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Hertha BSC

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Hamburger SV

 

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Hertha BSC
Hamburger SV
1.
15.
30.
45.

46.
60.
75.
90.










Hamburg wartet seit fünf Spielen auf einen Sieg

Olic vergibt Foulelfmeter

In einer über weite Strecken trostlosen Partie vergaben die Gäste aus Hamburg den möglichen Erfolg in der Schlussphase, als sie erst einen Foulelfmeter vergaben und in der Folge einige gute Chancen ausließen. Ansonsten überboten sich beide Mannschaften ohne Pantelic bzw. van der Vaart an Harmlosigkeit. Durch die Punkteteilung tritt der HSV im Kampf um die internationalen Plätze auf der Stelle und die Hertha verschwindet im Niemandsland der Liga.

Demel und Mineiro
Viel Kampf in Berlin: Hamburgs Demel schirmt den Ball vor Berlins Mineiro ab.
© dpaZoomansicht

Herthas Trainer Lucien Favre vertraute exakt der gleichen Formation, die beim 1:1 in Bochum auflief. Auch André Lima wurde rechtzeitig fit, nachdem er sich das Knie verdreht hatte.

Hamburgs Trainer Huub Stevens hatte im Vergleich zum 0:1 gegen Duisburg schon mehr Probleme. Kompany wurde vom Verein freigestellt, van der Vaart und Atouba mussten Sperren absitzen und für Guerrero blieb zunächst nur die Bank. Mathijsen (nach Rotsperre) und Olic (auskurierter Faserriss) durften dafür ebenso von Beginn an ran wie Sorin und Benjamin.

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Gleich in der ersten Minute hatten die Gäste die erste Möglichkeit, weil ein Rückpass von Skacel zu kurz war. Olic ging dazwischen, umkurvte Keeper Drobny, doch dann war der Winkel zu spitz und der Kroate traf nur noch das Außennetz. Der erste Eindruck sollte nicht täuschen, denn die Hamburger begannen sehr druckvoll und zwangen die Berliner zu Fehlern. Aber die Hertha bekam die Startschwierigkeiten in der Defensive schnell in den Griff, zog sich jetzt bei gegnerischen Angriffen weit in die eigene Hälfte zurück, was für den HSV die Räume sehr eng machte.

Das Spiel war mittlerweile wenig ansehnlich, da passte es dazu, dass sich auch noch Sorin ohne Einwirkung eines Gegners am Oberschenkel verletzte. Ben-Hatira wurde für den argentinischen Pechvogel eingewechselt (18.). Eine beträchtliche Anzahl von Fehlpässen ließ an einen Spielfluss nicht mehr denken. Die beste Chance resultierte denn auch aus einem Fehler von Skacel, der Zidan die Möglichkeit eröffnete, in den Strafraum zu passen. Dort landete der Ball beim völlig freistehenden Ben-Hatira, der mit einem schwachen Schuss an Keeper Drobny scheiterte (35.).

Es war der einzige Aufreger, mal abgesehen von der ersten Minute. In der Offensive fehlte beiden Teams die Kreativität aus dem Mittelfeld heraus, so dass es beide Abwehrreihen denkbar einfach hatten. Der Schiedsrichter erlöste Spieler und Zuschauer mit dem pünktlichen Halbzeitpfiff.

Mit mehr Schwung kamen die Berliner aus der Kabine und hatten sofort ihre Möglichkeit. Piszczek passte am linken Strafraumeck zu Ebert, der mit seinem Schuss das Tor jedoch um einen Meter verfehlte (47.). Der HSV fand in dieser Phase kaum den Weg in die gegnerische Hälfte, falls doch, war wie gehabt spätestens am Strafraum Schluss.

Als der Ball dann doch mal im Netz landete, entschied das Schiedsrichtergespann auf Abseits. Zumindest war es eine knappe Entscheidung, als Chahed von André Lima angespielt wurde. Piszczek hatte eingeschoben (61.). Die Gäste vermissten ihren gesperrten Spielmacher schmerzlich, fand sich doch niemand, der die Angreifer aussichtsreich in Szene setzte. So sah es schon nach Verzweiflung aus, wenn es Ben-Hatira einige Male alleine über halbrechts versuchte und stets die Bande hinter dem Tor traf.

Und trotzdem ergab sich für die Gäste die große Chance zum Sieg, als Demel von Simunic im Strafraum gefoult wurde. Den fälligen Elfmeter verschoss allerdings Olic passend zum Spiel: Drobny flog nach rechts und der Kroate schoss links vorbei (75.). Aber die Stevens-Elf nahm den verschossenen Foulelfmeter zum Anlass, nochmal Druck aufzubauen. So hatten Demel (81.) und Reinhardt (83.) gute Chancen, die jeweils von Drobny zunichte gemacht wurden.

Erst am 26. April geht es weiter, da am nächsten Wochenende das DFB-Pokalfinale ansteht. Die Hertha muss dabei in Hannover bei 96 antreten, während die Hamburger Schalke 04 zu Gast haben.

15.04.08
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Hertha BSC
Aufstellung:
Drobny (2) - 
Chahed (3,5) , 
Simunic (4,5)    
Skacel (4,5) - 
Lustenberger (4,5)    
Kacar (5) , 
Mineiro (3,5) , 
Piszczek (4)    
Ebert (5)    

Einwechslungen:
70. Dardai für Lustenberger
76. Bieler     für Ebert
85. Ede für Piszczek

Trainer:
Favre
Hamburger SV
Aufstellung:
Rost (3) - 
Benjamin (4) , 
Reinhardt (3) , 
Mathijsen (3) , 
J. Boateng (4)    
N. de Jong (3,5) - 
Demel (3,5) , 
Trochowski (5) , 
Sorin    
Zidan (4,5) , 
Olic (5,5)    

Einwechslungen:
18. Ben-Hatira (4,5) für Sorin
55. Brecko (4) für J. Boateng
76. Guerrero für Olic

Trainer:
Stevens

Tore & Karten

 
Torschützen
keine
Gelbe Karten
Hertha:
Simunic
(6. Gelbe Karte)
,
Bieler
(1.)
HSV:
-
Besondere Vorkommnisse
Olic schießt Foulelfmeter links vorbei (75.)

Spielinfo

Anstoß:
15.04.2008 20:00 Uhr
Stadion:
Olympiastadion, Berlin
Zuschauer:
40289
Spielnote:  5
wenig Tempo, kaum Kreatives, viele Ungenauigkeiten: Wer gut unterhalten werden wollte, war im Olympiastadion falsch.
Chancenverhältnis:
3:6
Eckenverhältnis:
2:6
Schiedsrichter:
Peter Sippel (München)   Note 2,5
überzeugte durch großzügige Spielleitung, auf Foulelfmeter zu entscheiden, war korrekt (75., Simunic hatte gegen Demel das Bein stehen lassen), knifflige Abseitsentscheidung vor Piszczeks Treffer (61.), Vorbereiter Chahed stand beim Abspiel von André Lima wohl eher nicht im Abseits.
Spieler des Spiels:
Jaroslav Drobny
Der tschechische Keeper rettete Hertha mit seinen Paraden gegen Ben-Hatira (35.), Demel (81.)und Reinhardt (83.) einen Punkt.
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