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1. FC Köln

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Bayer 04 Leverkusen

 
1. FC Köln

2:0 (0:0)

Bayer 04 Leverkusen
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1. FC Köln
Bayer 04 Leverkusen
1.
15.
30.
45.


46.
60.
75.
90.











Leverkusen verpasst letzte Chance auf die Meisterschaft

Novakovic schießt Köln in Karnevalslaune

Köln sicherte sich im Rheinderby gegen den haushohen Favoriten nicht unverdient drei eminent wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg. Interimscoach Volker Finke feierte damit ein perfektes Comeback als Bundesliga-Trainer. Leverkusen, lange Zeit überlegen, ließ sich durch den ersten Gegentreffer aus dem Rhythmus bringen und verpasste damit die letzte Chance auf die Meisterschaft.

Vorteil Köln: Lukas Podolski setzt sich hier gegen Leverkusens Schwaab durch.
Vorteil Köln: Lukas Podolski setzt sich hier gegen Leverkusens Schwaab durch.
© Getty ImagesZoomansicht

FC-Übergangstrainer Volker Finke änderte sein Team im Vergleich zur 1:4-Niederlage in Wolfsburg wie folgt: Pezzoni und Petit ersetzten im defensiven Mittelfeld Lanig und Yabo. Zudem spielten Chihi und Podolski an Stelle von Freis und Clemens.

Leverkusens Trainer Jupp Heynckes brachte nach dem knappen 2:1-Sieg über 1899 Hoffenheim Castro für Rolfes (Bank).

Köln begann heißblütig, ging hoch motiviert in die Partie. Der FC griff früh an, spielte nach Balleroberung schnell und schnörkellos nach vorne. Bayer war dagegen zunächst um Spielkontrolle bemüht, verschleppte das Tempo, ließ den Ball durch die eigenen Reihen zirkulieren.

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Bayer kam in der Offensive nicht richtig ins Spiel, die aggressive (aber nicht unfaire) Gangart der aufmerksamen Geißböcke schmeckte der Heynckes-Elf nicht. Doch auch Köln fand keinen Weg in den Bayer-Strafraum.

Die erste echte Chance gehörte dem spielerisch reiferen Leverkusen: Toller Pass von Ballack steil zu Castro, der den Ball kunstvoll annahm und aus 15 Metern nur knapp neben den linken Winkel schoss (25.).

Leverkusen gab mehr und mehr den Ton an, Köln war zum Reagieren verurteilt, kam kaum zum Agieren. Gefahr für Torhüter Rensing gab es aber genauso wenig wie auf der anderen Seite für Adler.

Mehr als Kampfgeist und bedingungslosen Einsatzwillen hatte Köln den spielerisch haushoch überlegenen Gästen über weite Strecken nicht entgegenzusetzen. Zur Absicherung des Tores reichte es aber.

Bayer hatte sich offenbar einiges vorgenommen für die zweite Hälfte, legte gleich nach Wiederbeginn nochmal einen Gang zu und wäre beinahe belohnt worden: Super Pass von Renato Augusto in die Gasse zu Kießling, der aus neun Metern halblinker Position an die Unterkante der Latte schoss (52.)!

Leverkusen rannte gegen eine Wand an, Köln stand mit fast allen Spielern um den Strafraum. Aus dem Spiel heraus tat sich Bayer schwer, den Riegel zu knacken. Nach einem Eckball kam Kadlec aber zum Kopfball, verfehlte den linken Winkel nur um Zentimeter (62.).

Kurz darauf hatten die Bayer-Fans den Torschrei auf den Lippen. Kießling legte per Kopf für Ballack ab, der aus einem Meter Entfernung am Kölner Keeper mit seinem Kopfball scheiterte. Klasse Tat von Rensing (65.). Wie aus heiterem Himmel ging aber Köln in Führung: Brecko steckte durch für Novakovic, der allein vor Adler mit rechts unter die Latte traf (67.). Leverkusens Coach Heynckes reagierte und brachte mit Derdiyok und Barnetta zwei frische Kräfte.

Die Führung beflügelte Köln, das nun viel mutiger agierte. Nun lief Leverkusen phasenweise der Musik hinterher und musste defensiv alles aufbieten, um nicht das 0:2 zu kassieren. Pech hatte die Werks-Elf allerdings, als ein abgefälschter Distanzschuss von Renato Augusto an den rechten Innenpfosten klatschte (75.).

Aber es kam noch dicker für die Heynckes-Elf: Petit schoss einen Freistoß hart aufs Tor, Adler klatschte ab, direkt vor die Füße von Novakovic, der den Doppelpack schnürte (82.)! Allerdings aus Abseitsposition.

Der FC brachte den Vorsprung geschickt über die Zeit und fuhr drei eminent wichtige Zähler im Abstiegskampf ein. Bayer hatte mit zwei Pfostentreffern und dem zweiten Gegentreffer Pech und hätte bei einem Handspiel von Chihi im Strafraum nach Freistoß von Vidal auch einen Strafstoß zugesprochen bekommen können.

Am kommenden Samstag (15.30 Uhr) gastiert der 1. FC Köln in Frankfurt, während Bayer Leverkusen den Hamburger SV empfängt.

30.04.11
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Köln
Aufstellung:
Rensing (2) - 
Brecko (3) , 
Geromel (3,5)    
Mohamad (3,5) , 
Eichner (4)    
Pezzoni (4)    
Petit (3,5)    
Chihi (5)    
Jajalo (4) - 
Podolski (5)    
Novakovic (2)        

Einwechslungen:
79. Freis für Chihi
85. Matuschyk für Pezzoni
87. McKenna für Petit

Trainer:
Finke
Bayer 04 Leverkusen
Aufstellung:
Adler (5) - 
Vidal (3) , 
Schwaab (4) , 
Hyypiä (2,5)    
Kadlec (3,5) - 
L. Bender (3,5)        
Ballack (3) - 
Sam (5)    
Castro (3,5)    
Kießling (5)    

Einwechslungen:
70. Derdiyok für Castro
70. Barnetta für Sam
77. Rolfes für L. Bender

Trainer:
Heynckes

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Novakovic (67., Rechtsschuss, Brecko)
2:0
Novakovic (82., Rechtsschuss, Petit)
Gelbe Karten
Köln:
Geromel
(7. Gelbe Karte)
,
Eichner
(3.)
Leverkusen:
Kießling
(3. Gelbe Karte)
,
L. Bender
(3.)

Spielinfo

Anstoß:
30.04.2011 15:30 Uhr
Stadion:
Rhein-Energie-Stadion, Köln
Zuschauer:
50000 (ausverkauft)
Spielnote:  3
nach 45 Minuten Langeweile in der zweiten Hälfte eine Partie mit spielerischen Akzenten und guten Chancen auf Leverkusener und Abschlussqualitäten auf Kölner Seite.
Chancenverhältnis:
2:6
Eckenverhältnis:
1:6
Schiedsrichter:
Deniz Aytekin (Oberasbach)   Note 6
übersah Novakovics Abseitsposition vor dem 2:0 ebenso wie Chihis Handspiel im Kölner Strafraum (53.), zudem ohne klare Linie, auch bei den persönlichen Strafen.
Spieler des Spiels:
Milivoje Novakovic
Tat das, was ein Torjäger tun muss: Der Slowene nutzte seine beiden Torchancen eiskalt.
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