Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
VfB Stuttgart

VfB Stuttgart

2
:
0

Halbzeitstand
0:0
1. FSV Mainz 05

1. FSV Mainz 05


VFB STUTTGART
1. FSV MAINZ 05
15.
30.
45.



60.
75.
90.









Stuttgart belohnt sich für eine gute Leistung und dankt Karius

Didavi haucht dem VfB neues Leben ein

Der VfB Stuttgart ist der Gewinner des 32. Spieltags! Im akuten Abstiegskampf tüteten die Schwaben ein verdientes 2:0 gegen den 1. FSV Mainz 05 ein, doch musste die Stevens-Elf dabei lange warten und sich letztlich bei FSV-Torhüter Loris Karius bedanken. Doch egal wie es zustande gekommen ist, der VfB ist im Keller zurück und hat nun ein Knallerspiel vor der Brust.

Daniel Didavi
Matchwinner gegen Mainz: Daniel Didavi.
© Getty ImagesZoomansicht

Stuttgarts Coach Huub Stevens veränderte seine Startaufstellung nach dem bitteren 2:3 auf Schalke auf zwei Positionen: Rüdiger (zurück nach grippalem Infekt) und Didavi begannen anstelle von Niedermeier (mit Risswunde am Unterschenkel zunächst auf der Bank) und Maxim (ebenfalls Joker).

Der Mainzer Trainer Martin Schmidt beorderte nach dem 1:2 gegen den Hamburger SV Noveski, Malli und Moritz (Comeback nach dem 8. Spieltag) für Brosinski (Rote Karte), Koo (Bank) und Soto (schwere Knieverletzung) aufs Feld.

Didavi verzieht aus kürzester Distanz

Schmidt musste seine Schützlinge zu Spielbeginn tief stellen lassen, denn der VfB suchte sein Heil vom Anpfiff weg in der Offensive. Kostic und Didavi schoben immer wieder an und näherten sich dem Tor von Keeper Karius: Die beste Gelegenheit vergab Didavi, der nach scharfem Zuspiel von Kostic aus kürzester Distanz vergab (5.). Doch mit fortschreitender Spieldauer fanden schließlich die Nullfünfer besser rein und gestalteten mit der zumeist praktizierten Mittelfeldraute das Geschehen etwas ausgeglichener. Malli gelang nach einer guten Passstafette aussichtsreich in Schussposition, doch traute sich der Offensivgeist nicht (14.).

Didavis Knaller

Ansonsten passierte bis zur Schlussphase des ersten Durchgangs recht wenig: Stuttgart und Mainz egalisierten sich zwischendurch minutenlang im Mittelfeld. Zwar hatten die Schwaben deutlich mehr Feldvorteile, doch die Rheinhessen stellten die Wege äußerst effektiv zu. Somit musste FSV-Keeper Karius kaum eingreifen.

Vor der Pause brannten die Hausherren allerdings noch ein kleines wie feines Offensivfeuerwerk ab: Didavi hämmerte den Ball zunächst sehenswert an den linken Pfosten (35.), ehe Schwaab direkt vor dem Tor das Leder zum Erstaunen aller über die Querlatte lenkte (36.). Einige Zeigerumdrehungen später verzog zudem noch Ginczek viel zu überhastet (40.), sodass es gegen offensiv arg harmlose Mainzer mit einem ungenügenden 0:0 in die Katakomben ging.

Harnik fehlt ein Schritt

Nach Wiederbeginn änderte sich trotz der Tatsache, dass bei Mainz nun Koo für Moritz mitwirkte, nichts: Stuttgart schob an, Mainz stand tief und vor allem Noveski passte stets aufmerksam auf. Kurzum: Das Publikum sah Geplänkel. Bis zur ersten Chance dauerte es bis zur 58. Minute - und wieder generierte sie der VfB und vergab knapp: Der wieselflinke und sich nahezu stets durchsetzende Kostic flankte von links präzise in den Fünfmeterraum zu Harnik, der gerade noch von Bengtsson gestört wurde und deswegen verpasste.

Karius' Geschenk

Die Schlussphase brach an - und mit ihr versuchten die Schwaben weiterhin viel, doch es gelang extrem wenig. Dennoch gingen die Hausherren endlich in Front, doch nicht dank eines Geistesblitzes, sondern dank eines Geschenkes: Didavi fasste sich aus über 30 Metern ein Herz und schloss ab. Der Ball zischte links zum 1:0 ins Tor - doch nur, weil Karius schlichtweg daneben gelangt hatte (66.).

Filip Kostic (links)
Die Entscheidung: Filip Kostic (links) markierte das vorentscheidende 2:0.
© Getty Images

Nun galt es, die Führung über die Zeit zu bringen oder im besten Fall das 2:0 zu markieren. Es sollte Letzteres gelingen, was in der Mercedes-Benz-Arena erlösende Aufschreie zur Folge hatte: Ein tiefer Freistoß von Ulreich landete bei Ginczek, der per Außenrist stark zu Harnik weiterleitete. Der Österreicher passte in die Mitte, wo Bungert das Leder in den Rückraum direkt zu Kostic lenkte. Der Serbe schloss feurig unter die Latte zum 2:0 ab (78.).

