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TSG Hoffenheim

TSG Hoffenheim

2
:
2

Halbzeitstand
1:0
FC St. Pauli

FC St. Pauli


TSG HOFFENHEIM
FC ST. PAULI
15.
30.
45.

60.
75.
90.











Hoffenheim seit sechs Bundesligaspielen sieglos

Alaba antwortet mit Guneschs Hilfe spät

Die Serie von vier punkt- und torlosen Auswärtsspielen am Stück hat der FC St. Pauli beendet - und trotzdem musste sich der Aufsteiger nach dem 2:2 bei 1899 Hoffenheim als Verlierer fühlen. Nach passiver erster Hälfte steigerten sich die Hamburger mit dem Seitenwechsel, drehten die Partie und kassierten doch noch den bitteren Ausgleichstreffer in der Schlussminute.

Thomas Kessler ist gegen Marvin Compper machtlos
Die Hoffenheimer Führung: Marvin Compper lässt Thomas Kessler keine Abwehrmöglichkeit.
© picture-allianceZoomansicht

Hoffenheims Trainer Marco Pezzaiuoli nahm nach der 1:2-Niederlage in Bremen nur einen personellen Wechsel vor: Salihovic kehrte nach abgesessener Gelbsperre zurück und verdrängte Mlapa auf die Bank. Holger Stanislawski musste auf der anderen Seite Angreifer Ebbers (Bauchmuskelfaserriss) sowie Rothenbach (Patellasehnenprobleme) ersetzen, Naki setzte er zudem auf die Bank. Im Vergleich zum 2:2 gegen Freiburg begannen Asamoah, Thorandt (nach Rotsperre) und Bartels.

Mit dem Anpfiff übernahmen die Hoffenheimer das Spielkommando, St. Pauli kam kaum einmal an den Ball. Dafür verteidigten die Hamburger in der eigenen Hälfte zunächst sehr konzentriert; 1899 ließ zwar die Kugel immer wieder gut laufen, wusste aber auch mangels Tempo mit dem optischen Übergewicht nicht besonders viel anzufangen. Die einzige ernstzunehmende Chance der ersten gut 25 Minuten hätte nicht einmal zählen dürfen: Bei Salihovics Freistoßflanke rückten alle St.-Pauli-Feldspieler raus, und Compper, einer von vier (!) Hoffenheimern im Abseits, vergab überhastet (9.).

Doch der Hoffenheimer Linksverteidiger bekam eine zweite Chance. Der nächste, von Rudy scharf in den Sechzehner getretene ruhende Ball aus dem linken Halbfeld rutschte - vielleicht auch weil Boll im Duell mit Vorsah stürzte - bis zu Compper durch, der sich diesmal aus wenigen Metern nicht zweimal bitten ließ (29.). St. Paulis einziger Versuch einer Antwort bis zur Pause: Kruse prüfte Starke mit einem satten Rechtsschuss (33.). Die Hoffenheimer Führung nach einer wenig begeisternden ersten Hälfte war angesichts des klaren Plus an Ballbesitz letztlich verdient, zu defensiv und fehlerhaft agierten die Gäste.

Mit dem Seitenwechsel nahmen endlich auch Intensität und Unterhaltungswert zu, plötzlich ergaben sich mehr Chancen. Zunächst verhinderte Kessler ein Thorandt-Eigentor (48.), dann stand's plötzlich 1:1: Bei einem der ersten geordneten St.-Pauli-Angriffe steckte Boll auf Asamoah durch. Vorsah ging unfair dazwischen, legte die Kugel damit aber für Kruse auf, der aus zentraler Position flach unten rechts einnetzte und damit St. Paulis vier Auswärtsspiele währende Torlos-Serie beendete (51.). Wenig später traf erst Oczipka das Außennetz (53.), dann Alaba aus bester Position den Ball nicht (55.). Mit anderen Worten: Das Match war nun - dank erhöhtem Offensivgeist der Gäste - offen.

