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Eintracht Frankfurt

Eintracht Frankfurt

1
:
0

Halbzeitstand
1:0
SC Freiburg

SC Freiburg


EINTRACHT FRANKFURT
SC FREIBURG
15.
30.
45.






60.
75.
90.











Schweizer erzielt Tor des Tages beim temporeichen 1:0-Sieg

Seferovic sorgt für den gelungenen Schaaf-Einstand

Der Einstand von Thomas Schaaf als Übungsleiter von Eintracht Frankfurt ist geglückt. Die SGE siegte in einem temporeichen Spiel dank des Treffers von Neuzugang Seferovic mit 1:0 gegen den SC Freiburg. Auch die Breisgauer hatten genügend Chancen zu treffen, zeigten sich im Torabschluss letztlich aber zu harmlos oder überhastet.

Erzielte das Tor des Tages: Neuzugang Haris Seferovic.
Erzielte das Tor des Tages: Frankfurts Neuzugang Haris Seferovic.
© ImagoZoomansicht

Frankfurts Trainer Thomas Schaaf setzte auf die exakt gleiche Anfangself, die schon 2:0 im Pokal bei Viktoria Berlin siegte und ließ somit mit Hasebe, Ignjovski, Piazon, Seferovic und Valdez erneut fünf Neuzugänge von Beginn an ran. Freiburgs Coach Christian Streich wechselte seine Startelf gegenüber dem 2:0 in Trier auf drei Positionen aus: Im Tor verdrängte Bürki Mielitz auf die Bank, zudem begannen Darida und Guedé für Klaus und Philipp.

Schaaf erklärte vorab, er erwarte von seiner Mannschaft besonders "Einsatz und Begeisterung". Das bekam der ehemalige Bremer zu sehen, aber auch erst einmal eine abwartende Kontertaktik seiner Mannschaft. Die Freiburger präsentierten sich von Anpfiff weg aktiver und hatten mehr Ballbesitz, allerdings mangelte es der Streich-Truppe auch an zündenden Ideen gegen die tiefe Deckung der Hessen.

Seferovic zieht platziert ab

Die erste Möglichkeit bot sich Schmid, der nach einem Doppelpass mit Mehmedi glücklich wieder an den Ball kam, per Pike freistehend aber über das Tor schoss (11.). Im Gegenzug machte es ein Frankfurter Neuzugang deutlich besser: Seferovic stand goldrichtig, als die Kugel im Strafraum zu ihm prallte und schob platziert links unten zum 1:0 ein (15.). Die Führung kam aus dem Nichts, denn offensiv hatten die Hausherren bis dato nicht viel zustande gebracht.

Der SC blieb auch in der Folge die aktivere Elf und übernahm wieder das Kommando - ohne sich aber entscheidend gegen die weiterhin auf Konter lauernden Hessen durchsetzen zu können. So passierte vor den Toren lange Zeit kaum etwas, bis Mehmedi tief in der eigenen Hälfte im Spielaufbau den Ball verlor: Die Eintracht hatte eine Fünf-gegen-Zwei-Situation, spielte diese aber nur unzureichend aus, am Ende drosch Piazon die Kugel in den Frankfurter Himmel (39.). So ging eine zwar temporeiche, aber auch ereignisarme erste Hälfte mit 1:0 für die SGE in die Pause.

Chancen im Minutentakt

Streich wechselte und brachte Klaus für den emsigen, aber wirkungslosen Frantz. Auch Schaaf stellte um, allerdings nur taktisch. Denn seine Eintracht agierte fortan viel aktiver gab die passive Kontertaktik auf. So wurde das Spielgeschehen offener und es gab Chancen hüben wie drüben: Der agile Inui traf erst das Außennetz (47.), auf der Gegenseite scheiterte Schmid am aufmerksam aus dem Tor geeilten Trapp (56.).

Nun gab es zwei Großchancen, die Torhüter beider Teams standen im Fokus: Inui chippte den Ball auf den Kopf von Valdez, Bürki parierte den Kopfball aus kurzer Distanz jedoch per Blitzreflex (57.). Zwei Zeigerumdrehungen später war es abermals Schmid, der an Trapp scheiterte, allerdings hätte der Franzose auch in die Mitte ablegen können, wenn nicht sogar müssen (59.).

