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Bayer 04 Leverkusen

 - 

SC Freiburg

 

0:2 (0:1)

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Bayer 04 Leverkusen
SC Freiburg
1.
15.
30.
45.


46.
60.
75.
90.












Bayer mit schwacher Leistung

Dank Schuster und Caligiuri - SCF weiter im Aufwärtstrend

Der SC Freiburg bleibt dank eines hochverdienten 2:0-Erfolgs in Leverkusen in der Erfolgsspur. Gegen die taktisch disziplinierten Breisgauer ließ es Bayer an kämpferischer und spielerischer Klasse vermissen. Nach vier Niederlagen in Folge droht Robin Dutt und seiner Elf nun der Absturz aus den internationalen Plätzen.

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André Schürrle, Matthias Ginter (re.)
Mit resoluter Zweikampfführung macht hier Matthias Ginter (re.) André Schürrle das Leben schwer.
© Getty Images Zoomansicht

Robin Dutt musste seine Startelf nach dem 0:2 in Gelsenkirchen zweimal umstellen. Da Costa (Muskelfaserriss) und Schwaab (Bruch des Schienbeinkopfs) mussten passen. Friedrich rückte neu in die Innenverteidigung. Castro übernahm die rechte Abwehrseite. Derdiyok bekam die Chance als zweiter Angreifer neben Kießling.

Beim SC Freiburg setzte Christian Streich auf dieselbe Startelf, die eine Woche zuvor für ein 2:0 gegen Kaiserslautern gesorgt hatte.

Der SC Freiburg startete hellwach in die Partie und störte das Aufbauspiel der Leverkusener bereits tief in der Hälfte Bayers. Caligiuri prüfte Leno früh mit einem Distanzschuss (3.). Die Rheinländer zeigten sich vom laufintensiven Verteidigungsspiel der Gäste beeindruckt und boten dem SCF zugleich selbst Räume. In der 8. Minute konnte Mujdza bis in den Bayer-Strafraum marschieren und legte flach in die Mitte ab. Dort versuchte Castro kunstvoll mit der Hacke zu klären. Doch der Ball landete genau auf dem Kopf von Schuster, der sich mit einem Kopfball ins leere Tor bedankte.

Auch danach kam Bayer zunächst überhaupt nicht zur Entfaltung. Freiburg hatte die Begegnung in dieser Phase gut im Griff, ging aber seinerseits in der Offensive kein Risiko ein. Es dauerte bis in die 33. Minute, ehe Leverkusen durch Rolfes, der Baumann mit einem Schuss vom Strafraumrand zu einer Parade zwang, zur ersten guten Torchance kam. Diese wirkte wie eine Initialzündung. Denn plötzlich entwickelte Bayer mehr Zug zum Tor.

Kurz darauf köpfte Derdiyok aus zehn Metern im hohen Bogen nur knapp am Tor vorbei (35.). Noch in der gleichen Minute zielte Kießling mit einem wuchtigen Schuss vom Strafraumrand nur knapp links neben das Gehäuse. Wenig später verschätzte sich Keeper Baumann bei einer Freistoß-Flanke der Leverkusener, doch Kießlings Kopfball vom Fünfmeterraum ging nicht nur über Baumann, sondern auch knapp über das Tor hinweg (37.). Nach dem Ende der aus Sicht der Dutt-Elf enttäuschenden ersten Hälfte verabschiedeten die Fans in der BayArena ihr Team mit Pfiffen in die Kabine.

Caligiuri darf ungestört treffen

Nach der Pause brachte Robin Dutt Offensivspieler Ortega für Friedrich, dessen Posten in der Innenverteidigung zunächst Reinartz übernahm, der allerdings nur zehn Minuten später selbst zugunsten von Oczipka ausgetauscht wurde. Doch die Wechsel zeigten nicht die erhoffte Wirkung. Denn die Freiburger starteten wie schon in der ersten Hälfte besser.

