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1. FC Kaiserslautern

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Hamburger SV

 
1. FC Kaiserslautern

0:1 (0:1)

Hamburger SV
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1. FC Kaiserslautern
Hamburger SV
1.
15.
30.
45.



46.
60.
75.
90.











FCK seit 18 Spielen sieglos - Diekmeier verletzt

Jansen sorgt für die Big Points

18 Spiele ohne Sieg - der Abwärtstrend des 1. FC Kaiserlautern hält auch unter Neu-Coach Krassimir Balakov weiter an. Die Pfälzer unterlagen im Keller-Duell zuhause gegen den Hamburger SV in einem umkämpften Spiel mit 0:1 und blieben auch siebten Bundesliga-Heimspiel gegen die Hanseaten ohne Dreier. Die 2. Liga rückt immer näher! Dagegen verschaffte sich der HSV im Abstiegskampf etwas Luft und beendete zugleich die eigene Negativserie von zuletzt sechs sieglosen Spielen in Serie.

Ilicevic (li.), Yahia und Bugera (re.) sehen zu, wie Jansen das 1:0 macht
Und rein damit: Ilicevic (li.), Yahia und Bugera (re.) sehen zu, wie Jansen das 1:0 macht.
© Getty ImagesZoomansicht

Kaiserslauterns Trainer Krassimir Balakov konnte bei seinem Heimdebüt auf den wiedergenesenen Wagner vertrauen. Der Stürmer ersetzte dann sogleich Fortounis, der beim 0:2 in Freiburg noch in der Startelf gestanden hatte.

Hamburgs Coach Thorsten Fink stellte im Vergleich zum 1:2 in Wolfsburg ebenfalls auf einer Position um: Kacar kam im zentralen Mittelfeld für Rincon (Schienbeinverletzung).

Vor allem dem HSV war die jüngste Talfahrt zu Beginn anzumerken. Die Hamburger wirkten extrem nervös, leisteten sich sehr viele leichte Ballverluste und agierten oft zu zögerlich - niemand wollte sich einen Fehler erlauben. Genau das öffnete den Pfälzern aber Tür und Tor: Der FCK machte den besseren Eindruck, agierte mutiger, war zielstrebiger nach vorne und sorgte nach elf Minuten erstmalig für Furore: Nach Sippels flachem Abschlag durfte de Wit förmlich durchs Zentrum spazieren und aus 22 Metern abziehen. Drobny war aber hellwach und parierte den von Mancienne abgefälschten Schuss glänzend.

Danach wachten die Hanseaten endlich auf und stabilisierten sich. Die Partie wurde fortan offener und unterhaltsamer - Bergs Kopfball landete in den Armen von Sippel (16.). Auf der Gegenseite segelte ein weiter Einwurf von rechts durch den Strafraum und landete bei de Wit, der aus elf Metern an Drobny scheiterte (24.).

Es blieb umkämpft. Beim FCK kam der finale Pass nicht an, während sich die Hamburger im Spielaufbau schwer taten und im Mittelfeld den Ball häufig verloren. In der 28. Minute kamen die Norddeutschen dann einmal durch: Aogo durfte gleich zweimal flanken und brachte die Kugel zu Berg. Der Schwede bewies Übersicht und legte quer zu Ilicevic. Dessen Schuss blockte Yahia im eigenen Sechzehner noch mit der Hand ab, der Abpraller landete allerdings bei Jansen - 1:0.

Der Treffer hatte gesessen. Bei den Pfälzern machte sich in der Folge Unzufriedenheit breit: Frust, Meckereien und kleinere Fouls rückten auf die Tagesordnung. Das spielte dem HSV logischerweise in die Karten, die Hamburger schalteten auf Verwaltung um und brachten die knappe Führung sicher in die Halbzeit.

