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Werder Bremen

 - 

FC Schalke 04

 

1:1 (1:1)

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Werder Bremen
FC Schalke 04
1.
15.
30.
45.




46.
60.
75.
90.







Bremen überzeugt spielerisch - di Santo sieht 5. Gelbe

Goretzka-Gewaltschuss folgt auf di-Santo-Tunnel

Bremen und Schalke trennten sich am Samstagnachmittag 1:1. Werder überzeugte spielerisch und brannte sowohl in der Anfangs- als auch in der Schlussphase ein Feuerwerk ab. Schalke kämpfte sich nach taktischen Korrekturen zurück und glich die Partie noch in der ersten Halbzeit aus. Ansonsten begegneten sich beide Mannschaften über weite Strecken auf Augenhöhe.

Bremen beginnt bärenstark

Franco di Santo
Bremens Franco di Santo dreht nach seinem Tunnel zum 1:0 jubelnd ab.
© picture allianceZoomansicht

Bremens Coach Robin Dutt vertraute auf dieselbe Startelf, die zuletzt einen 2:1-Auswärtssieg in Hannover gefeiert hatte. Schalkes Trainer Jens Keller nahm nach dem 2:0-Heimerfolg gegen Hertha BSC einen personellen Wechsel vor: Boateng verdrängte Meyer auf die Bank.

Werder startete mutig in die Partie, verteidigte sehr hoch, störte den Spielaufbau der Knappen schon früh und ließ den Gegner nicht in den eigenen Strafraum kommen. Stattdessen agierte der SVW sogar spielbestimmend und suchte den Doppelsturm di Santo/Elia immer wieder mit Pässen in die Spitze. Die Hanseaten hatten die richtige taktische Mischung gefunden, denn Schalke fand in der Anfangsphase überhaupt nicht statt und kam überhaupt nicht in den gegnerischen Strafraum.

Di Santos Tunnel und Goretzkas Gewaltschuss

In der 15. Minute gingen die Hausherren deshalb hochverdient in Führung: Junuzovic suchte Elia mit einem langen Ball im Sechzehner. Der Angreifer behauptete sich technisch sehenswert gegen Hoogland sowie Ayhan und spielte dann einen Zuckerpass ans Fünfmetereck zum durchgestarteten di Santo. Aus spitzem Winkel tunnelte der Stürmer Torwart Fährmann zum 1:0. Direkt nach dem Anstoß hätte di Santo beinahe nachgelegt, doch sein Schuss aus 14 Metern halblinker Position klatschte an den rechten Pfosten (17.).

In der Folge besetzten die Königsblauen die Positionen im Mittelfeld neu (Boateng auf die Sechs, Draxler auf die Zehn sowie Goretzka nach links) und entwickelten so mehr Offensivpower. Fortan begegneten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe. Nach einer guten halben Stunde schlugen dann die Gäste zu: Obasi flankte von der rechten Strafraumkante nach innen, wo Prödels Kopfballabwehr genau vor die Füße von Goretzka flog. Dessen Gewaltschuss aus 15 Metern zentraler Position schlug unhaltbar im Tor ein (33.). Bremen war nun kurz ungeordnet und kassierte beinahe den Rückstand: Obasi scheiterte mit einem Alleingang an Wolf. Den Nachschuss von Goretzka kratzte Prödl gerade noch von der Linie (35.). Bis zum Halbzeitpfiff blieb die Begegnung unterhaltsam, temporeich und umkämpft.

Ansehnliche Neutralisation im Mittelfeld

Roman Neustädter & Leon Goretzka
Gewaltschuss: Schalkes Leon Goretzka (re.) bejubelt seinen Treffer zum 1:1 mit Roman Neustädter.
© Getty ImagesZoomansicht

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie ausgeglichen und kurzweilig. Zwar blieb es in den Strafräumen weitestgehend ruhig, dafür bekämpften sich beide Mannschaften mit viel Leidenschaft im Mittelfeld. Drangphasen wechselten sich immer wieder ab. Schalke hatte die beste Möglichkeit durch einen 20-Meter-Knaller von Huntelaar, den Wolf erst im Nachfassen entschärfte (49.). Werder verzeichnete hingegen Halbchancen durch Makiadi (53.) und Joker Gebre Selassie (59.).

