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Eintracht Frankfurt

Eintracht Frankfurt

2
:
0

Halbzeitstand
0:0
1. FSV Mainz 05

1. FSV Mainz 05


EINTRACHT FRANKFURT
1. FSV MAINZ 05
15.
30.
45.








60.
75.
90.














Mainz kommt nicht richtig ins Spiel

Joselu und Meier verbannen das Abstiegsgespenst

Nach einer zähen und an Torszenen armen ersten Halbzeit nahm die Partie im zweiten Durchgang Fahrt auf. Dabei erwiesen sich die Hausherren als die offensivstärkere Mannschaft. Bis auf eine einzige Szene hatten die Veh-Schützlinge die Mainzer Offensive im Griff. Auf der Gegenseite schafften es die Hessen immer wieder gute Chancen heraus zu spielen und konnten zwei davon auch zum erlösenden neunten Saisonsieg nutzen. Damit ist die SGE dem Klassenerhalt sehr, sehr nahe.

Good-bye Abstiegskampf: Frankfurt jubelt nach dem Führungstreffer.
Good-bye Abstiegskampf: Frankfurt jubelt nach dem Führungstreffer.
© picture-allianceZoomansicht

Eintracht-Trainer Armin Veh baute seine Startelf nach der unglücklichen 1:2-Niederlage gegen Wolfsburg in der Vorwoche kaum um. Lediglich der zuletzt Gelb-gesperrte Russ kam zurück und verdrängte Schröck auf die Bank. FSV-Coach Thomas Tuchel hatte im Vergleich zum 3:0-Sieg gegen Augsburg zwei neue Gesichter in seiner Startelf: Der zuletzt angeschlagenen Noveski kam für Bungert zurück. Dafür musste der Trainer auf den verletzten Nicolai Müller verzichten (Kniereizung). Im Mittelfeld begann für ihn Zimling.

Auf beiden Seiten blieb in der Startphase des Spiels vieles Stückwerk. Die Partie war von vielen Unterbrechungen und Freistößen gekennzeichnet. Die Abwehrreihen hatten bei dem geringen Tempo der Partie wenig Mühe, die gegnerische Offensive zu kontrollieren.

Zwei harmlose Distanzschüsse von Djakpa auf der einen (4.) und Pospech auf der anderen Seite (16.) blieben dann auch die einzigen Torszenen der Eröffnungsphase. Die erste echte Torchance hatte in der 18. Minute Aigner, der eine Djakpa-Flanke aus gut fünf Metern an den rechten Pfosten köpfte.

Danach versuchte die Eintracht zwar das Tempo zu erhöhen und verlagerte das Spiel weiter nach vorne, doch den Aktionen fehlten Ideen und Präzision. Allerdings wirkten auch die Gäste bei ihren Kontern nicht gerade gut sortiert. Immer wieder liefen die Mainzer ins Abseits oder verloren leichte Bälle.

Wenn es im ersten Durchgang überhaupt Chancen gab, dann hatten sie die Hausherren, wenn sie es schafften den Ball hoch in den Strafraum der Mainzer zu bringen. Dabei bewahrte Keeper Karius die Gäste mit einer Glanzparade vor dem Rückstand, als er eine Kopfball von Joselu nach Djakpa-Flanke von der Linie kratzte (35.). Dazu beförderte auch noch Madlung einen Barnetta-Freistoß knapp am FSV-Gehäuse vorbei (39.).

Erst in der 42. Minute hatten die Gäste ihre erste echte Möglichkeit. Einen Choupo-Moting-Kopfball fälschte Jung allerdings über die Torauslinie zur Ecke ab, so dass torlos die Seiten gewechselt wurden.

Hatten die Gäste im ersten Durchgang keine einzige Großchance, so legten die Mainzer sofort nach dem Wechsel vor. Choupo-Moting köpfte eine Pospech-Flanke auf das Eintracht Tor. Keeper Trapp war bereits geschlagen, doch Madlung kratzte den Ball artistisch von der Linie (46.).

Die Eintracht schüttelte sich daraufhin kurz und ging zum Angriff über. Ein erster Warnschuss von Aigner landete allerdings noch sicher in Karius' Armen (48.). Kurze Zeit später war aber die Führung für die Hausherren fällig: Barnetta hämmerte einen Freistoß aus 18 Metern an die Latte. Den Abpraller bekamen die Mainzer nicht unter Kontrolle, so dass auf der rechten Seite Jung zum Flanken kam. Diesen Ball brachte Joselu mit dem Kopf und einigem Glück im Tor unter. Karius war noch dran, konnte den Einschlag aber um Zentimeter nicht verhindern (52.).

Im Anschluss an die Führung der Hausherren wurde die Partie der Nachbarstädte zusehends hitziger. Schiedsrichter Wolfgang Stark unterband allerdings aufkommende Härten mit drei schnellen Gelben Karten gegen Moritz, Flum und Bell und beruhigte die Partie wieder.

