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1. FC Nürnberg

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Alemannia Aachen

 
1. FC Nürnberg

1:0 (1:0)

Alemannia Aachen
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1. FC Nürnberg
Alemannia Aachen
1.
15.
30.
45.



46.
60.
75.
90.
















Pagenburg trifft in erstem Bundesligaspiel von Beginn an

Nürnberg mit Arbeitssieg

Nur in den ersten 20 Spielminuten präsentierte sich der 1. FC Nürnberg gegen die Alemannia überlegen und ging verdient durch den 20-jährigen Pagenburg in Führung. Nach einem Lattentreffer von Rösler, der nach einer Rangelei nach Spielende noch die Gelb-Rote Karte sah, agierten die Aachener gleichwertig, vermochten die phasenweise unsichere Club-Abwehr aber nicht zu überwinden.

Pagenburg
Torschütze und Vorbereiter: Pagenburg bejubelt seinen ersten Bundesliga-Treffer in den Armen von Engelhardt.
© dpaZoomansicht

Auf Seiten der Franken musste Hans Meyer auf Gresko (Oberschenkelzerrung) und Vittek (Muskelfaserriss) verzichten, die sich bei der 0:1-Niederlage in Bremen verletzten. Kristiansen und der 20-jährige Pagenburg (erster Bundesligaeinsatz von Beginn an) ersetzen die beiden Slowaken. Bei der Alemannia stand Nicht im Vergleich zum 1:4 gegen Dortmund für den am Knie verletzten Straub im Tor. Fiel rückte neu ins Team und verstärkte das Mittelfeld, während Ibisevic auf der Bank Platz nehmen musste.

Die Nürnberger präsentierten sich in den ersten 20 Minuten sehr druckvoll und waren den Aachenern spielerisch eindeutig überlegen. Nachdem einem Treffer von Saenko aus abseitsverdächtiger Position in der Anfangsphase vom Unparteiischen-Gespann um Referee Kinhöfer die Anerkennung verweigert wurde, gelang den Franken sieben Minuten später die Führung. Engelhardt überlistete die aufrückende Aachener Abwehr mit einem Heber zu Pagenburg. Der Youngster kam völlig frei in der Strafraummitte zum Abschluss und erzielte kaltschnäuzig seinen ersten Bundesliga-Treffer (12.).

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Nachdem Rösler dann nach einem Stellungsfehler von Beauchamp die Querlatte getroffen hatte (23.), veränderte sich plötzlich das Bild im easyCredit-Stadion. Die Nürnberger Abwehr zeigte sich unsicher, die Alemannia agierte nun in Defensive wie Offensive selbstbewusster. Herzig hatte mit einem Kopfball nach Eckball von der rechten Seite eine weitere hochkarätige Gelegenheit für die Frontzeck-Elf. Die Franken hatten dagegen nun im Spielaufbau Probleme, um gefährlich in Nähe des Gehäuses von Nicht zu kommen. Mit der knappen Club-Führung ging es dann in die Halbzeit.

Bei der Alemannia kam nach der Pause der Bosnier Ibisevic an Stelle von Pinto als zweiter Angreifer neben Schlaudraff in die Partie. Zwar verstärkten die Aachener nun die Offensivbemühungen, doch die besseren Gelegenheiten hatten zunächst die Nürnberger. Pagenburg und Kristiansen, dessen Schuss von Klitzpera über Keeper Nicht hinweg an den Innenpfosten abgefäscht wurde, vergaben gute Torchancen für den Club. Auf der Gegenseite verpasste Ibisevic aus halbrechter Position den Ausgleich knapp.

In der Folgezeit war die Partie zerfahren. Die Aachener zeichneten sich mehr durch übertriebene Härte denn durch gelungene Angriffaktionen aus und kassierten fünf Gelbe Karten binnen 17 Minuten. Den Franken fehlte die spielerische Linie der Anfangsphase. Mit den Hereinnahmen der Abwehrspieler Glauber für Mittelfeldakteur Polak und in der Schlussphase Paulus für Kristiansen setzte Hans Meyer ein Zeichen für verstärkte Defensive.

