitert und Kostic bekommt keinen Elfer

Themen hatte das Duell zwischen Eintracht Frankfurt und dem Hamburger SV viele: Die Rückkehr des HSV-Vorstandsvorsitzenden Heribert Bruchhagen zu seiner alten Liebe SGE, der bittere Ausfall von Hasebe, die Rückkehr von Russ und Fabian. Rein sportlich war dieses Spiel am 25. Spieltag aber ein kleiner Reinfall im hessischen Dauerregen: Nach enttäuschender ersten Halbzeit gab es aber immerhin einige SGE-Chancen, während dem Bundesliga-Dino ein Elfmeter verwehrt blieb.

David Abraham bringt Filip Kostic zu Fall.
Klare Angelegenheit, doch kein Elfmeterpfiff: David Abraham bringt Filip Kostic zu Fall.
© imagoZoomansicht

Frankfurts Trainer Niko Kovac baute seine Startelf im Vergleich zum 0:3 beim FC Bayern, als die SGE sehr gut mitgehalten hatte, auf gleich drei Stellen um: Die Rückkehrer Fabian (erster Startelfeinsatz seit dem 16. Spieltag) und Russ (erster Startelfeinsatz in dieser Saison) begannen ebenso wie Oczipka. Dafür draußen: Blum, Tawatha (beide auf der Bank) und Hasebe.

Bitter: In Sachen Hasebe hatten die Hessen kurz vor Spielbeginn eine unschöne Nachricht. Der Japaner war bei einer Abwehraktion in München gegen den Torpfosten geknallt. Nach einer MRT-Untersuchung und einer Sitzung beim Mannschaftsarzt ist nun ein OP-Eingriff am Knie unumgänglich.

HSV-Coach Markus Gisdol vertraute derweil nach dem überzeugenden 2:1 über Mönchengladbach auf dieselben elf Akteure. Auf der Bank nahm Müller nach überstandener Grippe wieder Platz.

Holtby und Hrgota sorgen für Seltenes

Die ersten 45 Minuten sind derweil fast schneller erzählt als die personellen Dinge: Eintracht Frankfurt agierte in einem System mit zwei Stürmern (Hrgota und Rebic) und mit Fabian als Spielgestalter dahinter. Der Hamburger SV, der zu Spielbeginn noch etwas Dampf entwickelte, stellte sich im gewohnten 4-2-3-1-System mit Stoßstürmer Wood auf.

Das mündete in einen Mittelfeldkampf der beiden Mannschaften - und teilweise in Krampf. Denn wirklich viel gelangen den Teams auf beiden Seiten nicht, die Torhüter Adler und Hradecky hatten fast nichts zu tun. Lediglich Holtby auf HSV-Seite (11., Schuss ans Außennetz) und Hrgota für die SGE (29., Volleyschuss nach Rebic-Zuspiel) näherten sich einem Treffer an. Ansonsten war vieles Stückwerk im Frankfurter Dauerregen, was natürlich auch am bissigen Einsatz der Akteure im Mittelfeld lag.

Frankfurter Chancen - Stumme Pfeife

Direkt nach Wiederbeginn nahm nicht nur der Regen weiter zu - es wurde auch gefährlicher vor dem Tor des HSV: Rebic ließ direkt die Großchance aufs 1:0 per Kopf liegen (51.). Das wirkte wie eine Initialzündung für Frankfurter Expressfußball: Abraham setzte wenig später den nächsten knappen Kopfball übers Gehäuse von HSV-Keeper Adler (54.), ehe Fabian einen prächtigen Freistoß aus 27 Metern kläglich liegen ließ (60.). Kurz darauf wurde es auf der anderen Seite brenzlig, denn es hätte Elfmeter für den Bundesliga-Dino geben müssen, nachdem Abraham Kostic zu Fall gebracht hatte (61.). Die Pfeife von Schiedsrichter Benjamin Cortus blieb aber stumm.

