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Bayern München

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TSG Hoffenheim

 
Bayern München

4:0 (2:0)

TSG Hoffenheim
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Bayern München
TSG Hoffenheim
1.
15.
30.
45.




46.
60.
75.
90.








17. Saisontor von Gomez - TSG-Negativserie beim FCB hält

Robben liefert die Sahnestücke

In einer einseitigen Partie gewann der FC Bayern gegen das harmlose Hoffenheim souverän. Der spielfreudige Rekordmeister legte den Grundstein zum Erfolg mit zwei schnellen Treffern und kontrollierte danach die Begegnung fast nach Belieben. Auch nach Wiederanpfiff blieben die Münchner konzentriert und entschieden das Duell nach einer guten Stunde frühzeitig.

Freud und Leid: David Alaba und Thomas Müller
Freud und Leid: Hoffenheims David Alaba und Bayerns Thomas Müller.
© picture-allianceZoomansicht

Bayern-Trainer Louis van Gaal tauschte nach der 2:3-Niederlage in Köln zweimal Personal aus: Für Ottl und Altintop rückten Robben und Ribery, die erstmals in dieser Saison gemeinsam auf dem Platz stenden, ins Team.

Bei Hoffenheim vertraute Trainer Marco Pezzaiuoli im Vergleich zum 3:2-Heimsieg gegen Kaiserslautern auf Vukcevic an Stelle von Sigurdsson.

Mit einem Auftakt nach Maß aus Sicht des Rekordmeisters begann die Partie in München: Ribery zog von links nach innen und spielte Müller an. Der Nationalspieler verzögerte sein Anspiel auf Robben geschickt und steckte dann halbrechts durch zum Niederländer, dessen Hereingabe Gomez in der Mitte aus fünf Metern über die Linie drückte (2.).

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Hoffenheim, das gegen die Münchner noch nie gewonnen hatte (zwei Unentschieden, drei Niederlagen), versuchte, mit langen Stafetten an Sicherheit zu gewinnen. Daraus resultierte minutenlang viel Ballbesitz, jedoch kaum Vorwärtsentwicklung. Der FCB hatte alles im Griff, präsentierte sich in der Folge äußerst variabel und in prächtiger Spiellaune. Vorsah blockte Schweinsteigers Schuss ab (10.), fast bei jedem weiteren Angriff der Münchner geriet die Abwehr der Gäste ins Schwimmen.

Das zweite Tor des FCB war die logische Folge: Müllers von Vorsah ausgebremstes Solo brachte Ribery in Position, der an Starke scheiterte. Der Franzose setzte nach, spielte wieder zum beweglichen Müller, der Alaba halblinks im Sechzehner austrickste und aus elf Metern ins linke Eck einnetzte (15.).

1899 suchte vergeblich nach dem Schlüssel, die Deckung der Hausherren zu knacken. Bis zum Strafraum waren die Kombinationen teilweise schön anzusehen, dann aber fehlte es an Durchsetzungsvermögen - richtig brenzlig wurde es zunächst für den Rekordmeister nicht. Salihovics Fernschuss rauschte klar drüber (19.), Ibisevics Kopfball mit dem Rücken zum Tor nach einem Freistoß Salihovics ging daneben (24.).

Die van Gaal-Schützlinge kontrollierten die Partie gegen die Gäste, die früh Weis für Rudy gebracht hatten, weiter nach Belieben. Schweinsteiger & Co. zogen phasenweise die Zügel an und blieben dabei stets gefährlich, wenn auch so manches Mal das letzte Puzzleteilchen zu einem weiteren Torerfolg fehlte (Gomez, 33.).

Pranjics Fehlpass ermöglichte dann doch fast den Anschlusstreffer der Kraichgauer (Salihovic, 35.), doch auch das 3:0 war vor der Pause noch im Bereich des Möglichen, wurde aber von Starkes Reflex gegen Schweinsteiger verhindert (38.).