Daniel Caligiuri (li.)
Daniel Caligiuri (li.) freut sich über seinen satten Schuss zum 2:0.
© Getty Images Zoomansicht

Zwar hatte Castro in der 56. Minute mit einem Schuss aus spitzem Winkel die erste Tormöglichkeit des zweiten Abschnitts für die Rheinländer. Der Deutsch-Spanier übersah dabei allerdings den in der Mitte besser postierten Kießling. Effektiver waren aber die Breisgauer: Caligiuri wurde auf der linken Seite nicht angegriffen, zog nach innen und vollstreckte aus etwa 17 Metern ins rechte obere Toreck (60.).

Der zweite Gegentreffer schien die Leverkusener noch weiter zu verunsichern. Der SCF hingegen wurde immer selbstbewusster. Makiadi per Freistoß (65.) und Schuster aus der Distanz (66.) zielten nur knapp über das Tor. Auf der Gegenseite war es einzig Kießling, der hin und wieder für Gefahr sorgte. Baumann ließ sich aber vom Schuss des Stürmers aus spitzem Winkel in der 67. Minute nicht überraschen.

In den letzten 20 Minuten gelang es der Bayer-Elf nicht mehr, auch nur Ansätze einer Schlussoffensive zu initieren. Gefährlicher waren die Gäste. Guedé zielte aus spitzem Winkel nur knapp links am Tor vorbei (72.). Der Sekunden zuvor eingewechselte Flum scheiterte aus zentraler Position im Strafraum per Kopf an Leno (75.). Danach plätscherte die Begegnung, souverän kontrolliert von der Streich-Elf, dem Ende entgegen.

Leverkusen gastiert am Sonntag in einer Woche in Hamburg. Freiburg erwartet am Samstag den 1. FC Nürnberg.

31.03.12
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Bayer 04 Leverkusen
Aufstellung:
Leno (3) - 
Castro (5) , 
M. Friedrich (5)    
Toprak (4,5) , 
Kadlec (5)    
Reinartz (5)    
Renato Augusto (5,5) , 
Rolfes (5)    
Schürrle (5)    
Derdiyok (5) - 
Kießling (4,5)

Einwechslungen:
46. Ortega (4) für M. Friedrich
56. Oczipka (4,5) für Reinartz
73. Bellarabi für Schürrle

Trainer:
Dutt
SC Freiburg
Aufstellung:
Baumann (3) - 
Mujdza (2,5) , 
Diagne (3) , 
Ginter (4) , 
Sorg (4) - 
Makiadi (2,5) , 
Schuster (2,5)        
Schmid (4,5) , 
D. Caligiuri (3)        
Freis (4)        
Guedé (4)        

Einwechslungen:
74. Flum für Guedé
81. Reisinger     für Freis
88. Jendrisek für D. Caligiuri


Trainer:
Streich

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Schuster (8., Kopfball)
0:2
D. Caligiuri (60., Rechtsschuss)
Gelbe Karten
Leverkusen:
Kadlec
(3. Gelbe Karte)
Freiburg:
Guedé
(1. Gelbe Karte)
,
Ginter
,
Freis
(3.)
,
Reisinger
(2.)

Besondere Vorkommnisse
Die Gelbe Karte für Freiburgs Ginter (68.) wurde vom DFB nachträglich aufgehoben.

Spielinfo

Anstoß:
31.03.2012 15:30 Uhr
Stadion:
BayArena, Leverkusen
Zuschauer:
28342
Spielnote:  5
Leverkusen spielerisch an der Armutsgrenze, Freiburg tat das Nötigste, kontrollierte die Partie und nutzte die Freiräume, die Bayer gewährte.
Chancenverhältnis:
4:4
Eckenverhältnis:
3:1
Schiedsrichter:
Robert Hartmann (Wangen)   Note 4,5
eine eigentlich ordentliche Leistung durch zwei schwere Fehler getrübt: in der 62. Minute übersah er ein elfmeterreifes Foul von Diagne an Kießling, verwarnte in der 68. Minute Ginter statt Übeltäter Schuster.
Spieler des Spiels:
Mensur Mujdza
Große Präsenz auf der rechten Seite, bereitete das erste Tor zielstrebig vor und ließ nach hinten nichts anbrennen.
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