Hector lässt das 1:0 liegen

Die Schlussphase wurde mit einer starken Parade von Adler eröffnet, nachdem Hector aus wenigen Metern freistehend abschließen durfte (72.). Dann ließ Hrgota einen sehenswerten Vorstoß liegen, indem er seinen Querpass nicht zum einschussbereiten Rebic brachte (77.). Die letzte Aktion der Partie ließ ebenfalls die Eintracht liegen: Bei einem aussichtsreichen Konter brachte Joker Blum den Querpass nicht an den Mann (90.+2). So blieb es bei einer insgesamt enttäuschenden Nullnummer zwischen beiden Teams, wodurch klar war: Der HSV gewann auch im zehnten Anlauf hintereinander gegen die SGE nicht (0/4/6).

Tabellenrechner 1.Bundesliga

Frankfurt empfängt nach der Länderspielpause am Samstag, 1. April, um 18.30 Uhr Borussia Mönchengladbach. Hamburg erwartet am selben Tag den 1. FC Köln (15.30 Uhr).

1. Bundesliga, 2016/17, 25. Spieltag
Eintracht Frankfurt - Hamburger SV 0:0
Eintracht Frankfurt - Hamburger SV 0:0
Konzentriert

Niko Kovac vor dem Spiel gegen den HSV.
© Getty Images

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Eintracht Frankfurt
Aufstellung:
Hradecky (3) - 
Abraham (3,5) , 
Russ (3,5)        
M. Hector (4) - 
Chandler (3,5) , 
Mascarell (4,5)    
Gacinovic (3,5) , 
Oczipka (3) - 
Fabian (4) - 
Hrgota (5)    
Rebic (3,5)    

Einwechslungen:
81. Tawatha für Russ
84. Meier für Hrgota
90. D. Blum für Rebic

Trainer:
Kovac
Hamburger SV
Aufstellung:
Adler (2,5) - 
Diekmeier (4) , 
Jung (3,5)    
Ostrzolek (4) - 
G. Sakai (4,5)    
Ekdal (4) - 
Hunt (4,5)    
Holtby (4,5)    
Kostic (4) - 
Wood (5)    

Einwechslungen:
60. Gregoritsch (3,5) für Holtby
71. N. Müller für Hunt
90. + 1 Lasogga für Wood

Trainer:
Gisdol

Tore & Karten

 
Torschützen
keine
Gelbe Karten
E. Frankfurt:
Mascarell
(12. Gelbe Karte)
HSV:
Jung
(3. Gelbe Karte)

Spieldaten

Eintracht Frankfurt       Hamburger SV
Tore 0 : 0 Tore
 
Torschüsse 7 : 5 Torschüsse
 
gespielte Pässe 319 : 301 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 183 : 153 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 136 : 148 Fehlpässe
 
Passquote 57% : 51% Passquote
 
Ballbesitz 51% : 49% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 48% : 52% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 19 : 24 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 24 : 19 Gefoult worden
 
Abseits 2 : 1 Abseits
 
Ecken 4 : 7 Ecken
 
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Pl. Torhüter Sp. Weisse Westen
1.
Neuer, Manuel
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Bayern München
25
13x
 
2.
Hradecky, Lukas
Hradecky, Lukas
Eintracht Frankfurt
24
9x
 
3.
Baumann, Oliver
Baumann, Oliver
TSG Hoffenheim
25
9x
 
4.
Sommer, Yann
Sommer, Yann
Bor. Mönchengladbach
25
8x
 
Jarstein, Rune
Jarstein, Rune
Hertha BSC
25
8x
+ 1 weitere
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Spielinfo

Anstoß:
18.03.2017 18:30 Uhr
Zuschauer:
51500 (ausverkauft)
Spielnote:  4,5
viele Fouls, viele Unterbrechungen, wenig Spielfluss - einzig die Spannung entschädigte ein wenig.
Chancenverhältnis:
4:2
Eckenverhältnis:
4:7
Schiedsrichter:
Benjamin Cortus (Röthenbach a. d. Pegnitz)   Note 4,5
er hatte diese knifflige Partie mit seiner großzügigen Linie weitgehend im Griff, einziger, aber großer Makel: Er hätte den Zweikampf Abraham gegen Kostic mit Strafstoß und Gelber Karte für Abraham ahnden müssen (61.).
Spieler des Spiels:
René Adler
Bis zur 72. Minute war er nicht wirklich gefordert. Als Hector dann aber aus sechs Metern abzog, parierte René Adler stark – und sicherte den Punkt.

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