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FC Schalke 04

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Hamburger SV

 

0:2 (0:0)

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FC Schalke 04
Hamburger SV
1.
15.
30.
45.

46.
60.
75.
90.














Zweite Heimniederlage in Folge - van der Vaart und Olic machen Sieg perfekt

Frank Rost lässt Schalke zittern

Hamit Altintop traf nach neun Minuten den Pfosten, ansonsten kam von Schalke zu wenig. Auch wenn der Spitzenreiter besonders im ersten Durchgang überlegen war, verdiente sich der HSV letztlich dank einer konzentrierten Defensivleitung und einer mutigen zweiten Hälfte den vierten Sieg in Folge. Wieder war es van der Vaart, der den Erfolg einleitete. Die "Königsblauen" müssen auf Grund von fehlender Durchschlagskraft und Kreativität nun endgültig zittern.

Bastian Reinhardt und David Jarolim lassen den Schalker Halil Altintop nicht an den Ball
Kein Durchkommen: Bastian Reinhardt und David Jarolim lassen den Schalker Halil Altintop nicht an den Ball.
© dpaZoomansicht

Beim FC Schalke 04 fehlte nach dem 0:1 gegen Leverkusen Lincoln (Rot-Sperre). Für ihn stand Kobiashvili (nach Gelb-Sperre) in der Anfangsformation. Krstajic spielte trotz Rippenbruch mit einem Spezialschutz aus Karbon. HSV-Coach Huub Stevens änderte sein Team im Vergleich zum 3:1-Sieg gegen Frankfurt auf drei Positionen: Für Mahdavikia (Bank), Sorin (Oberschenkelverhärtung) und Sanogo (Bank) begannen Demel (nach Muskelfaserriss), Trochowski und Olic.

Die 61.482 Zuschauern in der ausverkauften Veltins-Arena mussten nur drei Minuten warten, ehe sie die erste Möglichkeit der Schalker bewundern durften: Rodriguez schoss nach einer Kobiashvili-Freistoßflanke von der rechten Seite aus sechs Metern knapp am Pfosten vorbei. Der HSV begann aggressiv und zeigte gleich, dass er sich nicht verstecken wollte. Auf Grund dieser Spielweise taten sich die Hausherren zunächst schwer, aus dem Spiel heraus zu Chancen zu kommen. Eine weitere Standardsituation hätte dann aber beinahe die Führung für die "Königsblauen" gebracht: Hamit Altintop hämmerte einen indirekten Freistoß aus 18 Metern mit rechts unter der Mauer hindurch aufs Tor, doch sein ehemaliger Mitspieler Rost konnte den Ball mit einer tollen Parade an den Pfosten lenken (9.).

Nach und nach wurde der Druck der Schalker stärker, die Hamburger gingen nicht mehr so konsequent in die Zweikämpfe wie noch zu Beginn. Eigene Offensivaktionen wurden zudem durch ungenaue Pässe und gutes Defensivverhalten der Schalker Hintermannschaft verhindert. Ernst hatte dann nach einer guten halben Stunde das 1:0 für S04 auf dem Kopf, doch der defensive Mittelfeldspieler schaffte es nach einer Flanke von Rafinha nicht, den Ball aus sieben Metern freistehend aufs Tor zu bringen.

Die "Knappen" waren auch weiterhin fraglos dominant, aber hatten auch fraglos zu wenig Durchschlagskraft. Das wäre dann mit der ersten Hamburger Torchance fast bestraft worden: Van der Vaart narrte in der linken Strafraumhälfte Bordon und Rafinha und legte dann für Laas auf, der aus acht Metern flach am langen Pfosten vorbei schoss. Neuer wäre machtlos gewesen (42.). Zur Pause stand es damit 0:0, Schalke war engagiert und dominant, biss sich aber zu oft an der HSV-Defensive die Zähne aus.

Der zweite Durchgang begann sehr gemächlich, lediglich bei einem unplatzierten Kopfball von Kuranyi musste Rost einmal eingreifen (52.). Den Schalkern fehlte es weiterhin an Kreativität und zündenden Ideen, sie taten sich schwer. Die Abspiele wurden ungenauer, die Aktionen langsamer, die Zweikämpfe bissiger. Tormöglichkeiten wurden nun gar keine mehr erarbeitet - auf beiden Seiten.