Pagenburg_Club
Sämtliche Feldspieler des Club gratulieren Pagenburg nach dessen frühem Siegtreffer.
© imago

In den letzten Spielminuten gelang es der Alemannia, den Druck noch einmal zu erhöhen. Reghecampf scheiterte mit einem Freistoß aus halblinker Position vom Strafraumrand in der Abwehrmauer (88.). Somit hielt das Abwehrbollwerk des Club bis zum Schlusspfiff. Unmittelbar nach Spielende gerieten mehrere Akteure aneinander. Nach Rücksprache mit seinem Assistenten zeigte Kinhöfer Keeper Schäfer "Gelb" und dem bereits verwarnten Rösler die Gelb-Rote Karte.

Die Franken erobern zunächst Platz fünf von Leverkusen zurück und treten vor dem direkten Aufeinandertreffen mit Bayer in der kommenden Woche noch im DFB-Pokal-Halbfinale am Dienstag (20.30 Uhr) gegen Frankfurt an. Auf Aachen wartet am Freitag in Bremen ein weiteres schweres Auswärtsspiel. Fehlen wird der Alemannia dabei neben Rösler auch Reghecampf (5. Gelbe Karte).

14.04.07
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Nürnberg
Aufstellung:
R. Schäfer (3)    
Kristiansen (3)    
Wolf (4,5) , 
Beauchamp (5) , 
Pinola (3,5) - 
Galasek (3)    
Polak (4)    
Engelhardt (3,5)    
Pagenburg (3)        
Schroth (5) , 
Saenko (3)

Einwechslungen:
69. Glauber für Polak
78. Banovic     für Pagenburg
85. Paulus für Kristiansen

Trainer:
Meyer
Alemannia Aachen
Aufstellung:
Nicht (3) - 
Stehle (3,5)    
Klitzpera (3,5) , 
Herzig (4,5)    
Leiwakabessy (4) - 
M. Lehmann (3,5) , 
Fiel (3,5)    
da Silva Pinto (4,5)        
Rösler (2,5)    
Reghecampf (4)    
Schlaudraff (5,5)    

Einwechslungen:
46. Ibisevic (4) für da Silva Pinto
61. Ebbers     für Schlaudraff
83. Dum für Fiel

Trainer:
Frontzeck

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Pagenburg (12., Rechtsschuss, Engelhardt)
Gelb-Rote Karten
Nürnberg:
-
Aachen:
Rösler
(90. + 4)

Gelbe Karten
Nürnberg:
Galasek
(4. Gelbe Karte)
,
Engelhardt
(1.)
,
Banovic
(4.)
,
R. Schäfer
(3.)
Aachen:
da Silva Pinto
(9. Gelbe Karte)
,
Reghecampf
(5., gesperrt)
,
Herzig
(4.)
,
Ebbers
(2.)
,
Stehle
(2.)

Besondere Vorkommnisse
Schiedsrichter Kinhöfer zeigt Schäfer nach dem Schlusspfiff auf dem Spielfeld die Gelbe, Rösler die Gelb-Rote Karte.

Spielinfo

Anstoß:
14.04.2007 15:30 Uhr
Stadion:
Easy-Credit-Stadion, Nürnberg
Zuschauer:
44298
Spielnote:  4
Chancenverhältnis:
4:6
Eckenverhältnis:
5:2
Schiedsrichter:
Thorsten Kinhöfer (Herne)   Note 4,5
wurde von Assistent Stachowiak bei einigen Abseitsentscheidungen falsch beraten, so bei Saenkos vermeintlichem Führungstreffer (5.). Kleinlich, aber immerhin konsequent bei der Verteilung der Gelben Karten.
Spieler des Spiels:
Sascha Rösler
Aachens Kapitän zeigte höchstes Engagement ? was ihm letztlich Gelb-Rot einbrachte ? und war an fast allen Gästechancen beteiligt.
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