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SV Darmstadt 98

SV Darmstadt 98

2
:
2

Halbzeitstand
1:2
VfB Stuttgart

VfB Stuttgart


SV DARMSTADT 98
VFB STUTTGART
15.
30.
45.









60.
75.
90.









Heißes Kellerduell zwischen Darmstadt und Stuttgart

Niemeyer spielt den Schlussakkord

Ein teils atemberaubendes Kellerduell lieferten sich Darmstadt und Stuttgart am Samstagnachmittag am Böllenfalltor. Am Ende teilten die beiden Teams mit einem 2:2 die Punkte - zuvor hatte der VfB ein 0:1 binnen vier Minuten in ein 2:1 gedreht. In der Schlussphase hatten die Lilien dann doppeltes Pech mit dem Aluminium.

Vielversprechender Start

Christian Gentner, Artem Kravets & Lukas Rupp
Spiel gedreht: Christian Gentner (l.) und Artem Kravets (M.) freuen sich mit Torschützen Lukas Rupp (r.).
© Getty ImagesZoomansicht

Darmstadts Trainer Dirk Schuster vertraute auf dieselbe Startelf vom 1:1 in Wolfsburg. Stuttgarts Coach Jürgen Kramny tauschte nach dem 0:2 gegen Leverkusen dreimal Personal: Baumgartl, Kravets und Sunjic begannen für Klein, Werner (beide Bank) und Niedermeier (5. Gelbe).

Abtastphase? Fehlanzeige! Schon in den ersten Sekunden verbuchten beide Mannschaften eine Großchance zur Führung: Vrancic legte für Niemeyer zurück, der seinen Schuss aus zehn Metern etwas zu hoch ansetzte (1.). Auf der Gegenseite scheiterte Rupp frei vor Mathenia (3.). Nach diesem vielversprechenden Beginn aber verflachte das Spiel zusehends. Das Mittelfeld war hart umkämpft und für beide Teams nur schwer zu überwinden. Entsprechend blieb es in den Strafräumen ruhig.

Serey Diés fataler Fehler - VfB antwortet spät

Darmstadt agierte im 4-4-2-System mit Vrancic als hängender Spitze neben Sturmtank Wagner. Letzterer arbeitete sich in der Spitze immer wieder auf, war unbequemer Aktivposten und riss Lücken in den Abwehrverbund der Schwaben. Stuttgart spielte im 4-1-4-1, musste aber schon früh personell wechseln, weil sich Sunjic in einem Zweikampf mit Rajkovic verletzte und durch Klein ersetzt wurde (21.). Kurz darauf war es ein haarsträubender Rückpass von Serey Dié, der unfreiwillig Wagner auf die Reise schickte. Der Lilien-Torjäger blieb frei vor Tyton eiskalt und verwandelte zum 1:0 (26.).

In der Folge suchte der VfB verzweifelt eine Antwort gegen nun sehr tief stehende und leidenschaftlich verteidigende Hessen. Bei den Schwaben lief viel über links - Dreh- und Angelpunkt in der Offensive war Kostic, der unermüdlich antrieb. Kurz vor dem Pausenpfiff schlugen die Gäste dann gleich doppelt zu: Erst fand eine Kostic-Flanke Gentner am zweiten Pfosten, der per fulminanten Dropkick ausglich (45.). Dann war es erneut eine Kostic-Hereingabe, die Wandstürmer Kravets per Kopf für Rupp ablegte, der von der Strafraumgrenze per Aufsetzer ins rechte Eck zur 2:1-Führung traf (45.+1).

Tyton klebt - Niemeyer verwandelt

Nach dem Seitenwechsel kämpfte sich Darmstadt zurück in die Partie. Wagner prüfte Tyton aus kurzer Distanz, doch der Keeper rettete mit einem Reflex (49.). Kurz darauf aber klebte der polnische Torwart bei einer Freistoß-Flanke von Rausch auf der Linie, sodass Niemeyer aus vier Metern zum 2:2 einköpfen konnte (52.). Der SV 98 war mit diesem Spielstand offenbar zufrieden und zog sich fortan wieder mehr zurück, stand kompakt in der eigenen Hälfte und lauerte mit langen Bällen auf Konter.

Der VfB wollte dagegen den Sieg und spielte weiterhin Vorwärtsfußball. Mittlerweile versuchten die Schwaben über beide Außenbahnen durchzubrechen. Rupp wurde auf rechts vermehrt eingesetzt und avancierte zum zweiten Aktivposten neben Kostic. Allerdings schaffte es Stuttgart nicht, Durchschlagskraft zu entwickeln. Kramny wechselte offensiv, stellte auf ein 4-4-2 um und brachte mit Harnik einen zusätzlichen Stürmer (72.).