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Und dann der Schock für Schalke: Rodriguez und Ernst verschätzten sich bei einem Abschlag von Rost, van der Vaart war durch und hämmerte das Leder aus 15 Metern halbrechter Position unhaltbar für Neuer ins Netz (71.). Die "Königsblauen" antworteten wie erwartet mit wütenden Angriffen und Gewalt: Der eingewechselte Özil versuchte es zweimal, einmal war Rost zur Stelle (77.), dann ging der Ball über die Latte (79.). Auf der anderen Seite sorgte der HSV für Entlastung - und für die Entscheidung: Jarolim spitzelte an der Strafraumgrenze den Ball zum freistehenden Olic, der Neuer mit links keine Chance ließ (80.). Die Slomka-Schützlinge wirkten geschockt und brachten nichts mehr Brauchbares zustande, die Hanseaten dagegen brachten das 2:0 sicher und souverän nach Hause.

Rafael van der Vaart (m.) mit Ivica (l.) und David Jarolim
Zum vierten Mal in Folge schoss er das 1:0 - und zum vierten Mal in Folge siegte der HSV: Rafael van der Vaart (m.) jubelt mit Ivica Olic (l.) und David Jarolim.
© dpa

Schalke musste die zweite Heimniederlage hintereinander hinnehmen und spürt nun wieder den Atem der Verfolger. Am Samstag wartet in Hannover die nächste schwere Aufgabe auf die "Knappen". Hamburg verschaffte sich dagegen Luft im Abstiegskampf und kann nun relativ entspannt, jedoch ohne Jarolim, der seine zehnte Gelbe Karte kassierte, am nächsten Sonntag gegen Leverkusen antreten.

02.03.07
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

FC Schalke 04
Aufstellung:
Neuer (3) - 
Rafinha (3)    
Bordon (4) , 
Krstajic (4) , 
Rodriguez (5)        
F. Ernst (5)    
Bajramovic (5) - 
Hamit Altintop (5)    
Kobiashvili (3,5) - 
Halil Altintop (5)    
Kuranyi (4,5)

Einwechslungen:
70. Larsen für Hamit Altintop
75. Özil für Rodriguez
81. Boenisch für Halil Altintop

Trainer:
Slomka
Hamburger SV
Aufstellung:
Rost (2,5) - 
Abel (4,5) , 
Reinhardt (2)    
Mathijsen (2,5) , 
Atouba (4) - 
Jarolim (4)    
Laas (4) - 
Demel (3)    
Trochowski (4,5)    
van der Vaart (2)        
Olic (3)        

Einwechslungen:
59. Mahdavikia (4) für Demel
73. Sanogo für Trochowski
79. Wicky für van der Vaart

Trainer:
Stevens

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
van der Vaart (71., Linksschuss, Rost)
0:2
Olic (80., Linksschuss, Jarolim)
Gelbe Karten
Schalke:
Rafinha
(7. Gelbe Karte)
,
Rodriguez
(5., gesperrt)
,
F. Ernst
(3.)
HSV:
Jarolim
(10. Gelbe Karte, gesperrt)
,
Olic
(1.)
,
Reinhardt
(2.)

Spielinfo

Anstoß:
02.03.2007 20:30 Uhr
Stadion:
Veltins-Arena, Gelsenkirchen
Zuschauer:
61482 (ausverkauft)
Spielnote:  3,5
Chancenverhältnis:
5:4
Eckenverhältnis:
9:1
Schiedsrichter:
Wolfgang Stark (Ergolding)   Note 3,5
keine gravierenden Fehler, aber sehr kleinlich und damit nervraubend in einem ohnehin schon emotionalen Spiel.
Spieler des Spiels:
Rafael van der Vaart
Wieder die treibende Kraft im Hamburger Mittelfeld, wieder der eiskalte Vollstrecker zum vorentscheidenden 1:0.
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