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SpVgg Greuther Fürth

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Fortuna Düsseldorf

 
SpVgg Greuther Fürth

0:2 (0:2)

Fortuna Düsseldorf
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SpVgg Greuther Fürth
Fortuna Düsseldorf
1.
15.
30.
45.




46.
60.
75.
90.









Fürth verschläft erste Hälfte - Fortuna bleibt ohne Gegentreffer

Fink mit Köpfchen, Ilsö mit Näschen

Fortuna Düsseldorf schrieb seine phänomenale Erfolgsgeschichte fort und setzte sich im Aufsteiger-Duell bei der SpVgg Greuther Fürth dank exzellenter Defensive und effizienter Angreifer mit 2:0 durch. Die Franken verschliefen die erste Hälfte vollends, steigerten sich dann zwar nach der Pause erheblich, konnten die Nuss letztlich aber nicht mehr knacken und müssen folglich weiter auf das erste Heimtor und die ersten Heimpunkte in der Bundesliga warten.

Fink (2.v.re.) köpft zum 1:0 ein
Lufthoheit: Fink (2.v.re.) köpft zum 1:0 ein.
© Getty ImagesZoomansicht

Fürths Trainer Michael Büskens brachte nach dem 1:1 in Wolfsburg Pektürk auf der linken Außenbahn anstelle von Prib. Düsseldorfs Coach Norbert Meier beließ es ebenfalls bei einem Wechsel: Im Vergleich zum 0:0 gegen Freiburg spielte Ilsö für Voronin.

Auch in Fürth vertraute die Fortuna auf ihre Abwehrstärke und begann eher defensiv. Anders, als in den Spielen zuvor, igelten sich die Düsseldorfer aber nicht vollends in der eigenen Hälfte ein - vielmehr setzten sie immer mal wieder punktuell eigene Angriffe. Mehr als Halbchancen von Ilsö (7.) und Schahin (14.) sprangen zunächst jedoch nicht heraus. Auf der Gegenseite hatte die SpVgg mehr Ballbesitz, konnte daraus aber kein Kapital schlagen. Der Weg zum gegnerischen Tor war wie vernagelt. Die Franken kamen weder mit Kurzpassspiel über die Flügel noch mit langen Bällen auf Azemi durch. Das größte Problem der Kleeblättler war, dass man zu lange brauchte, um den Ball nach vorne zu tragen. Die Gäste hatten einfach immer wieder genügend Zeit, um sich zu sortieren.

Die Fürther taten sich immens schwer gegen die exzellent verteidigenden Düsseldorfer, die in der ersten halben Stunde im Grunde nur einen relativ harmlosen Fernschuss von Petsos (23.) zuließen. Meier konnte mit der Vorstellung seiner Schützlinge vollauf zufrieden sein, zumal sie nach 26 Minuten in Führung gingen: Sararers Befreiungsschlag wurde abgefangen, van den Bergh flankte in die Mitte zu Fink, der aus 15 Metern ins linke Eck einköpfte. Die Rechnung der Fortuna war voll aufgegangen, und es ging weiter nach dem Gusto der Gäste.

Die SpVgg agierte viel zu umständlich, leistete sich zudem zu viele Fehlpässe und rannte sich oftmals fest. Nur über Fernschüsse flackerte so etwas wie Gefahr auf (Edu, 32.). Deutlich besser machten es die Gäste, die in der 33. Minute erneut zuschlugen: Bei einem Konter spielten die Düsseldorfer eine Überzahlsituation gekonnt aus - Ilsö bewies den richtigen Riecher, lief sich in Position und vollstreckte zum 2:0. Das war ein echter Wirkungstreffer, denn danach ließen die Franken die Schultern hängen und verloren völlig den Faden. Die Fortunen indes spielten weiterhin clever und brachten den komfortablen Vorsprung locker in die Pause.

