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Karlsruher SC

 - 

VfB Stuttgart

 

0:2 (0:0)

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Karlsruher SC
VfB Stuttgart
1.
15.
30.
45.

46.
60.
75.
90.













Spielverzögerung wegen Fanblockade

Elson wird zum Derby-Held

Das Baden-Württemberg-Derby begann zwar mit Verspätung, nahm dann aber sofort Fahrt auf. Der Karlsruher SC dominierte die Anfangsphase, ließ sich dann aber nach und nach das Heft vom VfB aus der Hand nehmen. Nach der Pause waren die Schwaben das bessere Team und gingen durch Elson schnell in Führung. Der KSC blieb vor dem Tor des Gegners einfach zu harmlos und steckt jetzt im Tabellenkeller fest.

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Mahir Saglik und Georg Niedermeier
Debütant: Georg Niedermeier stand im Derby erstmals in der Startelf der Stuttgarter.
© picture alliance Zoomansicht

Karlsruhes Trainer Edmund Becker nahm im Vergleich zum 0:1 gegen Frankfurt drei Veränderungen vor: Langkamp, Eichner und Saglik liefen für Buck, Celozzi (Schleimbeutelverletzung in der Ferse) und Timm auf. Für Langkamp war es der erste Bundesligaeinsatz.

VfB-Coach Markus Babbel veränderte das Gesicht seines Teams nach dem 1:2 gegen St. Petersburg gleich auf sechs Positionen. Für Boulahrouz (Gelbsperre), Träsch, Hitzlsperger, Hilbert, Simak und Cacau begannen Niedermeier, Magnin, Lanig, Gebhart, Elson und Marica. Für die beiden Winterneuzugänge Gebhart und Niedermeier war es das Startelfdebüt bei den Schwaben.

Bereits im Vorfeld herrschte eine hitzige Atmosphäre beim Derby Baden gegen Württemberg. Der VfB-Bus wurde von KSC-Fans an der Zufahrt zum Stadion gehindert, so dass die Partie 15 Minuten verspätet begann. Und auch auf dem Feld ging es sofort mit vielen Fouls zur Sache, wobei Karlsruhe besser ins Spiel fand, weil der VfB noch ungeordnet stand. Aber wie so oft spielte die Becker-Elf die Möglichkeiten nicht konsequent zu Ende.

Freis und Magnin
Unter Strom: Ludovic Magnin spitzelt Sebastian Freis den Ball vom Fuß.
© picture alliance Zoomansicht

Der erste große Aufreger in der 13. Minute: Freis spielte Magnin aus, zog in den Strafraum und der Schweizer stoppte Freis, indem er ihn am Trikot festhielt. Doch die Pfeife von Schiedsrichter Felix Brych blieb stumm. Die Badener waren in dieser Phase überlegen, während der VfB überhaupt nicht ins Spiel fand. Erst in der 33. Minute kam Tasci nach einer Ecke aus zwölf Metern zum Schuss - Miller war zur Stelle. Eine Minute später war der Keeper bereits geschlagen, doch ein Schuss von Marica klatschte nur an den Pfosten.

Die Babbel-Elf war endgültig in der Partie angekommen und hatte nach einem Elson-Freistoß die nächste Chance, als Lanig nur den Querbalken traf (39.). Die Hausherren liefen dagegen ein ums andere Mal in die Abseitsfalle. Erst kurz vor der Pause gab es nach einer Standardsituation nochmal Gefahr für Lehmann. Aus dem rechten Halbfeld schlenzte der Ex-Stuttgarter da Silva einen sehenswerten Freistoß nur knapp am rechten Pfosten vorbei (45.). Danach ging's in die Kabinen.

Nach der Pause gingen die Schwaben deutlich konzentrierter zu Werke als zu Spielbeginn, was sich sofort auszahlte. Gomez passte für Marica in die Gasse. Der Rumäne zog bis zur Grundlinie durch und passte vors Tor. Görlitz rutschte der Pass durch und Elson schob aus vier Metern zur Führung ein (50.). Es war das erste Pflichtspieltor für den Brasilianer. Beim KSC lief in der Offensive nur noch wenig zusammen, obwohl die Hintermannschaft des VfB keineswegs einen sicheren Eindruck vermittelte. Die beste Chance hatte Federico, als er im Strafraum viel Platz hatte, aber mit einem schwachen Schuss abschloss (58.).

Die Aktionen der Karlsruher waren zu durchsichtig und ergab sich dann doch mal eine Möglichkeit, wurde mitunter fahrlässig und leichtfertig vertändelt. Stuttgart war jetzt das bessere Team, versäumte es allerdings, den zweiten Treffer nachzulegen. Und so fiel fast der Ausgleich, als Federico vors Tor passte und Niedermeier aufs eigene Tor weiterleitete, aber Lehmann hatte aufgepasst (85.). Alles klar machte dann Khedira mit einem Konter. Seinen ersten Versuch parierte Keeper Miller noch, den Nachschuss schob Khedira dann zum 2:0-Endstand ein.

Für die Karlsruher geht es am Samstag bei den heimstarken Wolfsburgern weiter. Der VfB Stuttgart spielt gegen die Remiskönige aus Dortmund.

01.03.09
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Karlsruher SC
Aufstellung:
Miller (3) - 
Görlitz (5)   
Drpic (4)   
S. Langkamp (4) , 
Eichner (4) - 
Engelhardt (4,5)   
Freis (4,5) , 
da Silva (3) , 
Stindl (4,5)   
Federico (4) - 
Saglik (5)

Einwechslungen:
67. Kapllani für Stindl
73. Mutzel für Engelhardt

Trainer:
Becker
VfB Stuttgart
Aufstellung:
Lehmann (3) - 
Osorio (4) , 
Tasci (3)   
Niedermeier (3) , 
Magnin (4) - 
Khedira (2,5)    
Lanig (3,5)   
Gebhart (4)   
Elson (3)          
Gomez (4) , 
Marica (2,5)      

Einwechslungen:
60. Hilbert (4) für Gebhart
64. Schieber für Marica
83. Hitzlsperger für Elson

Trainer:
Babbel

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Elson (50., Rechtsschuss, Marica)
0:2
Khedira (88., Linksschuss)
Gelbe Karten
Karlsruhe:
Drpic
(3. Gelbe Karte)
,
Görlitz
(2.)
Stuttgart:
Tasci
(4. Gelbe Karte)
,
Elson
(1.)
,
Marica
(4.)
,
Lanig
(4.)

Spielinfo

Anstoß:
01.03.2009 17:00 Uhr
Stadion:
Wildparkstadion
Zuschauer:
29252 (ausverkauft)
Spielnote:  4
ein umkämpftes Derby, in dem die spielerische Linie oft auf der Strecke blieb.
Chancenverhältnis:
2:6
Eckenverhältnis:
3:4
Schiedsrichter:
Dr. Felix Brych (München)   Note 4,5
versuchte anfangs konsequent durchzugreifen, hätte allerdings nach Trikotziehen von Magnin gegen Freis (13.) auf Elfmeter für den KSC entscheiden müssen.
Spieler des Spiels:
Ciprian Marica
Ständiger Unruheherd. Sein Pfostenschuss wurde zum Weckruf für den VfB. Der Rumäne bereitete abgezockt den Führungstreffer vor.
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