Die Mainzer intensivierten in der Folgezeit ihre Offensivbemühungen, hatten gegen die solide Defensive der Hausherren allerdings ihre Probleme. Trotz allem Aufwand, den die Tuchel-Elf betrieb, wollten sich keine echten Torchancen einstellen. Im Gegenteil: die Frankfurter brachten den Ball noch einmal im Tor unter. Allerdings wurde Aigner bei seinem Abstauber nach Barnetta-Freistoß zu Recht wegen Abseits zurück gepfiffen (73.).

Mit drei offensiven Wechseln, Parker, Malli und Polter warf Tuchel in die Partie, versuchten es die Gäste in der Schlussphase noch einmal, konnten sich aber trotz aller Offensivkraft keine echte Torchance erspielen. Anders die Eintracht: Mit einem Bilderbuchkonter entschieden die Hausherren die Partie. Jung bediente in der 85. Minute Aigner mit einem Steilpass. Dieser behielt die Übersicht und legte flach in die Mitte zum eingewechselten Meier ab. Der Frankfurter setzte sich gegen Bell durch und ließ mit seinem Direktschuss Karius keine Chance.

Erst in der Nachspielzeit kamen die Gäste noch einmal gefährlich auf. Geis donnerte einen Freistoß an den linken Pfosten (90. + 1.), und Trapp musste bei einem Polter-Kopfball noch einmal eingreifen (90.+3.). Am Ergebnis änderte dies aber nichts mehr.

Nächsten Freitag (20.30 Uhr) spielt die Eintracht auf Schalke, Mainz empfängt am Samstag (15.30 Uhr) Werder Bremen.

Bundesliga, 2013/14, 29. Spieltag
Eintracht Frankfurt - 1. FSV Mainz 05 2:0
Eintracht Frankfurt - 1. FSV Mainz 05 2:0
Blick nach oben

SGE-Trainer Armin Veh vor dem Derby gegen Mainz
© Getty Images

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Eintracht Frankfurt
Aufstellung:
Trapp (3) - 
S. Jung (3)    
Zambrano (3) , 
Madlung (2,5) , 
Djakpa (3,5)    
Russ (3,5)    
Lanig (2,5)    
Flum (4)        
Barnetta (3)    
S. Aigner (2) , 
Joselu (2,5)    

Einwechslungen:
62. Meier     für Flum
86. Celozzi für Djakpa
88. Schröck für Barnetta

Trainer:
Veh
1. FSV Mainz 05
Aufstellung:
Karius (3) - 
Pospech (2,5)    
Bell (4)    
Noveski (4)    
J.-H. Park (4) - 
Geis (3,5) - 
Moritz (4,5)        
Zimling (4)        
Koo (4,5) - 
Okazaki (5)    

Einwechslungen:
58. S. Parker (4,5) für Zimling
72. Malli für Okazaki
83. Polter für Moritz

Trainer:
Tuchel

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Joselu (52., Kopfball, S. Jung)
2:0
Meier (85., Rechtsschuss, S. Aigner)
Gelbe Karten
Frankfurt:
Russ
(6. Gelbe Karte)
,
Lanig
(1.)
,
Flum
(9.)
Mainz:
Zimling
(4. Gelbe Karte)
,
Pospech
(4.)
,
Moritz
(6.)
,
Bell
(5., gesperrt)

Spieldaten

Eintracht Frankfurt       1. FSV Mainz 05
Tore 2 : 0 Tore
 
Torschüsse 14 : 17 Torschüsse
 
gespielte Pässe 323 : 428 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 240 : 356 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 83 : 72 Fehlpässe
 
Passquote 74% : 83% Passquote
 
Ballbesitz 43% : 57% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 57% : 43% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 11 : 18 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 18 : 10 Gefoult worden
 
Abseits 5 : 4 Abseits
 
Ecken 2 : 6 Ecken
 
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1.
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2.
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Bayern München
29
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3.
Bürki, Roman
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Borussia Dortmund
33
12x
 
4.
Zieler, Ron-Robert
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VfB Stuttgart
34
12x
 
5.
Leno, Bernd
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Bayer 04 Leverkusen
33
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Spielinfo

Anstoß:
05.04.2014 15:30 Uhr
Stadion:
Commerzbank-Arena, Frankfurt
Zuschauer:
50400
Spielnote:  3,5
nach einer müden ersten Halbzeit sorgten aggressive und willensstärkere Frankfurter noch für spannende Unterhaltung.
Chancenverhältnis:
6:4
Eckenverhältnis:
2:6
Schiedsrichter:
Wolfgang Stark (Ergolding)   Note 3
insgesamt sehr kleinlich mit etwas übertriebener Gestik, aber ohne grobe Schnitzer. Pospechs Einsteigen gegen Lanig (51.) als Foul zu werten war vertretbar; dafür Gelb zu zeigen war überzogen.
Spieler des Spiels:
Stefan Aigner
Torvorbereiter, agiler Gefahrenherd, im Pech mit Pfostenkopfball und knappem Abseitstor.

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