Darmstadt im doppelten Alu-Pech

In der Schlussphase klappten beide Mannschaften das Visier nach oben. Die deutlich besseren Möglichkeiten verzeichnete der SV 98: Wagner entfachte mit einem Distanzknaller neue Hoffnung (75.). Dann leierte ein Eckball die Nervenstränge aller Beteiligten aus: Caldirola köpfte an den Pfosten, den Abstauber von Niemeyer aus kurzer Distanz lenkte Tyon gerade noch an die Latte (84.). Den Schlussakkord spielten erneut die Lilien - Niemeyer visierte mit einem Kopfball den rechten Winkel an, doch Tyton kratzte die Kugel aus dem Kreuzeck (90.+1). Es blieb beim 2:2.

Darmstadt ist am nächsten Samstag (15.30 Uhr) beim Hamburger SV zu Gast. Stuttgart empfängt gleichzeitig Bayern München.

Bundesliga, 2015/16, 28. Spieltag
SV Darmstadt 98 - VfB Stuttgart 2:2
SV Darmstadt 98 - VfB Stuttgart 2:2
Das Ziel im Blick

Am 28. Spieltag emfping der SV98 den VfB Stuttgart. Das Ziel: Die nächsten Punkte für den angestrebten Klassenerhalt ergattern.
© Getty Images

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

SV Darmstadt 98
Aufstellung:
Mathenia (3) - 
Jungwirth (4,5)    
Sulu (2,5)    
Rajkovic (3) , 
Caldirola (4) - 
Niemeyer (3)        
Gondorf (4) - 
Heller (3,5)    
Rausch (4)    
Vrancic (3)    
Wagner (2)    

Einwechslungen:
90. + 2 Platte für Vrancic

Trainer:
Schuster
VfB Stuttgart
Aufstellung:
Tyton (3,5) - 
Schwaab (3,5) , 
Sunjic    
Baumgartl (4,5) , 
Insua (4) - 
Serey Dié (5,5) - 
Rupp (2,5)        
Gentner (3)        
Didavi (4,5)    
Kostic (2) - 
Kravets (4,5)

Einwechslungen:
21. Klein (3,5)     für Sunjic
72. Harnik für Didavi
87. Ti. Werner für Rupp

Trainer:
Kramny

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Wagner (26., Linksschuss)
1:1
Gentner (45., Rechtsschuss, Kostic)
1:2
Rupp (45. + 3, Rechtsschuss, Kravets)
2:2
Niemeyer (52., Kopfball, Vrancic)
Gelbe Karten
Darmstadt:
Niemeyer
(13. Gelbe Karte)
,
Jungwirth
(2.)
,
Rausch
(6.)
,
Heller
(7.)
Stuttgart:
Klein
(3. Gelbe Karte)

Spieldaten

SV Darmstadt 98       VfB Stuttgart
Tore 2 : 2 Tore
 
Torschüsse 15 : 9 Torschüsse
 
gespielte Pässe 237 : 376 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 124 : 274 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 113 : 102 Fehlpässe
 
Passquote 52% : 73% Passquote
 
Ballbesitz 39% : 61% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 54% : 46% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 14 : 18 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 17 : 14 Gefoult worden
 
Abseits 3 : 1 Abseits
 
Ecken 6 : 3 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
02.04.2016 15:30 Uhr
Stadion:
Merck-Stadion am Böllenfalltor, Darmstadt
Zuschauer:
17000 (ausverkauft)
Spielnote:  2
ein packendes Abstiegsduell mit vielen Strafraumszenen und Zweikämpfen, spannend bis zum Schluss.
Chancenverhältnis:
10:5
Eckenverhältnis:
6:3
Schiedsrichter:
Felix Zwayer (Berlin)   Note 4
keine souveräne Spielleitung, weil die Linie in der Zweikampfbewertung fehlte. Ahndete Hellers rotwürdigen Schlag gegen Klein nur mit Gelb (90.). Vertretbar hingegen, bei Hellers Duell gegen Baumgartl nicht auf Elfmeter zu entscheiden (68.).
Spieler des Spiels:
Sandro Wagner
Darmstadts Sturmtank Sandro Wagner sorgte für viel Beschäftigung in der VfB-Abwehr und nutzte Serey Diés Fehlpass eiskalt zum Führungstreffer.

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