Mit Simunic für den angeschlagenen Vorsah ging es nach Wiederanpfiff bei der Pezzaiuoli-Elf weiter. Wir erinnern uns: Auch in der Vorwoche waren die Bayern in Köln nach souveräner erster Hälfte mit einem 2:0 in die Kabine gegangen, hatten das Heft fahrlässig noch aus der Hand gegeben und 2:3 verloren.

Von derlei Disziplinlosigkeiten in der Defensive war beim FCB diesmal nichts zu spüren. Vielmehr drängten die Gastgeber gegen weiterhin brave Kraichgauer auf das dritte Tor. Robben war kaum mehr zu bremsen, Simunic und auch Beck sahen deswegen jeweils Gelb. Bei einem Konter vergaben Gomez und Müller noch das 3:0 (56.), welches mit einem Glanzstück dem niederländischen Flügelflitzer vorbehalten blieb: Lahm eroberte den Ball im Mittelfeld. Robben schnappte sich die Kugel, spazierte wie in seinen besten Zeiten an fünf Gegenspielern vorbei und schoss aus halblinker Position aus elf Metern flach ins rechte Eck (63.).

Der Ball lief beim Meister mit dem klaren Vorsprung im Rücken wie am Schnürchen, auch wenn er nun teilweise die letzte Konsequenz in der Offensive vermissen ließ. Aber der FCB lieferte seinen Fans so manches Kabinettstückchen und bis zum Ende eine gute Show - auch weil biedere Hoffenheimer an diesem Tage kein ernstzunehmender Gegner war.

Robben produzierte schließlich noch ein weiteres Sahnestück: Ribery entdeckte halblinks vor dem Strafraum sein Pendant auf der anderen Seite, wo der Linksfuß den Ball annahm und das Leder aus 15 Metern in den linken Winkel zirkelte - der Schlusspunkt (81.).

Bayern reist am 19. Februar nach Mainz, Hoffenheim empfängt Besuch aus Köln.

12.02.11
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Bayern München
Aufstellung:
Kraft (3) - 
Lahm (3)    
Tymoshchuk (2,5) , 
Badstuber (2,5) , 
Luiz Gustavo (3,5) - 
Pranjic (3) , 
Robben (1)            
T. Müller (2)    
Ribery (2) - 
Gomez (3)    

Einwechslungen:
84. Hamit Altintop für Robben

Trainer:
van Gaal
TSG Hoffenheim
Aufstellung:
Starke (3,5) - 
Beck (5)        
Vorsah (5)    
Compper (3,5) , 
Ibertsberger (4) - 
Alaba (5,5) - 
Rudy    
Salihovic (4,5)    
Vukcevic (4,5)    
Babel (5) - 
Ibisevic (5,5)

Einwechslungen:
20. Weis (3,5)     für Rudy
46. Simunic (5)     für Vorsah
77. G. Sigurdsson für Vukcevic

Trainer:
Pezzaiuoli

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Gomez (2., Linksschuss, Robben)
2:0
T. Müller (15., Rechtsschuss, Ribery)
3:0
Robben (63., Linksschuss, Lahm)
4:0
Robben (81., Linksschuss, Ribery)
Gelbe Karten
Bayern:
-
Hoffenheim:
Weis
(4. Gelbe Karte)
,
Simunic
(2.)
,
Beck
(3.)
,
Salihovic
(7.)

Spielinfo

Anstoß:
12.02.2011 15:30 Uhr
Stadion:
Allianz-Arena, München
Zuschauer:
69000 (ausverkauft)
Spielnote:  2
tolle Tore, starke Bayern - das sorgte für einen hohen Entertainmentfaktor.
Chancenverhältnis:
8:2
Eckenverhältnis:
8:3
Schiedsrichter:
Peter Gagelmann (Bremen)   Note 4
hatte keine klare Linie bei der Bewertung von Zweikämpfen und zog gnädig die Gelbe Karte, als Simunic mit dem Ellbogen Robben im Gesicht traf (54.).
Spieler des Spiels:
Arjen Robben
Der Mann mit dem linken Zauberfuß schoss zwei schöne Tore, servierte für Gomez und spielte feine Pässe.
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