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Werder Bremen

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Eintracht Frankfurt

 

0:0 (0:0)

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Werder Bremen
Eintracht Frankfurt
1.
15.
30.
45.

46.
60.
75.
90.






Engagierte Schaaf-Elf im Abschluss harmlos

Eintracht erkämpft Remis in Bremen

Trotz eines Chancenplus' gegen eine defensiv eingestellte Eintracht reichte es für bemühte Bremer nur zu einem torlosen 0:0 gegen Frankfurt. Die Hessen überließen Werder mehr Spielanteile, verteidigten jedoch clever und konterten von Zeit zu Zeit gefährlich.

Theofanis Gekas (l.), Wesley (r.)
Blieb nach vier Toren in zwei Spiele diesmal ohne Treffer: Gekas (l.), hier gegen Bremens Wesley.
© picture-allianceZoomansicht

Werder-Trainer Thomas Schaaf stellte nach der 0:6-Niederlage in Stuttgart einmal um. Weil Pizarro (Muskelfaserriss) passen musste, spielte Wagner als einzige Spitze. Wesley rückte von rechts in der Abwehr ins Mittelfeld vor. Pasanen stand neu im Team.

Frankfurts Trainer Michael Skibbe verzichtete im Vergleich zum 3:1-Heimsieg über Wolfsburg auf Umstellungen und begann so zum dritten Mal in Serie mit einer identischen Anfangsformation.

Die Bremer begannen stürmisch. Prödl köpfte bereits in der zweiten Minute aus kurzer Distanz nur knapp links am Tor vorbei. Dann spielte Wesley wunderbar Marin steil, der aber frei vor Nikolov direkt zu Wagner weiterleitete, der - offenbar vom nicht ganz exakten Abspiel überrascht - verstolperte (4.). Kurz darauf zwang Marin den Frankfurter Torhüter zu einer Parade (8.).

Danach bekam die passiv agierende Eintracht die Werder-Offensive, bei der Marin und Hunt immer wieder aus dem Mittelfeld mit in den Sturm zu Wagner vorstießen, etwas besser in den Griff. In der 22. Minute hätte Gekas sogar beinahe den Spielverlauf auf den Kopf stellen können, doch der Grieche schoss mit einem Volleyschuss aus zentraler Position über das Tor.

Nach einer halben Stunde stand Gekas dann erneut vor Wiese, weil Prödl zuvor unglücklich ausgerutscht war, doch der Bremer Keeper rettete in höchster Not. Dann erhöhte Werder wieder den Druck. Zwei Minuten später hatte die Eintracht doppelt Glück. Tzavellas klärte ungeahndet mit sehr hohem Bein im Strafraum gegen Wagner. Und narrte zudem mit seiner Bogenlampe beinahe den eigenen Keeper Nikolov, der aber aufmerksam parierte (32.).

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Wenig später köpfte Marin nach feiner Silvestre-Flanke nur um Zentimeter über die Querlatte (34.). In der 38. Minute zog der agile Marin aus halbrechter Position ab, doch Nikolov wehrte mit den Fingerspitzen ab. Aufgrund des Chancenplus der Norddeutschen hätte sich die Eintracht zur Halbzeit daher über einen Rückstand nicht beschweren können.

Bremen mit viel Aufwand, aber ohne Ertrag

Nach dem Seitenwechsel änderte sich wenig am Spielgeschehen. Werder hatte mehr vom Spiel, agierte bis zum SGE-Strafraum bisweilen gefällig. Doch im Abschluss fehlte es der Schaaf-Elf an kreativen Ideen und Durchschlagskraft.

Die erste Chance im zweiten Abschnitt hatte die Eintracht durch einen Gekas-Kopfball (49.). Dann aber kam Werder. Erst geriet Jensen ein Abschluss aus 18 Metern zu schwach (52.), dann verpasste Marin eine Hunt-Hereingabe nur um Haaresbreite (53.). Ein Frings-Aufsetzer aus der Distanz flog nur knapp links am Tor vorbei (56.).

Gut zehn Minuten später war es erneut der Werder-Kapitän, der aus der Distanz abzog und Nikolov diesmal sogar zu einer Parade zwang (67.). Weil die Eintracht am und im eigenen Strafraum nur wenig zuließ, blieben Distanzschüsse das bevorzugte Bremer Mittel. So auch in der 72. Minute, als Nikolov gegen einen Weitschuss von Jensen gefordert war.

In der Schlussphase sorgte die Eintracht gegen müde werdende Bremer noch einmal für Entlastung. Gekas zielte vom Strafraumrand aber über das Tor (73.), Altintop scheiterte mit einem artistischen Versuch eines Seitfallziehers (77.). Dann rutschte Wiese ein scharfer Schwegler-Schuss ab, doch Prödl rettete vor dem einschussbereiten Gekas (78.), ein Kopfball des Griechen nach der anschließenden Ecke ging nur knapp rechts vorbei (79.). Letztlich blieb es beim torlosen Remis.

Für beide Teams geht es nächsten Samstag (15.30 Uhr) in der Bundesliga weiter. Werder Bremen muss beim FC Schalke 04 antreten. Eintracht Frankfurt empfängt zeitgleich 1899 Hoffenheim.

13.11.10
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Werder Bremen
Aufstellung:
Wiese (3) - 
Pasanen (4)    
Mertesacker (3) , 
Prödl (3,5) , 
Silvestre (3) - 
Frings (2,5)    
Wesley (2) , 
D. Jensen (4) - 
Hunt (4) - 
Wagner (5)    
Marin (3,5)

Einwechslungen:
68. Arnautovic für Wagner

Trainer:
Schaaf
Eintracht Frankfurt
Aufstellung:
Nikolov (2,5) - 
S. Jung (3,5) , 
Franz (3)    
Russ (2) , 
Tzavellas (3,5) - 
Schwegler (3) , 
Köhler (4) - 
Ochs (4)        
Caio (3) , 
Gekas (4)    

Einwechslungen:
46. Vasoski (3,5) für Franz
73. Steinhöfer für Ochs
90. Fenin     für Gekas

Trainer:
Skibbe

Tore & Karten

 
Torschützen
keine
Gelbe Karten
Bremen:
Pasanen
(1. Gelbe Karte)
Frankfurt:
Fenin
(1. Gelbe Karte)

Spielinfo

Anstoß:
13.11.2010 15:30 Uhr
Stadion:
Weser-Stadion, Bremen
Zuschauer:
34000
Spielnote:  3,5
ein leidenschaftlich geführtes Kampfspiel, das spielerisch Wünsche offen ließ.
Chancenverhältnis:
8:5
Eckenverhältnis:
10:3
Schiedsrichter:
Manuel Gräfe (Berlin)   Note 4
brachte mit falschen Pfiffen auf beiden Seiten Hektik ins Spiel, schlechte Vorteilsauslegung, verbesserungswürdige Abstimmung mit den Assistenten, zum Glück keine spielentscheidenden Fehler.
Spieler des Spiels:
Marco Russ
Sicher im Kopfball, stark im Zweikampf. Der Innenverteidiger bestach außerdem mit Übersicht in Bremens Druckphase.
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