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1. FC Nürnberg

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Hannover 96

 
1. FC Nürnberg

0:2 (0:1)

Hannover 96
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1. FC Nürnberg
Hannover 96
1.
15.
30.
45.

46.
60.
75.
90.














Club offensiv zu harmlos - Jubilar Schäfer pariert Strafstoß

Stajner beschert Bergmann gelungenen Einstand

Hannover 96 hat zur Premiere von Interimstrainer Andreas Bergmann den ersten Saisonsieg eingefahren. Gegen offensiv völlig harmlose Nürnberger reichte den Niedersachsen eine solide Defensivleistung zum Auswärtsdreier. Vorne besiegte Jiri Stajner den FCN im Alleingang und konnte sich dabei sogar den Luxus erlauben, einen Strafstoß zu vergeben. Nürnberg tritt mit einem Punkt weiterhin auf der Stelle.

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Club-Coach Michael Oenning wechselte nach dem 1:1 in Frankfurt dreimal. Broich feierte Premiere im Dress der Franken und ersetzte den erkrankten Mnari. Im Angriff erhielten Charisteas und Bunjaku den Vorzug vor Eigler und Boakye (Leistenprobleme).

Hannovers Interimstrainer Andreas Bergmann, der unter der Woche das Amt von Dieter Hecking übernommen hatte, veränderte seine Elf im Vergleich zum 1:1 gegen Mainz ebenfalls auf drei Positionen. Cherundolo, Rausch und Rama liefen statt Schmiedebach, Krzynowek und Forssell (Kapselverletzung am Sprunggelenk) auf.

Nürnberg startete aktiver in die Partie, ließ aber von Beginn an im Spiel nach vorne die nötige Präzision und Durschlagskraft vermissen. In Strafraumnähe kam der letzte Pass nicht an oder die Franken liefen ins Abseits. Anders Hannover, das offenisv nicht viel machte, bei seinen Gegenangriffen aber strukturierter zu Werke ging. So entdeckte Ya Konan den in halblinker Position freistehenden Djakpa, der aus etwas ungünstigem Winkel an Schäfer scheiterte, bevor Rama den Nachschuss am Tor vorbei jagte (7.).

Balitsch (re.) stoppt Broich
Hart gelandet! Hanno Balitsch (re.) und 96 stoppten Thomas Broich und den FCN auf dem Weg zum ersten Heimsieg.
© picture allianceZoomansicht

Dem Club fehlten auch in der Folge im Angriff die Mittel, und hinten patzte der Aufsteiger. Bei einem Steilpass von Djakpa fühlte sich kein fränkischer Verteidiger für Stajner zuständig. Der Tscheche kam an die Kugel und spitzelte das Leder aus 17 Metern an Schäfer vorbei ins Tor (15.).

Mit der Führung im Rücken wurde 96 kurzzeitig mutiger, ehe der FCN das Kommando wieder übernahm, bis auf ganz wenige Ausnahmen aber harmlos blieb. Die beste Chance bot sich Charisteas nach einem flachen Gündogan-Freistoß. Der Grieche setzte das Spielgerät aber nur an den Außenpfosten (27.). Ansonsten machte die Oenning-Elf lediglich durch missratene Distanzversuche auf sich aufmerksam, während die Niedersachsen die besseren Gelegenheiten verbuchten. Rama schlenzte das Leder am Winkel vorbei (31.), Stajners Schuss konnte Maroh gerade noch blocken (45.).

Mit Bundesliga-Debütant Nordtveit für den angeschlagenen Wolf (Adduktorenprobleme) wurde es beim Club zunächst nicht besser. Vielmehr standen die Gäste dichter vor dem 0:2, als der FCN vor dem Ausgleich. Stajner zielte per Direktabnahme nur haarscharf daneben (47.), ehe sich dem Routinier die ganz große Möglichkeit zur möglichen Vorentscheidung bot. Der Tscheche vernaschte im Strafraum Pinola, der das Gleichgewicht verlor, und ging dann nach einem Kontakt mit dem Argentinier selbst zu Boden. Referee Dr. Jochen Drees zeigte auf den Elfmeterpunkt (53.). Stajner verwandelte sicher, wurde aber zurückgepfiffen, weil mehrere Spieler zu früh in den Strafraum gerannt waren. Beim zweiten Versuch roch Schäfer, der sein 100. Bundesligaspiel für den FCN bestritt, das Eck und hielt die Franken so im Spiel (54.).