Fürth will's wissen - Düsseldorfer spielen äußerst clever

Düsseldorfs Ilsö (2.v.li.) wird beglückwünscht
Umringt: Düsseldorfs Ilsö (2.v.li.) wird beglückwünscht.
© Getty Images

Büskens reagierte in der Halbzeit und brachte mit Baba und Prib zwei frische Spieler für die zweiten 45 Minuten. Die Maßnahme schien zu fruchten, denn die Kleeblättler kamen deutlich energischer und dynamischer aus der Kabine. Fürth wollte es nun wissen, musste aber gleich eine Schrecksekunde überstehen - Kruses Schlenzer verfehlte sein Ziel nur knapp (47.). Danach verlagerten die Franken das Geschehen allerdings in die gegnerische Hälfte und kamen zu klaren optischen Vorteilen, zu nennenswerten Torchancen kamen sie trotzdem weiterhin nicht. Die bis dato beste Gelegenheit der Hausherren war ein von Malezas abgefälschter Ball, den Giefer noch von der Linie kratzte (56.).

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Der agile Prib riss die Partie jedoch zusehends an sich und stellte sich als belebendes Element im fränkischen Spiel heraus. Der 22-Jährige sorgte gleich mehrfach für Trubel im gegnerischen Sechzehner (58., 59., 61., 62., 65.). Kurz darauf musste Giefer gegen Azemi sein ganzes Können aufbieten, um seinen Kasten sauber zu halten (68.). Der SpVgg, die mittlerweile in allen Belangen die klar bessere Mannschaft war, rannte die Zeit davon. Büskens reagierte und verstärkte mit der Hereinnahme von Asamoah nochmals die Offensive. Gegen die äußerst cleveren Rheinländer war jedoch nichts zu machen. Die Düsseldorfer erlaubten sich keine Fehler, spielten zudem taktisch sehr geschickt, ließen die Uhr herunterlaufen und nahmen die drei Punkte schlussendlich mit nach Hause.

Die SpVgg Greuther Fürth muss am kommenden Samstag in Leverkusen antreten (15.30 Uhr), tags zuvor haben die Düsseldorfer ein Heimspiel gegen den FC Schalke 04 (20.30 Uhr).

25.09.12
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

SpVgg Greuther Fürth
Aufstellung:
Grün (4) - 
Nehrig (5)    
Kleine (4) , 
Mavraj (4)        
Schmidtgal (5)    
Petsos (4)    
Fürstner (5) - 
Sararer (5) , 
Pektürk (4) - 
Edu (5)    
Azemi (4)

Einwechslungen:
46. Prib (2) für Petsos
46. Baba (3) für Schmidtgal
74. Asamoah für Edu

Trainer:
Büskens
Fortuna Düsseldorf
Aufstellung:
Giefer (2,5) - 
Levels (3) , 
Malezas (3) , 
Langeneke (3) , 
Bodzek (3)    
O. Fink (2,5)    
R. Kruse (4)    
Ilsö (2,5)        
Lambertz (4)    
Schahin (3,5)        

Einwechslungen:
63. D.-R. Cha für R. Kruse
71. Reisinger für Schahin
90. Bellinghausen für Ilsö

Trainer:
Meier

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
O. Fink (26., Kopfball, J. van den Bergh)
0:2
Ilsö (33., Rechtsschuss)
Gelbe Karten
Fürth:
Nehrig
(1. Gelbe Karte)
,
Mavraj
(2.)
Düsseldorf:
Schahin
(3. Gelbe Karte)
,
Bodzek
(2.)

Spielinfo

Anstoß:
25.09.2012 20:00 Uhr
Stadion:
Trolli-Arena, Fürth
Zuschauer:
16573
Spielnote:  4
wenige Torraumszenen, wenig Spannung, erst in der zweiten Halbzeit mit mehr Tempo.
Chancenverhältnis:
3:2
Eckenverhältnis:
4:2
Schiedsrichter:
Tobias Welz (Wiesbaden)   Note 2,5
setzte mit der frühen Gelben Karte gegen Schahin (4.) gleich die Grenze. Ohne größere Probleme in einer bisweilen intensiv geführten Partie, übersah aber Babas Tätlichkeit an Cha (82.).
Spieler des Spiels:
Johannes van den Bergh
Defensiv sicher, unermüdlicher Antreiber, tolle Flanke vor dem Führungstor.
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