Diekmeier muss ausgewechselt werden - Ilicevic scheitert am Querbalken

Rodnei im Duell mit seinem ehemaligen Kollegen Ilicevic (re.)
Bekannte Gesichter: Rodnei im Duell mit seinem ehemaligen Kollegen Ilicevic (re.).
© Getty Images

Zum Seitenwechsel musste Fink reagieren, Diekmeier hatte bereits zuvor medizinische Behandlung verlangt und konnte offenbar nicht weitermachen. Sala kam neu rein. Der HSV wollte jetzt die Vorentscheidung und hätte durch Jansen (47.) und Kacar (48.) rasch nachlegen können. Jansen war aber zu überrascht und schoss vorbei, während der Serbe per Kopf an Sippel scheiterte. Auf der Gegenseite sauste Tifferts Direktabnahme klar drüber (53.), ehe Sahan unbedrängt aus sieben Metern in Drobny seinen Meister fand (54.).

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Die "Roten Teufel" bewiesen Moral und bemühten sich immerhin um den Ausgleich, nur fehlte es eben wie so oft in dieser Saison an Durchschlagskraft. Auf der Gegenseite sah das schon besser aus: Petric schoss zuerst knapp rechts vorbei (55.) und bekam dann einen Elfmeter nach klarem Check von Sippel nicht zugesprochen (57.), Ilicevic machte es dann zu genau und knallte die Kugel an die Latte (63.).

Weil der HSV nicht nachlegte, blieb es bis zum Schluss ein emotionales und äußerst enges Duell. Der eingewechselte Fortounis konnte Drobny nicht bezwingen (70.), während Wagner nach Fehler von Westermann aus 16 Metern knapp drüber schoss (72.). Je näher der Schlusspfiff rückte, desto nervöser und fehlerbehafteter wurden die Pfälzer. Ansehnlich war die Partie nicht mehr, dafür umso spannender. Tore fielen allerdings keine mehr, sodass dem HSV am Ende der Big Point gelang, auch weil Referee Thorsten Kinhöfer in der 88. Minute ein Foul von Kacar an Sahan im HSV-Strafraum übersah.

Der 1. FC Kaiserslautern ist am kommenden Samstag erneut auf dem Betzenberg gefordert, die TSG Hoffenheim kommt zu Besuch. Hamburg spielt tags darauf gegen Bayer Leverkusen.

31.03.12
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Kaiserslautern
Aufstellung:
Sippel (4) - 
Dick (4) , 
Yahia (5)        
Rodnei (4) , 
Bugera (4)    
Borysiuk (3,5) - 
Sahan (4,5)    
Tiffert (5)    
De Wit (3)    
Derstroff (5)    
Wagner (5)

Einwechslungen:
65. Fortounis     für Derstroff
75. Sukuta-Pasu für De Wit
80. Abel für Yahia

Trainer:
Balakov
Hamburger SV
Aufstellung:
Drobny (2) - 
Diekmeier (4)    
Mancienne (4) , 
Westermann (3)    
Aogo (4) - 
Kacar (4)    
Jarolim (3)    
Ilicevic (4)    
Jansen (3)    
Petric (5)    
Berg (3,5)

Einwechslungen:
46. Sala (5) für Diekmeier
80. Son für Petric
90. + 2 Rajkovic für Ilicevic

Trainer:
Fink

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Jansen (28., Linksschuss, Ilicevic)
Gelbe Karten
K'lautern:
Sahan
(5. Gelbe Karte, gesperrt)
,
Bugera
(4.)
,
Yahia
(1.)
,
Fortounis
(3.)
HSV:
Jarolim
(6. Gelbe Karte)
,
Kacar
(5., gesperrt)

Spielinfo

Anstoß:
31.03.2012 15:30 Uhr
Stadion:
Fritz-Walter-Stadion, Kaiserslautern
Zuschauer:
44745
Spielnote:  5
eine Nervenschlacht auf ganz niedrigem Niveau.
Chancenverhältnis:
5:7
Eckenverhältnis:
10:5
Schiedsrichter:
Thorsten Kinhöfer (Herne)   Note 5
stark, bei Yahias Handspiel (28.) vor dem 0:1 den Vorteil abzuwarten. Zwei eklatante Fehler aber schmälerten die starke Spielleitung. Als Sippel Petric umrammte, hätte es Rot für den Keeper und Elfmeter für den HSV geben müssen, bei Kacars Attacke gegen Sahan (88.) verweigerte er dem FCK einen klaren Strafstoß.
Spieler des Spiels:
Jaroslav Drobny
Großartig gegen De Wit (11.), stark gegen Sahan (54.), hielt den HSV im Spiel.
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