Hannover ließ sich von der vergeben Großchance nicht nervös machen und verteidigte weiter souverän. Allerdings agierten die Nürnberger auch alles andere als ideenreich. Die Aktionen der Hausherren waren von einer gehörigen Portion Verzweiflung durchsetzt. Bezeichnend, dass sich Pinola mit dem Schiedsrichter-Assistenten anlegte, während unmittelbar neben ihm das Spiel weiterlief. Der FCN vermochte es nicht, die Niedersachsen dauerhaft unter Druck zu setzen. 96 stand weiter sicher und tauchte vor allem nach Ecken immer wieder gefährlich vor Schäfer auf.

Auch in der Schlussphase wurden die Bemühungen der Franken nicht besser. Hannover musste nur eine wirklich brenzlige Situation überstehen, als Haggui den Ball im eigenen Strafraum Charisteas in die Beine spielte, der Grieche aber lediglich eine Ecke herausholte (81.). Fünf Minuten später war die Partie dann eh gelaufen. Ya Konan trieb über links das Leder nach vorne und passte zu Schmiedebach, der Stajner in Szene setzte. Der Tscheche drehte sich um die eigene Achse und wuchtete die Kugel unhalbar zum 0:2-Endstand in die Maschen (86.).

Der 1. FC Nürnberg spielt nächsten Samstag in Stuttgart, Hannover empfängt am selben Tag die TSG Hoffenheim.

22.08.09
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Nürnberg
Aufstellung:
R. Schäfer (3)    
Diekmeier (4) , 
Wolf (4,5)        
Maroh (4,5) , 
Pinola (4,5) - 
Broich (4)    
Kluge (4,5)    
Mintal (5) , 
Gündogan (4,5) - 
Charisteas (4) , 
Bunjaku (5)    

Einwechslungen:
46. Nordtveit (4,5) für Wolf
58. Eigler (5) für Bunjaku
72. Risse für Broich

Trainer:
Oenning
Hannover 96
Aufstellung:
Enke (3)    
Cherundolo (3) , 
Haggui (3,5) , 
C. Schulz (2) , 
Rausch (3)    
Balitsch (3,5)    
Rama (4,5)    
Djakpa (2,5)    
Bruggink (3,5) - 
Stajner (1,5)        
Ya Konan (3)    

Einwechslungen:
58. Schmiedebach (4) für Rama
86. Eggimann für Ya Konan
89. Krzynowek für Rausch

Trainer:
Bergmann

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Stajner (15., Rechtsschuss, Djakpa)
0:2
Stajner (86., Rechtsschuss, Schmiedebach)
Gelbe Karten
Nürnberg:
R. Schäfer
(1. Gelbe Karte)
,
Kluge
(1.)
Hannover:
Djakpa
(1. Gelbe Karte)
,
Balitsch
(1.)

Besondere Vorkommnisse
R. Schäfer hält Foulelfmeter von Stajner (54.)

Spielinfo

Anstoß:
22.08.2009 15:30 Uhr
Stadion:
Easy-Credit-Stadion, Nürnberg
Zuschauer:
38671
Spielnote:  4
die Partie war zu einseitig, als dass Spannung hätte aufkommen können, spielerische Ausrufezeichen vermochte lediglich Hannover hin und wieder zu setzen.
Chancenverhältnis:
3:6
Eckenverhältnis:
6:5
Schiedsrichter:
Dr. Jochen Drees (Münster-Sarmsheim)   Note 1,5
hatte die Partie unaufgeregt im Griff, lag richtig, die zwei Charisteas-Tore (48. und 63.) wegen Abseits nicht zu geben. Den berechtigten Elfer wiederholen zu lassen, war ebenso vertretbar, weil drei Hannoveraner zu früh in den Strafraum rannten. Einziger Fehler: Mintal stand in der 83. Minute nicht im Abseits.
Spieler des Spiels:
Jiri Stajner
Omnipräsent, stets gefährlich und kaum vom Ball zu trennen - alleine das zweite Tor des blendenden Technikers war eine Augenweide.
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