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SC Freiburg

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VfL Wolfsburg

 
SC Freiburg

1:0 (1:0)

VfL Wolfsburg
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SC Freiburg
VfL Wolfsburg
1.
15.
30.
45.

46.
60.
75.
90.







Wolfsburg wacht nach der Pause auf und verspielt die letzte Europa-League-Chance

Ex-"Wolf" Makiadi stellt ein Polster her

Der SC Freiburg ist im Keller der große Gewinner des 32. Spieltags. Während alle Konkurrenten verloren, gewannen die Breisgauer gegen Meister Wolfsburg das nächste Heimspiel. Konsequenz: drei Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz! Der VfL, der nächste Saison nicht europäisch unterwegs sein wird, wachte erst nach dem Seitenwechsel auf, die leidenschaftlich kämpfenden Freiburger zitterten sich aber über die Zeit.

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Fußball, Bundesliga: Diego Benaglio (VfL Wolfsburg) muss das 0:1 beim SC Freiburg hinnehmen
Der goldene Treffer: Benaglio lässt Makiadis Aufsetzer passieren.
© picture-alliance Zoomansicht

Freiburgs Trainer Robin Dutt konnte die Elf aufbieten, die zuletzt den wichtigen 2:1-Sieg über Nürnberg eingefahren hatte. Anders Lorenz-Günther Köstner auf Wolfsburger Seite: Weil Misimovic (Wadenzerrung) gegenüber dem 2:4 gegen Bremen passen musste, änderte der VfL-Coach das System von "Raute" auf "Doppel-Sechs" (Josué, Gentner) mit zwei offensiven Mittelfeldspielern. Dejagah kam neu ins Team, genauso Madlung (nach Gesäßmuskelzerrung), wodurch Riether wieder ins Mittelfeld rücken konnte. Zu guter Letzt verdrängte Pekarik Johnson.

Die Freiburger begannen, offenbar beflügelt durch die jüngsten Heimauftritte, engagiert, spielbestimmend und zielstrebig, während Wolfsburg bestenfalls reagierte. Allerdings wussten die Gastgeber diese Passivität anfangs nicht auszunutzen, gefährlich wurde es vor Benaglio erst, als Flum nach Mujdzas Flanke Madlung übersprang und den VfL-Keeper zu einer Parade zwang (23.).

Weil aus dem Spiel heraus trotz klarer Überlegenheit nichts Zwingendes heraussprang, verlegte sich der SC für ein paar Minuten auf Distanzschüsse - und steigerte sich bis zum 1:0: Makiadi konnte Benaglio nicht fordern (36.), Jäger verzog knapp (37.), dann klingelte es (38.). Schuster legte am Ende eines schönen Angriffs für Makiadi auf, der Benaglio diesmal mit einem unangenehmen, aber nicht übermäßig platzierten 25-Meter-Aufsetzer überwand. Hochverdient ging es mit der Freiburger Führung in die Pause.

Drei Minuten nach Wiederbeginn traf Cissé nach Bastians gutem Einsatz und Idrissous scharfer Flanke in Bedrängnis das Tor nicht - danach stürmte nur noch Wolfsburg. Plötzlich zog sich Freiburg weit zurück und sah sich einer drückenden Powerplay-Situation gegenüber. Der VfL agierte jetzt deutlich schneller, passsicherer und mutiger und hatte mit Grafites leicht verzogenem Acht-Meter-Schuss die bis dahin beste Ausgleichschance (60.). Acht Minuten später toppte der Brasilianer seine Gelegenheit noch, als er von der Strafraumgrenze aus nach einem schönen Spielzug freistehend abziehen durfte - und deutlich vergab.

Auch in der Schlussphase das gleiche Bild: Wolfsburg drückte, die Freiburger, kaum noch in der gegnerischen Hälfte, warfen sich, angepeitscht vom Publikum, in jeden Ball. Gentner vergab aus guter Position die letzte Chance aufs 1:1 (85.). Dann durften die zitternden Gastgeber jubeln.

Dank des nächsten guten Heimauftritts hat der SC nun drei Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz, den Klassenerhalt haben die Breisgauer in der eigenen Hand. Am Samstag geht es in Köln weiter. Wolfsburg, das erstmals seit 21 Bundesligapartien ohne eigenes Tor blieb und nach vier Zu-Null-Auswärtssiegen mal wieder patzte, kann die Europa League nicht mehr erreichen. Folglich geht es gegen Dortmund nur noch um die Ehre. Kapitän Josué fehlt dann gelbgesperrt.

25.04.10
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

SC Freiburg
Aufstellung:
Pouplin (3) - 
Mujdza (2,5) , 
Barth (3) , 
Butscher (3)    
Bastians (3,5) - 
Schuster (3,5) - 
Jäger (3,5) , 
Flum (3,5)    
Makiadi (3)        
Idrissou (3) - 
P. Cissé (2)    

Einwechslungen:
78. Toprak für Makiadi
83. D. Caligiuri für Flum
87. Reisinger für P. Cissé

Trainer:
Dutt
VfL Wolfsburg
Aufstellung:
Benaglio (5) - 
Pekarik (4)    
Madlung (4) , 
Barzagli (4)    
M. Schäfer (4) - 
Josué (4,5)        
Gentner (3,5) - 
Riether (3) , 
Dejagah (4) - 
Grafite (4) , 
Dzeko (5)

Einwechslungen:
82. Kahlenberg für Pekarik

Trainer:
Köstner

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Makiadi (38., Rechtsschuss, Schuster)
Gelbe Karten
Freiburg:
-
Wolfsburg:
Barzagli
(4. Gelbe Karte)
,
Josué
(10., gesperrt)

Spielinfo

Anstoß:
25.04.2010 17:30 Uhr
Stadion:
Badenova-Stadion, Freiburg
Zuschauer:
22700
Spielnote:  3,5
gerade in der ersten Hälfte wenig Tempo, geprägt von Technik und Taktik, nach dem Wechsel nahm die Partie an Fahrt auf, weil Wolfsburg mehr investierte.
Chancenverhältnis:
5:3
Eckenverhältnis:
6:3
Schiedsrichter:
Marco Fritz (Korb)   Note 2
solide Leistung und gute Zweikampfbewertung; lag richtig, beim Duell Madlung/Jäger nicht auf Elfmeter zu entscheiden.
Spieler des Spiels:
Papiss Demba Cissé
Als einzige Freiburger Spitze sehr guter Ballbehaupter und- verteiler, schaffte dadurch viel Entlastung. Dazu torgefährlich und elegant.
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