Dabei blieb es, sodass der VfB sein Punktekonto auf 30 aufstockte und mit dem Sieg über Mainz neue Hoffnung im Abstiegskampf schöpfte. Der Existenzkampf geht aber schon am kommenden Samstag weiter: Dann am 33. Spieltag werden sämtliche neun Paarungen zeitgleich um 15.30 Uhr stattfinden. Der VfB empfängt im womöglich epischen Knaller im Keller Hamburg. Mainz erwartet Köln.

Bundesliga, 2014/15, 32. Spieltag
VfB Stuttgart - 1. FSV Mainz 05 2:0
VfB Stuttgart - 1. FSV Mainz 05 2:0
Die Schlinge zieht sich zu

Die Schlinge um den Hals des VfB zieht sich immer weiter zu. Das Team von Trainer Huub Stevens braucht gegen Mainz unbedingt einen Dreier.
© Getty Images

vorheriges Bild nächstes Bild
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfB Stuttgart
Aufstellung:
Ulreich (3) - 
Schwaab (3) , 
Baumgartl (4) , 
Rüdiger (4) , 
Klein (3,5)    
Serey Dié (2,5)    
Gentner (2,5)    
Harnik (3) , 
Didavi (1,5)            
Kostic (2,5)        

Einwechslungen:
76. Maxim für Didavi
88. Ti. Werner für Kostic
90. + 1 Oriol Romeu für Serey Dié

Trainer:
Stevens
1. FSV Mainz 05
Aufstellung:
Karius (5) - 
Bell (4,5) , 
Bungert (3,5)        
Noveski (4)    
Bengtsson (4) - 
Geis (5)    
Moritz (5)    
Baumgartlinger (4,5) - 
Malli (4,5) - 
Jairo (5) , 

Einwechslungen:
46. Koo (4,5) für Moritz
75. De Blasis für Geis
88. Clemens für Bungert

Trainer:
Schmidt

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Didavi (66., Linksschuss, Serey Dié)
2:0
Kostic (78., Linksschuss)
Gelbe Karten
Stuttgart:
Klein
(2. Gelbe Karte)
,
Didavi
(2.)
Mainz:
Noveski
(1. Gelbe Karte)

Spieldaten

VfB Stuttgart       1. FSV Mainz 05
Tore 2 : 0 Tore
 
Torschüsse 18 : 7 Torschüsse
 
gespielte Pässe 382 : 393 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 271 : 272 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 111 : 121 Fehlpässe
 
Passquote 71% : 69% Passquote
 
Ballbesitz 50% : 50% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 58% : 42% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 16 : 19 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 19 : 16 Gefoult worden
 
Abseits 0 : 3 Abseits
 
Ecken 7 : 2 Ecken
 
- Anzeige -
Weise Weste
Bundesliga. Der Stand nach dem 26. Spieltag
Pl. Torhüter Sp. Weisse Westen
1.
Gulacsi, Peter
Gulacsi, Peter
RB Leipzig
26
13x
 
2.
Sommer, Yann
Sommer, Yann
Bor. Mönchengladbach
26
11x
 
3.
Neuer, Manuel
Neuer, Manuel
Bayern München
24
9x
 
4.
Casteels, Koen
Casteels, Koen
VfL Wolfsburg
25
8x
 
5.
Hradecky, Lukas
Hradecky, Lukas
Bayer 04 Leverkusen
24
7x
+ 1 weitere
Zur vollständigen "Weisse Weste" Rangliste Weise Weste

Spielinfo

Anstoß:
09.05.2015 18:30 Uhr
Stadion:
Mercedes-Benz-Arena, Stuttgart
Zuschauer:
54300
Spielnote:  3,5
die einseitige, von vielen Fehlern durchsetzte Partie lebte von der herausragenden Stimmung im Stadion.
Chancenverhältnis:
9:0
Eckenverhältnis:
7:2
Schiedsrichter:
Michael Weiner (Hasede)   Note 3,5
hatte die faire Partie weitgehend im Griff, tat sich jedoch schwer, zwischen Fouls und Fallern (Didavi!) zu unterscheiden. Serey Dié hätte für sein Foul an Jairo (21.) Gelb sehen müssen.
Spieler des Spiels:
Daniel Didavi
Der schon vor der Pause an allen gefährlichen Offensivaktionen des VfB beteiligte Daniel Didavi entschied die Begegnung mit seinem Distanzschuss.

DIE GANZE WELT DER KICKER APPS!
Informieren Sie sich über unser vielfältiges App Angebot:
Smart TV Tippspiel kicker MeinVerein Voice & VR eMagazine