Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
Nicht registriert?

1. FSV Mainz 05

 - 

Eintracht Frankfurt

 
1. FSV Mainz 05

3:0 (3:0)

Eintracht Frankfurt
Seite versenden

1. FSV Mainz 05
Eintracht Frankfurt
1.
15.
30.
45.






46.
60.
75.
90.








FSV nimmt Kurs auf die Europa League

Frankfurt zerfällt in Mainz in alle Einzelteile

Eine Gala-Vorstellung des FSV Mainz im Derby gegen Eintracht Frankfurt wurde bereits nach 45 Minuten mit einem 3:0-Vorsprung gekrönt, der bis zum Schlusspfiff Bestand haben sollte. Frankfurt enttäuschte auf ganzer Linie, konnte am Bruchweg nie wirkliche Gegenwehr leisten und musste zudem die gesamte zweite Hälfte in Unterzahl absolvieren. Die Abstiegssorgen der Eintracht wurden so nicht weniger, während Mainz mächtig Anlauf auf die Europa League nahm.

- Anzeige -
Der Mainzer Kapitän Soto (re.) traf noch vor der Pause wohl beflügelt von der Binde zweifach.
Der Mainzer Kapitän Soto (re.) traf noch vor der Pause wohl beflügelt von der Binde zweifach.
© Getty Images Zoomansicht

FSV-Coach Thomas Tuchel änderte sein Team im Vergleich zum torlosen Remis in Nürnberg auf gleich vier Positionen. Noveski (Wade), Allagui, Caligiuri und Fathir mussten passen, Ivanschitz, Holtby, Kirchhoff sowie Heller waren neu im Team.

Frankfurts Trainer Christoph Daum hielt sich nach dem 1:1 gegen Bayern München mit großen Rochaden zurück, brachte lediglich Meier für Fenin.

Die erste Halbzeit geriet für Eintracht Frankfurt zu einem kompletten Desaster. Lediglich in der Anfangsphase leisteten die Hessen im Derby noch etwas Widerstand, Gekas (3., 8.) zeigte sich vor dem Tor aber zu unschlüssig und Mainz deutete bereits an, sich gegen die launische Diva große Ziele gesetzt zu haben: Soto (6.) und Ivanschitz (14.) rückten in die Nahtstellen der gegnerischen Viererkette, durften aber noch ebenso wenig jubeln wie Heller, der auf Vorlage von Fuchs haarscharf verpasste (15.).

Die Daum-Elf musste früh im Mittelfeld umstellen, da sich Clark an der Wade verletzt hatte (20.) - Fenin kam, Meier rutschte in die Doppelsechs und fortan kamen die Hessen kaum noch zum Atemholen. Ein ums andere Mal zeigte sich das Mittelfeld der Gäste im Spielaufbau überfordert, die Stürmer hingen in der Luft und die Abwehr leistete sich Schwäche um Schwäche. Schürrle und Holtby spielten die Frankfurter schwindelig, Ivanschitz staubte aus kurzer Entfernung locker zum 1:0 ab (26.).

Und es kam noch ärger! Nach einem Foul von Russ gab Fuchs einen Freistoßknaller in Richtung Fährmann ab, der Keeper der Gäste wehrte zu kurz nach vorne ab und Soto bedankte sich artig, schob zum 2:0 locker ein (38.). Minuten später der nächste Nackenschlag. Rode rangelte an der Strafraumgrenze gegen Heller, sah dafür die Rote Karte (43.) und der folgende Freistoß brachte zudem noch das dritte Gegentor: Bungert schob den Abpraller hoch auf links, Soto umspielte Jung problemlos und jubelte danach über seinen Doppelpack (44.).

Jubel nach dem Führungstreffer von Ivanschitz: Mainz zerlegte die Eintracht schon in Durchgang eins.
Jubel nach dem Führungstreffer von Ivanschitz: Mainz zerlegte die Eintracht schon in Durchgang eins.
© picture-alliance

Das Spiel war so nach 45 Minuten schon entschieden. In der zweiten Hälfte versuchte Frankfurt nur noch Schadensbegrenzung zu betreiben, das gelang auch weitgehend, da der Mainzer Druck mit dem komfortablen Vorsprung im Rücken und bei numerischer Überzahl jetzt etwas nachließ. Die wenigen Chancen des zweiten Durchgangs ließ die Tuchel-Elf dann auch recht leichtfertig liegen. Schürrle schoss nach Solo links vorbei, Joker Allagui scheiterte an Fährmann und Holtby setzte den Nachschuss neben das Tor (68.).

Auch die Schlussphase brachte keine neuen Erkenntnisse. Unter dem lautstarken Jubel der Heimfans schaukelte der FSV die restliche Spielzeit mühelos nach Hause, vergab noch die ein oder andere gute Möglichkeit auf das 4:0 (Holtby 75., Schürrle 81., Risse 84.) und feierte nach dem Schlusspfiff einen hochverdienten Derby-Erfolg über ein chancenloses Frankfurter Team, das weiter akut vom direkten Abstieg aus der Liga bedroht bleibt.

Am kommenden Samstag (15.30 Uhr) reist Mainz 05 zu Schalke, während Frankfurt Köln empfängt.

30.04.11
 
- Anzeige -

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FSV Mainz 05
Aufstellung:
Wetklo (3,5) - 
Bungert (3) , 
Svensson (2,5) , 
Kirchhoff (3) , 
Fuchs (2)    
Polanski (2) , 
Soto (1,5)            
Holtby (3,5) , 
Ivanschitz (2,5)        
Schürrle (2,5) - 
F. Heller (3)        

Einwechslungen:
58. Fathi (3) für Fuchs
67. Allagui für F. Heller
76. Risse für Ivanschitz

Trainer:
Tuchel
Eintracht Frankfurt
Aufstellung:
Fährmann (4) - 
S. Jung (5) , 
Rode (6)    
Russ (5) , 
Köhler (6) - 
Schwegler (5,5)        
Clark    
Ochs (5)    
Meier (5)    
Gekas (6)

Einwechslungen:
21. Fenin (5)     für Clark
60. Caio (5) für Meier
85. Vasoski für Schwegler

Trainer:
Daum

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Ivanschitz (26., Linksschuss, Holtby)
2:0
Soto (38., Rechtsschuss, Fuchs)
3:0
Soto (45., Rechtsschuss, Bungert)
Rote Karten
Mainz:
-
Frankfurt:
Rode
(43., Notbremse, F. Heller)

Gelbe Karten
Mainz:
F. Heller
(2. Gelbe Karte)
Frankfurt:
Schwegler
(7. Gelbe Karte)
,
Fenin
(3.)

Spielinfo

Anstoß:
30.04.2011 15:30 Uhr
Stadion:
Bruchwegstadion, Mainz
Zuschauer:
20300 (ausverkauft)
Spielnote:  2,5
Mainz war verantwortlich für viele schöne Spielzüge und etliche Torraumszenen gegen einen bedauernswerten Sparringspartner.
Chancenverhältnis:
11:2
Eckenverhältnis:
5:1
Schiedsrichter:
Wolfgang Stark (Ergolding)   Note 2
ein sehr aufmerksames Gespann, insbesondere bei den vielen Abseitsentscheidungen. Rot für Rodes Notbremse gegen Florian Heller (43.) war hart, aber regelkonform.
Spieler des Spiels:
Elkin Soto
Von der Kapitänsbinde beflügelt: feine Technik, kluge Zweikämpfe und zwei Tore mit dem schwächeren rechten Fuß
- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

- Anzeige -