In der Zwischenzeit musste Torschütze di Santo mit einer Verletzung am rechten Knöchel runter (56.). Fortan agierte Werder im 4-4-2-System mit einer flachen Vier statt einer Raute im Mittelfeld. Keller schickte mit Meyer eine frische Offensivkraft auf den Rasen (72.), um das Offensivspiel seiner Mannschaft für die Schlussphase noch einmal zu beleben. Dutt tat es ihm gleich und brachte wenig später Petersen (82.).

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Bremer Powerplay

Diese Maßnahme sollte die Schlussminuten noch einmal beleben und entfachte ein Powerplay der Hanseaten: Fährmann rettete erst mit einer Fußabwehr gegen Junuzovic (83.). Das nächste Duell dieser beiden Akteure noch in der selben Minute, als Junuzovic aus 18 Metern eine Dampfwumme abfeuerte, doch Fährmann entschärfte mit einer spektakulären Parade. Garcia versuchte sein Glück aus 20 Metern, doch wieder war Fährmann zu Stelle, als er den abgefälschten Schuss noch um den Pfosten drehte (88.). So blieb es beim 1:1.

Am nächsten Samstag (15.30 Uhr) ist Bremen in Mainz zu Gast. Schalke ist bereits am Freitag (20.30) gegen Frankfurt gefordert.

1. Bundesliga, 2013/14, 29. Spieltag
Werder Bremen - FC Schalke 04 1:1
Werder Bremen - FC Schalke 04 1:1
Luftduell

Schalkes Ayhan gegen Elia (unten)
© Getty Images

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05.04.14
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Werder Bremen
Aufstellung:
Wolf (3) - 
Fritz (3,5)        
Prödl (3,5) , 
Caldirola (4) , 
Garcia (2,5) - 
Bargfrede (3) - 
Junuzovic (2,5) , 
Makiadi (2) - 
Hunt (3) - 
Elia (2,5)    
di Santo (2)            

Einwechslungen:
56. Gebre Selassie (4) für di Santo
82. Petersen für Elia
89. Obraniak für Fritz

Trainer:
Dutt
FC Schalke 04
Aufstellung:
Fährmann (2) - 
Hoogland (4,5)    
Ayhan (3,5)    
Matip (2,5) , 
Kolasinac (3) - 
Goretzka (3)    
Neustädter (4) - 
Obasi (4)    
K.-P. Boateng (3,5) , 
Draxler (3,5) - 
Huntelaar (4)        

Einwechslungen:
72. M. Meyer für Obasi
89. Szalai für Huntelaar

Trainer:
Keller

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
di Santo (15., Rechtsschuss, Elia)
1:1
Goretzka (33., Rechtsschuss)
Gelbe Karten
Bremen:
di Santo
(5. Gelbe Karte, gesperrt)
Schalke:
Ayhan
(2. Gelbe Karte)
,
Hoogland
(2.)

Spieldaten

Werder Bremen       FC Schalke 04
Tore 1 : 1 Tore
 
Torschüsse 19 : 9 Torschüsse
 
gespielte Pässe 334 : 436 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 235 : 333 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 99 : 103 Fehlpässe
 
Passquote 70% : 76% Passquote
 
Ballbesitz 44% : 56% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 52% : 48% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 17 : 20 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 18 : 17 Gefoult worden
 
Abseits 2 : 2 Abseits
 
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Spielinfo

Anstoß:
05.04.2014 15:30 Uhr
Stadion:
Weser-Stadion, Bremen
Zuschauer:
42100 (ausverkauft)
Spielnote:  2
temporeich und umkämpft bis zum Schluss, die spielerischen Akzente kamen vor allem von Werder.
Chancenverhältnis:
7:3
Eckenverhältnis:
9:4
Schiedsrichter:
Peter Sippel (München)   Note 4
lag bei der Beurteilung von Zweikämpfen oft falsch. Richtig, dass er die Rempler von Matip gegen Prödl (71.) sowie Garcia gegen Huntelaar (80. )gleich bewertet und nicht mit Elfmeter geahndet hat.
Spieler des Spiels:
Franco di Santo
Traf zur Führung und kurz darauf den Pfosten (17.), strahlte stets Gefahr und Präsenz aus.
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