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FC Schalke 04
Eintracht Frankfurt
1.
15.
30.
45.

46.
60.
75.
90.


















Schalke siegt zum dritten Mal in Folge - Nikolov verletzt

Magath beweist ein glückliches Händchen

Schalke 04 kam zu Hause gegen Eintracht Frankfurt in einem über weite Strecken mäßigen Spiel zu einem 2:0-Erfolg und durfte sich damit über den dritten Sieg in Serie freuen. Auf der anderen Seite waren die Hessen vor allem in der Offensive weitestgehend zu harmlos und mussten sich auch deshalb mit der zweiten Pleite in Folge abfinden.

Frankfurts Spycher im Duell mit Farfan (vorne).
Mit Haken und Ösen: Frankfurts Spycher im Duell mit Farfan (vorne).
© picture-allianceZoomansicht

Schalkes Trainer Felix Magath tauschte im Vergleich zum 1:0-Sieg im Revierderby in Dortmund nur einmal. An Stelle von Halil Altintop stürmte Kuranyi, der zuletzt noch wegen einer Erkältung passen musste. Auf der anderen Seite brachte Frankfurts Trainer Michael Skibbe nach der 0:3-Heimpleite gegen Stuttgart gleich vier Neue: Steinhöfer, Köhler und Ochs, der seine Rotsperre abgesessen hatte, durften von Beginn an ran. Bajramovic, Caio und der rotgesperrte Russ mussten dafür weichen.

Beide Teams zeigten von Beginn an ein hohes Maß an Laufbereitschaft und Engagement. Allerdings ging man hüben wie drüben zunächst kein allzu hohes Tempo, so dass die Anfangsphase eher von der Taktik geprägt war. Die Defensivverbünde gewährten kaum Freiräume, während es den jeweiligen Offensivreihen an Ideen und Kreativität fehlte. Folglich blieben Torraumszenen lange Zeit absolute Mangelware.

Die Eintracht konnte eine Halbchance durch Amanatidis verbuchen (14.), während Westermann auf der Gegenseite mit einem tückischen Aufsetzer Frankfurts Keeper Nikolov zum Eingreifen zwang (21.). Kurz darauf kam Bordon gleich zweimal zum Kopfball, der Brasilianer konnte das Leder aber nicht im Tor unterbringen (22., 25.). Ansonsten war es auch im weiteren Verlauf ein ziemlich müder Kick, in dem sich die "Königsblauen" zwar mit zunehmender Spieldauer Feldvorteile erspielten, daraus aber kein Kapital schlagen konnten. Auf beiden Seiten überwogen Fehlpässe und Ungenauigkeiten, wodurch der Spielfluss im ersten Durchgang nahezu komplett abhanden kam.

Schwegler muss vorzeitig runter

Schalkes Schmitz behauptet sich gegen Teber (li.).
Schieflage: Schalkes Schmitz behauptet sich gegen Teber (li.).
© picture-allianceZoomansicht

Zur Pause musste dann Eintracht-Keeper Nikolov mit Adduktorenproblemen ausgewechselt werden, Zimmermann kam dafür. Und der 24-jährige Schlussmann war auch gleich am ersten Aufreger der zweiten 45 Minuten maßgeblich beteiligt. Farfan hatte den Turbo gezündet und aus 14 Metern halbrechter Position abgezogen. Zimmermann verschätzte sich und griff daneben, durfte sich dann aber bei Ochs bedanken, der in letzter Sekunde klären konnte (52.). Das war's dann aber auch schon an gelungenen Offensivaktionen.

Beide Trainer reagierten: Magath brachte Asamoah, während Skibbe auf Liberopoulos vertraute. Der Schalker Coach bewies dabei das glücklichere Händchen, denn Asamoah sorgte für das erste Tor des Spiels: Schmitz brachte eine Freistoßflanke aus dem rechten Halbfeld präzise an den ersten Pfosten, wo sich der 30-Jährige durchtankte und per Kopf traf (66.). Die Hessen waren nun gefordert! Sie suchten auch den Vorwärtsgang, nur fanden sie gegen eine der besten Abwehrreihen der Liga (Fünf Gegentore) kein geeignetes Mittel. Zudem mussten sie die letzten fünf Minuten in Unterzahl beschreiten, da Schwegler wegen wiederholtem Foulspiel mit der Ampelkarte vorzeitig runter musste.

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Es kam aber noch dicker für die Eintracht, denn in der Nachspielzeit bat Farfan Zimmermann im Frankfurter Strafraum zum Tanz. Der Keeper foulte dabei den Peruaner, wofür Schiedsrichter Michael Kempter Strafstoß gab. Der Gefoulte trat persönlich an und markierte souverän den 2:0-Endstand (90.+2).

Nach der Länderspielpause reisen die Schalker am Samstag, den 17. Oktober, zum VfB Stuttgart, während Frankfurt zeitgleich Hannover 96 zu Gast hat. Schwegler und Teber, der als erster Profi in der Bundesliga zum fünften Mal Gelb sah, werden dann nicht mitwirken können.

02.10.09
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

FC Schalke 04
Aufstellung:
Neuer (3) - 
Höwedes (4) , 
Zambrano (3)   
Bordon (2,5) , 
Westermann (4)    
Moritz (3,5)   
Rafinha (4)   
Schmitz (3,5) - 
Kenia (4)   
Farfan (2,5)       
Kuranyi (4)   

Einwechslungen:
58. Asamoah (2,5)        für Kenia
78. Pliatsikas für Moritz
83. Rakitic für Kuranyi

Trainer:
Magath
Eintracht Frankfurt
Aufstellung:
Nikolov (3)   
Ochs (3,5) , 
Franz (3,5) , 
Chris (2,5)   
Spycher (3,5)    
Teber (5)   
Schwegler (3)    
Steinhöfer (5)   
Meier (5) , 
Köhler (4) - 
Amanatidis (4,5)   

Einwechslungen:
46. Zimmermann (4)    für Nikolov
61. Liberopoulos für Amanatidis
72. Caio für Steinhöfer

Trainer:
Skibbe

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Asamoah (66., Kopfball, Schmitz)
2:0
Farfan (90. + 2, Foulelfmeter, Rechtsschuss, Farfan)
Gelb-Rote Karten
Schalke:
-
Frankfurt:
Schwegler
(85.)

Gelbe Karten
Schalke:
Zambrano
(3. Gelbe Karte)
,
Farfan
(1.)
,
Rafinha
(1.)
,
Asamoah
(1.)
Frankfurt:
Chris
(3. Gelbe Karte)
,
Teber
(5., gesperrt)
,
Zimmermann
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
02.10.2009 20:30 Uhr
Stadion:
Veltins-Arena
Zuschauer:
61673 (ausverkauft)
Spielnote:  4,5
spielerische Höhepunkte hatten Seltenheitswert. Speziell vor der Pause verkam die Partie zum Langeweiler.
Chancenverhältnis:
5:0
Eckenverhältnis:
7:4
Schiedsrichter:
Michael Kempter (Sauldorf)   Note 1
optimale, fehlerfreie Vorstellung. Erkannte Farfans Schwalbe (74.) ebenso genau wie Asamoahs Handtor (87.). Lag zudem bei allen persönlichen Strafen richtig und behielt über 90 Minuten eine klare Linie.
Spieler des Spiels:
Jefferson Farfan
Kämpfte sich in die für ihn schwierige Partie - und entschied sie nach tollem Konter mit einem von ihm selbst herausgeholten Elfmeter.
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