Flum verpasst Entscheidung

Schaaf bemerkte, dass seine Deckung nicht sicher wirkte und brachte Zambrano für Lanig, wodurch Russ auf die sechs rückte. Der Wechsel sorgte fortan für Stabilität, die Eintracht wirkte viel sicherer und dominierte nun die Partie. Der Kopfball des ebenfalls eingewechselten Meier (73.) brachte aber ebenso wenig die Vorentscheidung wie die Großchance des Ex-Freiburgers Flum, der freistehend verzog (86.). Da den Gästen die Luft sichtlich ausging, brachten die Hessen den Dreier bei der Schaaf-Premiere unter Dach und Fach.

Tabellenrechner 1.Bundesliga

Frankfurt spielt am Samstag (15.30 Uhr) beim VfL Wolfsburg, Freiburg schließt den zweiten Spieltag am Sonntag (17.30 Uhr) mit der Partie gegen Gladbach ab.

1. Bundesliga, 2014/15, 1. Spieltag
Eintracht Frankfurt - SC Freiburg 1:0
Eintracht Frankfurt - SC Freiburg 1:0
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Nach seiner Zeit bei Bremen feierte Thomas Schaaf mit Frankfurt seine Rückkehr in die Bundesliga.
© Getty Images

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Eintracht Frankfurt
Aufstellung:
Trapp (2)    
Ignjovski (3,5)    
Anderson (3) , 
Russ (3) , 
Djakpa (4) - 
Lanig (3,5)    
Hasebe (4) - 
N. Valdez (3,5)    
Inui (3,5)    
Piazon (4,5) - 
Seferovic (2,5)    

Einwechslungen:
63. Zambrano für Lanig
68. Meier für Inui
84. Flum für N. Valdez

Trainer:
Schaaf
SC Freiburg
Aufstellung:
Bürki (2,5) - 
Sorg (4) , 
Krmas (3) , 
Kempf (3) , 
C. Günter (3,5)        
Schuster (3)        
Darida (3,5) - 
Schmid (3) , 
Frantz (4,5)    
Guedé (5)    

Einwechslungen:
46. Klaus (4)     für Frantz
72. Philipp für Guedé
84. Kerk für C. Günter

Trainer:
Streich

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Seferovic (14., Linksschuss)
Gelbe Karten
E. Frankfurt:
Ignjovski
(1. Gelbe Karte)
Freiburg:
Schuster
(1. Gelbe Karte)
,
Klaus
(1.)
,
C. Günter
(1.)

Spieldaten

Eintracht Frankfurt       SC Freiburg
Tore 1 : 0 Tore
 
Torschüsse 10 : 13 Torschüsse
 
gespielte Pässe 288 : 535 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 203 : 440 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 85 : 95 Fehlpässe
 
Passquote 70% : 82% Passquote
 
Ballbesitz 36% : 64% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 54% : 46% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 17 : 22 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 22 : 17 Gefoult worden
 
Abseits 2 : 1 Abseits
 
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Spielinfo

Anstoß:
23.08.2014 15:30 Uhr
Stadion:
Commerzbank-Arena, Frankfurt
Zuschauer:
46200
Spielnote:  4
mäßiges Niveau und kaum Spannung. Beide Teams ließen in der Offensive die Durchschlagskraft vermissen.
Chancenverhältnis:
5:5
Eckenverhältnis:
6:5
Schiedsrichter:
Florian Meyer (Burgdorf)   Note 2
souveräner Auftritt, hatte die Partie im Griff. Gute Vorteilsauslegung. Guedés Schlag gegen Lanig war außerhalb seines Blickfeldes (23.).
Spieler des Spiels:
Kevin Trapp
In mehreren Situationen klärte Torhüter Kevin Trapp reaktionsstark. Bei hohen Bällen sicher und unbeeindruckt. Ein Ruhepol im Aufbau.