Und St. Pauli wurde mit zunehmender Spieldauer immer mutiger, die Hamburger hatten nun richtig Lunte gerochen. Immer wieder nutzten sie jetzt leichtsinnige Fehler der TSG zu Kontern - so kam Takyi aus gut 20 Metern frei zum Schuss und ließ die Latte erzittern (75.). Und sechs Minuten später war die Partie gedreht! Vorsah verlängerte Oczipkas Flanke zu Asamoah, der die Kugel im Strafraum mit der Brust annahm und an Ibertsberger vorbei unter die Latte knallte. Doch Hoffenheim raffte sich in der Schlussminute noch einmal auf und hatte Glück: Weil Gunesch Alabas 20-Meter-Schuss noch unhaltbar für Kesser abfälschte (90.), holte sich 1899 doch noch einen späten Punkt.

Hoffenheim verschlief fast die komplette zweite Hälfte und musste mit dem 2:2 zufrieden sein. Seit sechs Spielen warten die Kraichgauer damit schon auf einen Bundesliga-Dreier. Am Mittwoch (19 Uhr) geht es zunächst im DFB-Pokal-Viertelfinale bei Energie Cottbus weiter, in der Liga gibt's am Samstag (15.30 Uhr) die nächste Chance. St. Pauli, das erstmals in der laufenden Saison auf den Relegationsplatz abrutschte, empfängt zeitgleich den 1. FC Köln zum Kellerduell.

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

TSG Hoffenheim
Aufstellung:
Starke (3,5) - 
Beck (3,5)    
Vorsah (4,5) , 
Compper (2,5)    
Ibertsberger (5) - 
Weis (3,5)    
Rudy (3)    
Salihovic (4)    
Vukcevic (3,5)    
Alaba (4)    

Einwechslungen:
68. G. Sigurdsson für Rudy
80. Mlapa für Weis
90. + 1 Thomalla für Vukcevic

Trainer:
Pezzaiuoli
FC St. Pauli
Aufstellung:
Kessler (3) - 
Thorandt (3,5)    
Zambrano (3,5) , 
Gunesch (3) , 
Oczipka (3,5) - 
Boll (3,5) , 
M. Lehmann (3,5) - 
M. Kruse (2)        
Takyi (3)    
Bartels (4,5) - 
Asamoah (3)            

Einwechslungen:
77. Naki für M. Kruse
84. Hennings für Asamoah
86. Sukuta-Pasu für Takyi

Trainer:
Stanislawski

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Compper (29., Linksschuss, Rudy)
1:1
M. Kruse (51., Rechtsschuss)
1:2
Asamoah (81., Linksschuss, Oczipka)
2:2
Alaba (90., Linksschuss)
Gelbe Karten
Hoffenheim:
Salihovic
(6. Gelbe Karte)
St. Pauli:
Thorandt
(4. Gelbe Karte)

Spielinfo

Anstoß:
23.01.2011 17:30 Uhr
Stadion:
Rhein-Neckar-Arena, Sinsheim
Zuschauer:
29300
Spielnote:  3,5
nach müder erster Halbzeit nahm die Partie nach der Pause dank der Steigerung der Hamburger Fahrt auf.
Chancenverhältnis:
6:6
Eckenverhältnis:
4:4
Schiedsrichter:
Christian Dingert (Lebecksmühle)   Note 5
fehlerhaftes Spiel, hätte bei der Großchance von Compper auf Abseits entscheiden müssen (9.), übersah vor dem 1:0 im Strafraum ein Foul von Vorsah an Boll, das Abwehrverhalten von Zambrano gegen Vukcevic im Strafraum war elfmeterwürdig.
Spieler des Spiels:
Max Kruse
Große Laufleistung, stets bemüht, das Spiel nach vorne zu tragen. Erzielte den wichtigen Ausgleich.

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