Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
Nicht registriert?

Eintracht Frankfurt

 - 

Borussia Dortmund

 

3:3 (0:2)

Seite versenden

Eintracht Frankfurt
Borussia Dortmund
1.
15.
30.
45.


46.
60.
75.
90.














Aufsteiger holt leistungsgerechtes Remis

Anderson-Kopfball belohnt die Eintracht

Durch eine starke zweite Halbzeit mit hohem Unterhaltungswert hat sich Aufsteiger Eintracht Frankfurt gegen den Deutschen Meister Borussia Dortmund einen Punkt verdient. Die Hessen kamen nach 0:2-Pausenrückstand noch auf ein 3:3 und sind damit in dieser Saison weiterhin ungeschlagen. Den Borussen brachte das Spiel gegen den Liganeuling nicht die erhoffte Wiedergutmachung nach der ersten Saisonniederlage gegen den HSV.

Alexander Meier (re., Eintracht) im Kopfballduell mit Lukasz Piszczek (BVB)
Augen zu und durch: Frankfurts Alexander Meier gewinnt das Kopfballduell gegen Lukasz Piszczek.
© picture allianceZoomansicht

Bei der Frankfurter Eintracht konnte Trainer Armin Veh nach dem 2:1-Sieg in Nürnberg nicht auf den am Oberschenkel verletzten Occean zurückgreifen. Für ihn begann Hoffer, der bereits gegen den FCN die Position übernommen hatte. Schwegler konnte nach seiner Platzwunde allen Befürchtungen zum Trotz von Beginn an starten. Auf Seiten der Dortmunder verordnete Trainer Jürgen Klopp nach der 2:3-Niederlage in Hamburg Mittelfeldmann Götze eine Pause. Blaszczykowski begann für ihn im rechten offensiven Mittelfeld, Perisic rückte auf links und Reus bildete die Zentrale.

Frankfurt begann die Partie gegen den amtierenden Deutschen Meister ohne Respekt. Das Team zeigte sich schnell im Umschalten und machte bereits in den Anfangsminuten Betrieb. Erst nach einiger Zeit fand der BVB zu seinem Spiel, übernahm das Kommando und versuchte, den Frankfurtern über Ballbesitz ihr Spiel aufzudrücken. Das Tempo der Partie blieb hoch, da beide Teams aber in der Defensive sicher standen, blieben Torchancen Mangelware.

Das änderte sich nach 25 Minuten: Piszczek zog von der rechten Außenbahn nach innen und hielt per Rechtsschuss drauf. Oczipka und Anderson fälschten den Schuss mit ihrem Klärungsversuch unhaltbar für Trapp ab - 1:0. Nur drei Minuten später legte der Deutsche Meister nach. Erneut lief Piszczek über die Außenbahn, legte dieses Mal aber zurück zu Reus, der per Direktabnahme auf 2:0 erhöhte.

Diesen Doppelschlag musste die Eintracht zunächst verdauen, gab sich aber nicht auf. Ein Meier-Freistoß landete nur knapp neben dem Pfosten (30.) und wieder Meier konnte einen Querpass von Rode nicht kontrolliert auf das Tor bringen (39.). Da Subotic klärte, als Weidenfeller eine Oczipka-Flanke durch die Finger rutschte (43.), blieb es bei der Dortmunder 2:0-Führung.

- Anzeige -

Drei Wahnsinnsminuten bringen Frankfurt zurück

Den zweiten Durchgang begann der BVB mit Götze anstelle von Reus, der angeschlagen in die Pause gegangen war. Die ersten Minuten gehörten aber den Frankfurtern. In der 49. Minute führte ein schneller Konter zum Anschlusstreffer der Frankfurter. Schwegler schickte Inui, der mit Übersicht auf Aigner weitergab. Der zog von der rechten Außenbahn in die Mitte und traf mit einem satten Schuss. Die Hausherren hatten Blut geleckt und legten gleich drei Zeigerumdrehungen später das 2:2 nach. Dieses Mal bediente Aigner Inui, der per Kopf zum Ausgleich traf.

Jubel der Frankfurter Mannschaft
Großer Jubel bei den Frankfurtern, die auch im fünften Spiel ohne Niederlage bleiben.
© picture alliance

Dortmund ließ sich durch den Frankfurter Sturmlauf kaum beeindrucken und ging im direkten Anschluss wieder in Führung. Der eingewechselte Götze gewann den Ball gegen Anderson und schlenzte das Leder ins Tor - 3:2 für den BVB. Anschließend beruhigte sich die Partie ein wenig, hatte durch einen von Trapp parierten Götze-Schuss (56.) und eine Glanzparade von Weidenfeller gegen Zambrano (66.) aber weitere Höhepunkte.

Die Eintracht zeigte sich auch weiterhin hochmotiviert, spielte munter nach vorne und setzte immer wieder Nadelstiche. In der 73. Minute wurde der Einsatz der Hessen belohnt: Nach einem kurzen Eckball von Inui brachte Oczipka den Ball vor das Tor, wo Anerson seinen Bewachern entkommen war und per Kopf zum 3:3 einnickte. Zwar kamen die Borussen durch Götze (87.) und einen Anderson-Fehler (90.) noch gefährlich vor das Tor von Trapp, letztlich blieb es aber beim angesichts der zweiten Hälfte leistungsgerechten Remis.

Am 6. Spieltag hat Frankfurt am Sonntag gegen Freiburg ein Heimspiel vor der Brust (15.30 Uhr). Dortmund bestreitet bereits am Samstag (18.30 Uhr) ein Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach .

25.09.12
 
- Anzeige -

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Eintracht Frankfurt
Aufstellung:
Trapp (2,5) - 
S. Jung (3) , 
Zambrano (2,5)    
Anderson (4)    
Oczipka (4,5) - 
Schwegler (1)        
Rode (3) - 
Aigner (2,5)        
Meier (3,5)    
Inui (2,5)    
Hoffer (4)    

Einwechslungen:
59. Matmour (4,5) für Hoffer
85. Kittel für Aigner
90. Lanig für Meier

Trainer:
Veh
Borussia Dortmund
Aufstellung:
Weidenfeller (4) - 
Piszczek (2,5)    
Subotic (4) , 
Hummels (4) , 
Schmelzer (5) - 
Leitner (3) , 
Kehl (3,5)    
Blaszczykowski (3,5)    
Reus (3)        
Perisic (4,5)    
Lewandowski (4)    

Einwechslungen:
46. M. Götze (1,5)     für Reus
68. Großkreutz für Perisic
85. Gündogan für Blaszczykowski

Trainer:
Klopp

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Piszczek (25., Linksschuss, Hummels)
0:2
Reus (28., Rechtsschuss, Piszczek)
1:2
Aigner (49., Rechtsschuss, Inui)
2:2
Inui (51., Kopfball, Aigner)
2:3
M. Götze (54., Rechtsschuss)
3:3
Anderson (73., Kopfball, Oczipka)
Gelbe Karten
Frankfurt:
Zambrano
(2. Gelbe Karte)
,
Schwegler
(1.)
Dortmund:
Lewandowski
(1. Gelbe Karte)

Besondere Vorkommnisse
Dortmunds Trainer Klopp wegen Reklamierens auf die Tribüne verwiesen (90./+2).

Spielinfo

Anstoß:
25.09.2012 20:00 Uhr
Stadion:
Commerzbank-Arena, Frankfurt
Zuschauer:
51500 (ausverkauft)
Spielnote:  1
Spektakel pur: unglaubliches Tempo, rasante Umschaltaktionen, dramatische Strafraumszenen, tolle Tore. Fußball mit schnellen Ballwechseln wie im Tennis!
Chancenverhältnis:
6:8
Eckenverhältnis:
5:4
Schiedsrichter:
Florian Meyer (Burgdorf)   Note 2
war extrem gefordert, zog seine klare Linie aber konsequent durch. Vertretbar, Zambranos Armbewegung gegen Lewandowski nur mit Gelb zu ahnden (57.).
Spieler des Spiels:
Pirmin Schwegler
Sicherte ab, räumte ab, rieb sich auf, trieb mit an - das alles mit einem blaue Auge.
- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

- Anzeige -